Tag 28 - nach Magdeburg


Ich bin heute etwas später aufgestanden, weil nur etwa 70 Kilometer bis Magdeburg auf dem Programm standen. Schon rasch bemerkte ich, dass der Wind gedreht hat und dass ich heute bedeutend schneller fahren kann, als die Tage zuvor. Es macht halt schon einen ziemlichen Unterschied, ob man mit Gegen- oder mit Rückenwind unterwegs ist. Wettermässig war es jedoch ein gleich grauer Tag, wie die Tage zuvor. Leicht unter Null Grad, Hochnebel.


Unterwegs machte ich fast keine Fotos, denn es gab nichts zu sehen oder zu forografieren, was ich nicht schon die Tage zuvor gesehen hatte. Es braucht ja nicht das x-te Foto von Gänseschwärmen, oder von Windmühlen, oder vom irgendwelchen Kirchen. Ich fuhr ganz einfach und locker vorwärts. Bei Rogätz wollte ich die Fähre über die Elbe nehmen, doch da war gerade Mittagspause als ich ankam. Ich hätte also genügend Zeit für einen Kaffee gehabt, doch wie nicht anders zu erwarten, fand ich weder eine Cafe, noch eine Bäckerei oder ein offenes Restaurant. Hier im ehemaligen Osten kann man wahrlich nur schwer Geld ausgeben…


Dank des Rückenwindes kam ich schon kurz nach zwei Uhr mittags in die Vororte von Magdeburg und näherte mich dem Stadtzentrum. Schon von weitem sieht man den grossen Dom und auch andere, alte Kirchen. Zuerst fuhr ich jedoch noch entlang des Elbeufers und war dann ganz erstaunt, als ich auf einen kleinen Markt stiess. Eine Art italienischer Wochenmarkt, mit Kleidern, Haushaltwaren, Trödel und natürlich Verpflegungsständen. Genau richtig um noch eine Bratwurst im Brötchen zu verdrücken.


Von den Kirchen und historischen Bauten an denen ich vorbeikam machte ich noch ein Foto, doch schon bald näherte ich mich dem Hotel. Dieses ist auch heute wieder ziemlich speziell. Mitten in Magdeburg gibt es eine grosse Hundertwasser-Überbauung, genannt «die grüne Zitadelle». Darin befindet sich im 1. Obergeschoss das «artHOTEL» und da habe ich für zwei Nächte ein Zimmer gebucht. Durch meine vielen Hotelbuchungen in den letzten Wochen bin ich mittlerweile zu einem booking.com-Genius-Mitglied aufgestiegen und deshalb wurde mir hier sogar ein extra Willkommensdrink spendiert. Auch nicht schlecht.


Im Zimmer genoss ich dann eine heisse Dusche und danach legte ich mich etwas hin. Abends habe ich dann nur noch die Fotos ins Album hochgeladen. Der Blogbeitrag musste noch etwas warten.


Hier der Link zu der gespeicherten Tagesetappe und hier der Link zum ersten Foto des Tages.

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Kommentare

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Anita am :

Hoi Beat
De freii Tag häsch du dir richtig verdient!
Gnüss dä und erhol dich echli denn was du da sit 28 Täg leistisch isch ja lobenswert!!
Trotz kaltem Winterwetter Tag für Tag eso viel Kilometer z`fahre,Hut ab!!!
Grüessli Anita
Antwort

Matthias am :

Hallo Beat,

ich wünsche Dir noch eine gute Fahrt die letzten Kilometer bis Leipzig, die Wetteraussichten sind ja sehr sonnig. Bis jetzt hattest Du ja relativ Glück mit dem trocknen Winter. Hier hätte ich noch einen Tip für eine recht genaue Wetterprognose: https://www.maschinenring.de

Viele Grüße
Matthias
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