Ich bin kein Roboter

Als ich noch häufiger Blogeinträge schrieb, kämpfte ich lange und intensiv mit SPAM-Kommentaren und ich musste immer mehr Vorkehrungen gegen SPAMer treffen. Ich führte Blicklists, Contentfilter, Namefilter und natürlich setzte ich eine CAPTCHA-Identifizierung ein. -> das waren die schwer lesbaren Zahlen, die man in das nachstehende Feld eintragen musste, bevor man seinen Kommentar absenden konnte.

Hinzu kam noch Trackback-SPAM. Dem konnte ich nur Herr werden, indem ich die Trackback-Funktion weitgehend lahmlegte und nur noch passiv zur Verfügung stellte.

Auf der neuen Bike Butler Homepage integrierte ich ebenfalls eine Kommentarfunktion und dort schütze ich mich mit dem Google reCAPTCHA. Das ist klein und sehr smart gelöst. Mann muss nämlich nur ein Feld anklicken um zu bestätigen "Ich bin kein Roboter".

Heute nun habe ich in diesem Blog die gesamte Trackback-Funktion gekillt. Das gibt es hier nun einfach nicht mehr. Zudem setze ich nun auch hier reCAPTCHA ein. Somit wirkt die Ansicht eines einzelnen Beitrags doch viel aufgeräumter. Das gefällt mir.

Etwas witzig finde ich, dass nun ein Roboter darüber entscheidet, ob ein Kommentator ein Mensch oder ein Roboter ist. Vielleicht ist das aber gar nicht witzig, sondern beängstigend. Denn wie merkt dieses Google-Teil ob ich ein Mensch bin oder nicht? Es wertet z.B. meine IP-Adresse aus, verfolgt meine Mausbewegungen und analysiert mein Verhalten schon bevor ich den Haken im Modul setze. Big Brother is watching you... Das heisst also, ich erkaufe mir Benutzerfreundlichkeit durch Benutzerdaten... Hmmm... Wenn ich's mir so recht überlege weiss ich nicht, ob ich nicht wieder zum alten Schrift-Captcha zurückkehren soll. Was haltet Ihr davon?

nur für mich... relativ

In den letzten Tagen korrigierte ich viele kleine Fehler in diesem Blog... Fehler, die ausser mir vermutlich niemandem aufgefallen sind, weil "Fremde" ja kaum mal ein paar Jahre zurückblättern. Denn vorallem auf alten Seiten (oder besser: in alten Beiträgen) gab es viele Link-Fehler oder Bilder, die nicht mehr angezeigt wurden.

Das hatte meist damit zu tun, weil die Verlinkungen auf eine absolute Adresse verwiesen, die es heute nicht mehr gibt. Interne Links sind eigentlich immer relativ und nicht absolut vorzunehmen. Das wusste ich lange nicht oder kümmerte mich schlicht nicht darum. Und so gab es hunderte Bilder, die z.B. auf eine Adresse: http://www.dokumenzi.ch/BLOG/uploads/... verwiesen, oder auf http://www.bbbeat.ch/BLOG/uploads/... oder.... alles Adressen, die es heute so nicht mehr gibt. Gemeinsam ist diesen Bildern jedoch, dass Sie ab dem Verzeichnis, in dem die Blog-Software installiert ist, immer unter .../uploads/... gespeichert sind. Und nun kommt das Gute an der Sache: Man kann eben alle internen Verlinkungen relativ zum Installationsverzeichnis angeben. Das vereinfacht die Sache bei einem Blog-Umzug zu einer neuen Adresse ungemein. Dafür musste ich aber erstmal herausfinden, welche Varianten es überhaupt gab, bevor ich diese dann vereinheitlichen konnte. Gemacht - Erleding!

