zweiter Schnee

Vor ziemlich genau einem Monat fiel der erste Schnee, welcher sich erwartungsgemäss nur ein paar wenige Tage halten konnte. Über Nacht und heute Morgen schneite es dann zum zweiten Mal bis hier ins Flachland runter. Auch diesmal wird es wohl nicht allzulange halten, denn es ist mehr Matsch als Schnee. Pünktlich zum Winteranfang soll es aber empfindlich kühl werden und für Samstag sind sogar Temperaturen angesagt, die nicht mehr über Null Grad steigen sollen.

Ich seh's locker. Erfahrungsgemäss hält früher Schnee nicht wirklich lang. Weisse Weihnachten sind hier mehr die Ausnahme als die Regel und erfahrungsgemäss ist es bei uns Ende Januar und im Februar am kältesten. So gesehen ist der heutige Schneefall einfach ein Zeichen dafür, dass der Winter wirklich kommt.

Nachdem ich mir ja am Montagabend ordentliche Blasen an den Fersen geholt hatte, blieb ich die letzten beiden Tage vorwiegend zu Hause und widmete mich Büro- und Internet-Arbeiten. Heute wollte ich aber doch mal wieder nach Draussen, auch wenn es nur für einen kurzen Spaziergang sein sollte. In der Luft lag förmlich der Geschmack von Schnee...

dumm gelaufen

Nach Karins Feierabend hatte ich mit ihr im Büro abgemacht, weil wir noch Serienbriefe auf dem Laserdrucker ausdrucken wollten. Tagsüber regnete es meist und so überlegte ich mir im Laufe des Nachmittags, wie ich denn da hin komme. Mit dem Motorrad hatte ich keine Lust und fürs Velo war's mir zu nass. Die 12 Kilometer sollten doch auch zu Fuss machbar sein. Das hätte zudem den Vorteil, dass ich nach getaner Arbeit mit ihr nach Hause fahren könnte.

Als es dann Zeit zum aufbrechen war, holte ich die Wanderschuhe aus dem Schrank und überlegte noch kurz, was für Socken ich tragen will. Nicht zu dick dachte ich, denn es ist ja nicht wirklich kalt. Das war dann eine ziemliche Fehlentscheidung, denn die Wanderschuhe kaufte ich einst um damit Schneeschuh zu laufen und deshalb wählte ich sie eine Nummer grösser, damit ich auch Thermosocken darin tragen kann.

Das Ergebnis nach etwa zwei Stunden zügigem wandern kann man oben bestaunen. Tja, das ist wirklich dumm gelaufen.

noch mehr Weihnachtsbeleuchtung...

Heute montierten wir vor der Hauseingangstüre unsere Weihnachtsbeleuchtung. Neu hinzugekommen ist eine Türumrandung mit (künstlichen) Tannenzweigen, Tannenzapfen und teils blinkenden Lämpchen. Sieht gut aus...

in der Zeitung

Heute war ich mit Freunden zu einer Bikerunde verabredet und gleich nach der Begrüssung fragte mich einer, ob es gestern auf den Lägern wirklich so schön gewesen sei. Ich war überrascht, woher er das wusste und fragte deshalb: "Woher weisst denn Du das?" Er antwortete: "Während des Frühstücks blätterte ich im "Zürcher Unterländer" und da stolperte ich über ein Bild, dass Dich oben auf der Aussichtsplattform zeigt." Das fand ich natürlich lustig und erzählte dann von der Begegnung mit dem Lokalredaktor.

Nach der Bikerunde klingelte ich beim Nachbarn weil ich wusste, dass dieser den "Zürcher Unterländer" abonniert hatte und fragte ihn nach der heutigen Ausgabe. Und siehe da, da fand ich den kurzen Artikel: "Unterländer Meersicht" mit dem besagten Bild.

Streichelphone

Mein altes Sony Ericsson Handy gab langsam aber sicher den Geist auf. Längere Gespräche als zwei Minuten waren damit nicht mehr möglich, dann stellte es jeweils einfach ab. Ich konnte es zwar wieder anschalten, doch ich musste etwa 10 Minuten warten, bis die Akkuanzeige wieder auf grün war und ich somit weitere zwei Minuten telefonieren konnte. Kein wirklich guter Zustand, wenn man auf das Mobiltelefon angewiesen ist.

Es brauchte aber ein paar Monate, bis ich mich endlich zu einem Neukauf durchringen konnte. Zwar sah ich die Vorteile der neuen Smartphones durchaus, doch in Anbetracht der vielen ferngesteuerten Leute, die ich häufig in der Stadt beobachte, hielt sich meine Begeisterung für ein solches Spielzeug in engen Grenzen. Ganz sicher wollte ich kein iPhone. Dieser neuen Pseudorelligion wollte ich mich nicht anschliessen. Zudem reuen mich die Kosten für ein solches Gerät.

