ich weiss schon...

... ich lass es seit meiner Sommerreise hier im Blog ziemlich schleifen.

... es wäre interessant zu wissen, wie sich meine berufliche Situation entwickelt.

...

Soviel zur Erklärung: Ich befinde mich erst kurz nach der Standortbestimmung. Ich weiss nun was ich kann (und was nicht), was mich anspricht und motiviert und welche Branchen oder Themen mich ansprechen. Derzeit verschaffe ich mir einen Überblick über die realen Berufsfelder, die in etwa auf mein Wunsch-Profil passen. Es ist momentan also eine Art Brainstorming über Möglichkeiten. Dabei ist es mir wichtig, mich in der realen Welt auszutauschen und Informationen im echten Leben zu sammeln. Natürlich passt mein aktueller Bildungs- und Fähigkeiten-Rucksack nicht mit meinen Wunschvorstellungen über meine zukünftige Tätigkeit überein (denn sonst würde ich ja wieder das Gleiche tun wollen, wie bisher). Ich muss mich also bei jedem neuen Berufsfeld auch fragen, wie ich da hinkommen kann, was mich das an Zeit und Geld kostet und somit auch, wie realistisch die Sache ist. So interessiert mich PC und Internet derzeit eigentlich nur als Arbeitswerkzeug und zur Informationsbeschaffung. Im Blog über einzelne Ideen schreiben, die man später vielleicht belächelt und hinterfragt, das möchte ich nicht.

Töff-Überziehhose

Das ist nun die Hose, welche ich gestern gekauft habe. Heute habe ich mir das gute Stück etwas genauer angesehen und ein paar Änderungen gemacht. Zuerst entfernte ich den Schneeschutz unten in den Hosenbeinen. Dann begutachtete ich die Isolation der Hose. Da ist nicht viel drin...  

Im Bastelfundus fand ich eine Filzfolie, die einseitig kuststoffbeschichtet ist. Das entspricht meinen Vorstellungen. Durch die Plastifizierung (aussen) wind- und wasserdicht und durch den Filz (innen) isolierend. Ich schnitt zwei so grosse Stücke, dass ich die Front der Beine, übers Knie, bis mitte Oberschenkel damit abdecken konnte. Diese Stücke nähte ich dann zwischen Aussenhose und Innenfutter ein. Das hat recht gut funktioniert und so war ich natürlich auf das Resultat gespannt. Rasch zog ich auch die übrigen Motorradkleider an und machte mich auf eine etwa halbstündige Testfahrt (bei etwa 5° Grad). Sehr gut! Die Beine sind nun gut geschützt! Nach der Testfahrt fror ich an die Finger und an die Zehen, doch nicht an die Beine. Ziel erfüllt! Dieser Kauf überzeugt mich. Vermutlich werde ich in den kommenden Wochen diese Hose oft tragen.

Gartenhaus - Fertig!

Endlich ist das neue Gartenhaus fertig. Die Fenster und die Türe sind eingebaut und die letzten Wandverkleidungen gemalt und angeschraubt. Das neue Gartenhaus kann nun sicher abgeschlossen werden. Soweit ist es nun wirklich fertig.

Hier nun ein paar Bilder von alt und neu. Das alte Fertiggartenhaus war etwa 10 bis 12 Jahre alt. Es war 2,2m x 2,8m gross (6,2m2) und an der höchsten Stelle gut 2m hoch (12,4m3). Das neue Gartenhaus ist 2,4m x 3m gross (7,2m2) und im Schnitt 2,3m hoch (16,6m3). Grösser ist der Unterschied bei der Dachfläche. Das alte Giebeldach war 2,5m x 3,0m (7,5m2), das neue Plexiglasdach bedeckt eine Fläche von 2,7m x 4,8m (13m2).

Hinter der Türe links verbirgt sich der Rasenmäher und im oberen Bereich die Sitzkissen der Gartenstühle. Dahinter folgt ohne Abtrennung der Gartenschrank von Karin. Dieser ist durch eine Seitentüre zugänglich. Der konventionelle Gartenhausteil belegt eine Breite von 70cm.

Den Hauptraum (2,3m x 2,4m = 5,5m2) nutze ich als Velogarage. Derzeit sind vier Velos abgestellt/aufgehängt. Direkt vor den Fenstern habe ich eine Werkbank von 60cm x 1,5m, welche ich auf 1,03m über Boden fest montierte. Die normale Tischhöhe war mir einfach zu niedrig und wenn ich schon alles genau für mich bauen kann, so sollte auch die Arbeitsfläche auf einer mir entsprechenden Höhe montiert sein. Direkt unter den Tisch montierte ich eine alte Wandkomode, welche mit verschieden grossen Schubladen ideale Stauräume bietet. Darin verschwanden nun alle bisher angesammelten Biketeile. Super!

So hat nun die Geschichte "ich brauche eine Töffgarage" ein Ende genommen, ohne dass   der Töff nun im Gartenhaus steht. In der leergeräumten Garagenbox hat das Motorrad neben dem Auto einen guten Platz gefunden und im neuen Gartenhaus sind nun alle meine Bikegeschichten. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich hoffe doch sehr, dass dieses Gartenhaus auch mindestens 10 Jahre halten wird.