Dann fiel mir schon früher mal auf, dass viele Sonderzeichen falsch dargestellt wurden. Statt " stand da a€e, nur so als Beispiel. Auch hier das selbe Vorgehen: Varianten finden, Datenbank-Tabelle exportieren, alle Fehler ersetzen und die Tabelle wieder importieren und prüfen. Ich staunte etwas, wie viele solcher Fehler ich fand. Die Ursache dafür ist mir klar, wann ich den Fehler jedoch produzierte weiss ich nicht. Die Ursache ist: Die Datenbanktabelle mit einem Zeichensatz exportieren und mit einem anderen Zeichensatz importieren. Et voilà da haben wir den Buchstabensalat! Auch hier: Gemacht - Erledigt! (Ich denke, dass ich über 95% der Fälle gefunden habe. 100% werden es aber sicher nicht sein).

Dann noch etwas Blog-Kosmetik, ein "nicht ganz weisser" Hintergrund, die Schriftfarbe etwas dunkler, den Titel etwas fetter, noch ein zusätzliches Fotoalbum, noch etwas polieren und aufhübschen, hier und da! Da kann man viele Stunden verbrennen...

Zum Schluss machte ich vom ganzen Blog und der zugehörigen Datenbank ein Backup und brannte diese Daten dann auch gleich noch auf zwei DVD's. Nun sollte also alles soweit bereit sein, dass es noch viele Jahre Bestand hat und auch zukünftige Umzüge einfacher von der Hand gehen. Denn ich muss ROTSCHER's Kommentar zum letzten Beitrag wirklich beipflichten. Ich habe "die magische Grenze" überschritten und kann/will das Blog-Projekt nicht aufgeben oder untergehen lassen. Ob "forever online", das weiss niemand... Schauen wir mal... ;-)

12 Jahre "beats blog"

lang, lang ist's her... Am 16. Dezember 2005 erschien der erste Beitrag in diesem Blog. Die ersten Jahre war ich sehr aktiv und veröffentlichte nahezu täglich irgend einen Beitrag. Damals war "bloggen" auch ziemlich hype und angesagt. Erstmals konnte jedermann der ganzen Welt seine Meinung, seine Ideen und Hirngespinste mitteilen. Oder zumindest diesem Teil der Welt, welcher über einen Internetzugang verfügt. Und das nahezu kostenlos! Man brauchte nur etwas Speicherplatz auf einem Webserver, eine Adresse und ein Stück Software, welches aber schon damals kostenlos, als "Open Source", verfügbar war.

Mein Start erfolgte mit "Serendipity V0.9". In den 12 Jahren änderte "beats blog" drei oder vier Mal die Adresse und zügelte etwa gleich oft von einem Provider zu einem nächsten. Über all die Jahre habe ich nie einen lokalen Backup gemacht (Asche auf mein Haupt). Ich vertraute immer den Backups, welche die Provider von Ihrer Infrastruktur machten. Viele Versionen von "Serendipity" habe ich ausgelassen und deshalb war mir beim Upgrade von letzter Woche auch etwas mulmig. ABER: Es hat wirklich ohne jedes Problem und einwandfrei geklappt. Dafür bin ich wirklich dankbar! yes

Das neue, schlanke Design gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und einfach lesbar, mehr braucht es gar nicht. Ich habe die Farben von hell- auf dunkelblau geändert und mehr werde ich wohl in nächster Zeit auch gar nicht tun.

Aktuell verbringe ich nämlich viel Zeit damit, all die bestehenden Fotoalben (oder die "Fotogalerien") zu aktualisieren. Das ist echt zeitaufwändig. Wenn ich etwa eine Stunde Arbeit pro Fotoalbum rechne, ergeben 25 Fotoalben halt zum Schluss 25 Stunden Arbeit. Das ist es mir aber wirklich wert, denn darin stecken so viele kostbare Erinnerungen, dass es sich durchaus lohnt, diese zu pflegen.

Neu wird für jedes Fotoalbum ein Titelbild angezeigt und darunter erscheint der Name des Albums, wann das fotografierte Ereignis stattfand und wie viele Fotos im Album enthalten sind. Wenn man auf das Titelbild klickt, wird jeweils das erste Bild des entsprechenden Albums angezeigt und von da kann man sich dann entweder manuell durchklicken oder eine Diaschau starten.