In den letzten Wochen habe ich dann ein paar Online-Produktvergleiche angesehen und ohne wirklich schlauer zu werden setzte ich mir dann einfach mal eine Preislimite von 400 Franken für ein Neugerät ohne Abo.

Natürlich können alle modernen Geräte viel mehr als ich je brauchen werde, doch ob ein Gerät meine Minimalanforderung erfüllt oder nicht, das konnte ich nicht herausfinden. Meine Mindestanforderung ist nämlich diese: Ich muss während einer Rikschafahrt mit einer Hand das Handy aus der Trikottasche nehmen können und mit einem einfachen Tastendruck einen ankommenden Ruf entgegennehmen können. Nur: moderne Handys haben gar keine Tasten mehr... sie wollen sanft berührt und gestreichelt werden...

Insgesamt drei Geräte hatte ich dann in die engere Auswahl genommen und so machte ich mich auf den Weg um bei MediaMarkt ein entsprechendes Gerät zu kaufen. Alle drei Geräte waren da - soweit so gut. Ich suchte mir einen MediaMarkt-Mitarbeiter, der mich abschliessend beraten sollte. Doch meine einfache Frage: "Kann ich einen kommenden Anruf mit einer Hand und mit möglichst einer Bewegung abnehmen?" konnte leider nicht beantwortet werden. Handbücher gibt es in der heutigen Zeit ja keine mehr, weil alles online verfügbar ist und Probeanrufe konnte man auch nicht machen, da die Musterhandys keine SIM-Karten drin hatten und man so auch nicht probehalber anrufen konnte. Tja, schöne neue Welt... Blieb also die simple Frage: "Welches dieser drei Modelle würden Sie mir empfehlen?". Immerhin, darauf hatte der gute Mann eine klare Antwort: "Das HTC One S ist das neuste der drei Modelle und wird auch sehr gut verkauft. Deshalb empfehle ich ihnen das HTC-Handy." O.K. Danke. Gekauft. Macht 399.95 Franken.

Man weiss es ja. Nur die SIM-Karte umstecken und loslegen, das geht nun mal gar nicht. Schliesslich will man im Minimum seine bestehenden Kontakte vom alten Handy auf das neue kriegen. Es heist also zwangsläufig, dass man ein paar Stunden am PC verbringen muss um das neue Gerät kennenzulernen und den Trick herauszufinden, wie man die Kontakte synchronisieren kann. Nach etwas üben hat das dann auch geklappt und für's erste war ich dann mal zufrieden. Dann rief ich vom Festnetz auf das neue Handy an um auszuprobieren, wie ich nun einhändig den Anruf entgegennehmen kann. Also: Ich muss das "annehmen"-Symbol mit dem Daumen in die "Entsperrzone" führen und dann loslassen. Hmmm. Das braucht wohl noch etwas Übung und ich hoffe, dass mir dabei der neue Handschmeichler nicht allzuoft aus der Hand fallen wird.

Noch habe ich weder Musik noch Fotos auf das Handy kopiert. Ich bin vorerst schon einmal froh, wenn ich telefonieren und SMS schreiben kann. Von "Apps" oder "Widgets" habe ich auch noch keine Ahnung und ob ich mich wirklich noch in diese Materie vertiefen werde, weiss ich noch nicht. Für heute habe ich mal genug der neuen Technik.

Regenbogen

Heute Mittag machte ich mich zu Fuss auf den Weg ins Dorf um ein paar Besorgungen zu machen. Regen und Sonnenschein wechselten sich ab und so konnte ich mit dem Handy dieses schöne Regenbogenbild machen.

Montagszeugs

Heute Morgen zeigte sich kurz die Sonne und diesen Moment nutzte ich um meine beiden Fahrräder gründlich zu putzen. Das SANTA CRUZ war nach der Samstagstour richtig eingesaut und auch das KISH hatte mal wieder ein Schaumbad nötig.

Danach beschäftigte ich mich noch etwas mit Gartenarbeit. Es galt noch ein paar verblühte Sommerblumen abzuschneiden und den Garten langsam auf den Winter vorzubereiten.

Schon bald fielen wieder Regentropfen und so konnte ich mich gut an den PC verziehen und am Werbekonzept für die Rikschasaison 2013 arbeiten. Ich muss zugeben, dass mir diese Arbeiten nicht sonderlich gut von der Hand gehen und ich mich dabei immer wieder gerne ablenken lasse. Dennoch muss ich dies nun anpacken. Zeit dafür habe ich momentan ja ausreichend...