ein herrlicher Tag

Der heutige Donnerstag war vermutlich der bisher schönste und wärmste Tag des Jahres. Um 11:00 Uhr war ich für eine stündige Rundfahrt gebucht und es ist natürlich immer schön, so in den Arbeitstag zu starten. Das nimmt dann schon einmal etwas den Druck.

Gegen Ende der Fahrt klingelte das Handy und ich wurde gleich für eine nächste Rundfahrt gebucht. Super! Danach musste ich dann erst mal etwas essen und trinken, bevor ich mich an den Bürkliplatz begab um auf Kunden zu lauern. Es dauerte nicht lange, bis ich von zwei Frauen angesprochen wurde. "Sie haben bei Aeschbacher gesagt, dass es herrlich sei dem See entlang zu fahren und das möchten wir an einem so sonnigen Tag wie heute gerne einmal ausprobieren." Natürlich. Sehr gerne...

Im Laufe des Nachmittags wurde ich dann für sechs Uhr abends nocheinmal für eine grosse Rundfahrt gebucht und schon da ahnte ich, dass dies der wohl erfolgreichste Tag als Rikschafahrer geben würde. SPITZE! Als ich die Fahrgäste nach der Tour am Bellevue verabschiedete, standen schon die nächsten Leute da, die gerne in die rote Fabrik fahren wollten. So muss es sein!

Insgesamt war ich heute 10 Stunden in der Stadt und bin insgesamt 57 Kilometer Rikscha gefahren. Letztes Jahr hatte ich einmal einen Tag mit über 60 Kilometer, doch so gut verdient wie heute habe ich noch nie. Perfekt! Von mir aus könnte es so weitergehen...

Arjun im Tagesanzeiger

In heutigen Tagesanzeiger ist auf der Seite 11, Leserforum, ein schönes Bild von Arjun abgedruckt, wie er den frisch gewählten Stadtradt Richard Wolff zusammen mit seiner Frau zum Stadthaus fährt, wo dieser vor den Medien Auskunft zu seiner doch überraschenden Wahl gab.

Langsam wird mir die viele Medienpräsenz schon fast etwas unheimlich. Doch ich will es geniessen und auf dieser medialen Welle reiten, solange sie anhält. Das Ganze wird vermutllich ja nicht von allzu langer Dauer sein. Es ist ja auch ganz lustig, wenn ich auf der Strasse darauf angesprochen werde...

Gruppenfahrt

Heute abend waren zum ersten Mal alle drei Rikschas im Einsatz. Für eine Geburtstagsfahrt fuhren wir 6 lustige Frauen durch die Stadt und hatten dabei jede Menge Spass. Obwohl ich ja eigentlich nur eine Bewilligung für den Einsatz von zwei Rikschas habe, mache ich mir über den gelegentlichen Einsatz von allen Drei keine wirklichen Sorgen. Das sind seltene Momente, wo ich wirklich Buchungen für drei Rikschas habe und da wird die Polizei (falls sie uns auch wirklich sehen würde) wohl ein Auge zudrücken.

gleich nochmals im Fernsehen

Heute war die Stichwahl für den freien Stadtratssitz in Zürich. Zur Überraschung aller wurde Richard Wolff von der Alternativen Liste gewählt. Und wie es sich für einen Alternativen gehört, fuhr er nicht mit einer Limousine sondern mit einer Rikscha vor.

Natürlich wurde ich schon im Vorfeld orientiert, dass man im Falle einer Wahl gerne eine Rikscha einsetzen würde. Ich selbst war jedoch von 10-14 Uhr an einer Geburtstagsparty engagiert und so schickte ich Arjun für diese Fahrt los. Darüber berichtete dann sowohl Tele Züri (siehe 02:24-02:45) als auch die Tagesschau vom Schweizer Fernsehen (0-24 Sek.). Cool, wenn es so viel Medienpräsenz gibt. Das kann nur helfen.

Der einzige Wehrmutstropfen an der Geschichte ist, dass Arjun nicht das BikeButler-Shirt getragen hat. An solchen Kleinigkeiten muss er noch arbeiten...

zu Gast bei Aeschbacher

Heute Abend war es soweit. Mein erster Fernsehauftritt stand an und da war ich dann doch ein wenig nervös... Die Proben am Nachmittag halfen dann schon sehr die Nervosität etwas zu legen und Kurt Aeschbacher ist wirklich ein absoluter Medienprofi und weiss genau, wie er mit Menschen vor der Kamera umzugehen hat.

Der eigene Auftritt ist dann (meiner Ansicht nach) gut verlaufen und nun bin ich natürlich gespannt, ob ich zukünftig in der Stadt darauf angesprochen werde und ob mit dieser Sendeauftritt auch geschäftlich etwas bringt.

Menschlich war der Abend aber ganz bestimmt wertvoll. Ich lernte natürlich auch die anderen Gäste der Show kennen und vor allem Boris Blank von YELLO hat mich wirklich begeistert. Er sprüht förmlich vor Kreativität und ist dabei ganz locker, überhaupt keine Spur von distanziert oder abgehoben sondern natürlich, nett und bodenständig. Natürlich wollte ich mir die Chance für ein Promi-Bild mit ihm nicht entgehen lassen.

Ich danke dem Schicksal für die glückliche Fügung für diese Möglichkeit. Das war SPITZE!

Superman's choice

Ein lieber Stammkunde hat sich bereit erklärt um einen Kurzfilm über mein Rikschaunternehmen zu drehen, welchen ich dann später für meine Homepage und die weitere Veröffentlichung und Verbreitung im Internet nutzen kann.Den heutigen sonnigen Nachmittag nutzten wir um an ein paar schönen Lokationen einige Sequenzen aufzunehmen.

Ein glücklicher Zufall wollte es, dass wir auf diese Gruppe von Supermänner gestossen sind, welche zur Promotion von Specialized-Elektrovelos in der Stadt unterwegs waren. Sie erklärten sich spontan bereit für ein paar Fotos und auch für einen kurzen Dreh. Ich fand die Marketing-Idee mit den quasi fliegenden Supermännern auf ihren schnellen Velos eigentlich ganz witzig. Beim zweiten Nachdenken dachte ich mir jedoch, dass Superman ja gar kein Elektrovelo braucht. Er kann ja fliegen und braucht sich deshalb ja nicht erdgebunden vorwärts zu bewegen. Egal. Es war witzig und hat richtig Spass gemacht.

Sechseläuten

Endlich war das Wetter sonnig und warm! Ich konnte erstmals in diesem Jahr in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot Rikscha fahren. Dazu kamen zwei lokale Feiertage und viele Leute in der Stadt. Die ideale Kombination um gute Geschäfte zu machen!

Gestern Sonntag war ich 11 1/2 Stunden unterwegs und heute 9. Beides Mal gab es um die 45 Kilometer, meist mit Fahrgästen. Das hat mich ganz schön geschlaucht und deshalb werde ich hier auch nicht mehr allzu viele Worte verlieren, sondern relativ bald zu Bett gehen. Dieses Wochenende hat wahrlich für viele der kalten und grauen Frühlingstage entschädigt. Danke!

Übrigens. Es dauerte heute 35 Minuten bis der Kopf des Böög explodierte und demzufolge soll es einen kurzen und kühlen Sommer geben. Ich hoffe doch sehr, dass sich der Böög irrt und hoffe auf einen langen und warmen Sommer 2013.