Diese Fotoalben wurden mit der Software "JAlbum" erstellt. Vor 10 oder 11 Jahren, als ich damit anfing, waren die Möglichkeiten und Darstellungsformen natürlich noch viel bescheidener als heute und deshalb mache ich mir jetzt die Arbeit um alle Alben auf einen aktuellen und gleichen Stand zu bringen.

Ehrlich: Ich habe die Freude für diesen Blog wiederentdeckt. Dieses "elektronische Gedächtnis" ist schon sehr spannend und über all die Jahre hat sich natürlich auch sehr viel Inhalt angesammelt, worin ich nun gerne etwas rumstöbere. Und rumstöbern kann man halt nur, wenn man sich zum aktuellen Moment die nötige Zeit nimmt um einen Blogeintrag zu schreiben. Ich wünsche mir, dass ich dies in Zukunft wieder etwas fleissiger tun werde. In diesem Sinne: Auf die nächsten 12 Jahre! heart

responsive Design

Wenn ich schon mal dran bin, kann ich den Blog auch gleich etwas auffrischen und vor allem Mobile-ready machen. Mit dem bisherigen Template konnte man den Blog nämlich nicht am Handy lesen. Der Text wurde viel zu klein dargestellt und man hätte deswegen immer hineinzoomen und die Ansicht verschieben müssen, wenn man etwas lesen wollte. Das macht kein Mensch.

Ich probierte ein paar Templates durch, die für mobile User vorbereitet sind und habe mich dann für diese schlichte Variante entschieden. Gefällt mir recht gut. Vermutlich werde ich mit den statischen Seiten noch etwas aufräumen und vielleicht intergriere ich noch ein Hintergrundbild in der Kopfzeile. Weiss ich noch nicht, eilt auch nicht.

Freude habe ich an einem neu entdeckten Plugin mit dem Namen "Erweiterte Einstellungen für Kategorien". Damit ist es möglich, die Kategorien beliebig zu sortieren und so habe ich die beiden Radreisen nun chronologisch richtig, vom Anfang bis zum Schluss sortiert. Das ist in dieser Form einfach viel angenehmer zu lesen. Gefällt mir wirklich gut.

BLOG-Update

Nachdem die neue Bike Butler-Homepage am 1. Dezember online geschaltet wurde, verfasste ich einen ersten Newsletter und räumte all den Daten-Gerümpel auf, der die Neugestaltung so mitsich brachte. Das Kapitel war also geschafft.

Als nächter Punkt stand der Umzug des Blogs auf die neue Hostig-Plattform und von http auf https auf dem Programm. Das verlief eigentlich ganz gut und reibungslos. Einfach noch zwei Zahlen zum Vergleich: Die Bike Butler Homepage umfasst Daten von knapp 150 MB. Der 10 Jahre alte Blog beinhaltet Daten im Umfang von 2.2 GB... also fast 15x mehr...

Heute nun nutze ich den kalten Wintersonntag um die BLOG-Software von V1.7.3 auf V2.1.1 upzugraden. Dafür habe ich ganz vorschriftsgemäss zuerst einen Voll-Backup gemacht und dann die neue Version auf den Server aufgespielt. Ich gestehe, ich war doch etwas verblüfft, dass alles ganz easy und reibungslos funktionierte. Null Problem. Super!

Mit der neuen Version ist nun eine Funktion wieder im Programm, die unter V1.7.3 leider nie richtig funktioniert hat und die mir persönlich immer etwas fehlte. Die Funktion ist ein Seitenleisten-Plugin mit dem Namen "Geschichte". Man kann sich dabei alte Beiträge mit einem vorbestimmten Zeitrahmen anzeigen lassen. Und nun: man siehe an den rechten Rand: Ta ta ta! Da ist es wieder. Wunderbar! Das gefällt mir.

Ich habe noch nicht alles ausgetestet, doch der Wetterbericht verspricht, dass ich dafür in den nächsten Tagen noch etwas Zeit finden werde...