Übrigens: Das Plexiglasdach ist perfekt! Es ist wirklich taghell im Raum! Die Fenster wären von der Helligkeit her gar nicht nötig.

Herbstausfahrt mit dem Töff

Der Wetterbericht prophezeite eine Nebelobergrenze von etwa 700 Metern. Darüber sollte es einen sonnigen Herbsttag geben. Den Nachmittag nutzte ich deshalb für eine ausgedehte Töfftour durch das Zürcher Oberland und den Thurgau. Eigentlich wollte ich einer Vitaltrainer-Kollegin in ihrem Bioladen einen Besuch abstatten, doch ich konnte mich nicht mehr erinnern ob dieser in Sirnach, in Sulgen oder in Bürglen ist. Ich kreuzte alle drei Ortschaften auf, konnte aber nirgends einen entsprechenden Bioladen finden. Vor dem nächsten Versuch werde ich zuerst telefonieren und nachfragen, wo genau sich das Geschäft befindet.

Danach fuhr ich nach Zürich zum Universitätsspital um einem Freund einen Krankenbesuch abzustatten. Er wurde gestern zum zweiten Mal am Kopf operiert und dabei wurden ihm Krebstumore aus dem Hirn entfernt. Eine üble Sache. Ich war erstaunt, positiv überrascht und natürlich sehr dankbar, als ich ihn schon wieder ziemlich munter antraf. Glücklicherweise verspürt er keinerlei Einschränkungen und so wie es aussieht, kann er das Krankenhaus bereits Mitte nächster Woche wieder verlassen. Hoffen wir, dass sich keine weiteren Tumore mehr bilden... Die ganze Sache gibt einem schon zu denken...

Als ich dann abends in Richtung Fitnesscenter fuhr, leuchtete die Benzinanzeige am Motorrad bereits zum zweiten Mal auf. 200 Kilometer pro Tankfüllung, das heisst, ich war heute etwas über diese 200 Kilometer unterwegs. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so lange Töff gefahren bin. Das muss fast 20 Jahre her sein. Überhaupt. Einfach so, nur aus Lust und reiner Freude etwas in der Gegend herumgekurft, bin ich mit einem Motorrad schon ewig nicht mehr. Ich genoss dabei den herrlichen Herbsttag und auch die zunehmende Fahrroutine weiss ich durchaus zu schätzen. Nach etwa 2'500 gefahrenen Kilometern fühle ich mich zunehmend wohler im Umgang mit 140 Kilo und 65 PS.

Das bringt mich zum Schluss wieder einmal zum Wetter und zu einem ganz grossen Dankeschön an Petrus, den Wettergott. Dieser ist dieses Jahr ganz eindeutig auf meiner Seite und beschützt mich mit trockenem Wetter. Denn von den oben genannten 2'500 Kilometern bin ich keine 100 Kilometer bei Regen unterwegs gewesen. Bis jetzt klappt die Idee, Auto durch Töff ersetzen und dadurch Kosten sparen, ganz gut. Vor allem auch deshalb, weil eben das Wetter sehr gut mitspielt. Danke!

Winterzeit

Am Sonntag durften wir ja eine Stunde länger schlafen, weil auf Winterzeit umgestellt wurde. Morgens merkte ich das nicht sonderlich, doch als es gegen fünf Uhr abends schon einzudunkeln begann, war ich doch überrascht. Nach 17:30 Uhr ist es nun schon fast zu düster um draussen zu arbeiten.  

Novembertage sind hier oft Nebeltage und während es über dem Nebel prächtiges Herbstwetter ist, frösteln wir in der milchig feuchten Nebelsuppe und sind schon dankbar, wenn sich am Mittag oder gegen Abend mal kurz etwas die Sonne zeigt. Das wären eigentlich ideale Bedingungen um schöne Herbsttouren mit dem Mountainbike im Zürcher Oberland zu fahren...

Noch beschäftige ich mich lieber (und fast ausschliesslich) mit dem Fertigbau des Gartenhauses. Angedacht war ja, dass mein Motorrad im Gartenhaus abgestellt werden soll. Diesen Plan habe ich in der Zwischenzeit verworfen. Wie man auf dem Bild sehen kann, wird es nun eine Velogarage. Wenn ich alle Velosachen aus der Garagenbox räume, hat das Motorrad in der Garage neben Karins Auto Platz und das ist der bessere Ort für ein Motorfahrzeug, als ein Gartenhaus. Da passen Velos besser rein.

Heute montierte ich nun erste Regale an die Trennwand Velogarage/Gartenhaus, damit ich einen Teil meiner Velowerkzeuge, -ersatzteile und -utensilien zügeln konnte. Danach war der Weg frei für das Motorrad in die Garage. Perfekt. Somit ist eigentlich mein ursprüngliches Bedürfnis, einen sicheren Unterstand für mein neues Motorrad zu haben, erfüllt.

Bis auf die Wand mit der Eingangstüre und die beiden Fenster bin ich mit dem Bau des neuen Gartenhauses nun ziemlich fertig. Schade, dass ich nun noch eine Woche auf die Lieferung warten muss.