nutze den Tag...

Als ich um 06:00 Uhr aufwachte, zeigte sich der Himmel schon in einer leichten Blautönung und es sah nach wirklich gutem Wetter aus. Da ich wegen der bevorstehenden Präsentation eh schon leicht nervös war, konnte ich nicht mehr wirklich einschlafen und deshalb bin ich schon bald aufgestanden und habe mich entschlossen, wiedereinmal mit dem Nöll-Rennrad zur Arbeit zu fahren. Die Luft war frisch und kühl und infolge der starken Niederschläge des Vortages bildeten sich sogar teilweise Nebelschwaden. Es war ein interessante atmosphärische Stimmung... Nach zwei Wochen MTB fahren ist es immer wieder frappant, wie gut ein Rennrad rollt... da muss man einfach Gas geben... so versuchte ich den bisherigen Rekord von 35 Minuten für die 16km zu unterbieten.

Ich gab  steten Druck auf's Pedal, ohne mich dabei in den roten Bereich zu fahren und als ich vor den Bürogebäude anhielt zeigte der Tacho...... 34 Minuten. Cool! Das ergibt eine Schnitt von 27,4 Km/h und das bei 120 Höhenmetern. Da bin ich doch mit meinem Formstand zufrieden.

Dann duschen, umziehen und für die Präsentation fertigmachen. Ich bin zu Beginn der "Vorstellung" zwar noch etwas nervös, das legt sich jedoch rasch. Ich profitiere vom guten Körpergefühl und kann mich so locker auf das Thema und die Reaktionen der Kunden konzentrieren. Das Zusammenspiel mit dem technischen Projektleiter klappt gut und wir ziehen die Sache souverän durch. Das Training vom Vorabend zahlte sich wirklich aus. Die Kunden sind zufrieden, loben den Anlass und die befürchteten "kritischen Fragen" bleiben erstaunlicherweise völlig aus. Das ist schön so und befriedigt.

Am Mittag erledige ich noch etwas Bürokram und freue mich schon auf den Heimweg mit Umweg... Als ich um 17:30 Uhr wieder auf's Rennrad steige, ist es etwa 22° Grad warm, leicht bewölt und ziemlich windig. Da meine Frau heute abend verabredet ist, habe ich alle Zeit der Welt um noch etwas Kilometer zu machen. Und in Anbetracht dessen, dass ich morgen den ganzen Tag dem Motorradverein als Helfer zur Verfügung stehe und deshalb nicht zum biken komme, ist das gerade richtig so. Nach einer flachen Einrollphase  nehme zwei Hügel mit und als ich zuhause ankomme sagt der Tacho: 77km, 2:50 Std., 700Hm

Das war ein voll und ganz gelungener Tag, der eine arbeitsreiche und etwas stressige Woche krönend abschloss. Danke!

Kommentare

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Als Aargauer unterwegs am :

stimmt, wenn ich mit dem Renner oder MTB zur Arbeit fahre, fühle ich mich trotz der sportlichen Anstrengung voller Frische. In der Regel vergeht der Tag wie im Fluge und die "Fragestellungen" lassen sich in der Regel einfacher (da kreativer?) lösen. Grüsse aus dem Aargau/Urs
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