heiss...

Dieses Jahr erinnert stark an den Hitzesommer 2003. Es ist staubtrocken und heiss. Und das schon seit Wochen oder gar Monaten...

Natürlich kann man jetzt über Klimawandel reden, doch das nützt nichts. Die Klimawandel-Ablehner habe ihre Meinung schon längst gebildet und werden nicht davon abrücken. Sachlichkeit ist nicht angesagt. Es ist eher eine Glaubensfrage. Dazu kommt, dass man mit klimaschädigendem und unverantwortungsvollem Handeln halt immer noch mehr Geld verdienen kann als mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Ganz persönlich habe ich es gerne sonnig und warm. Bis 30° Grad finde ich ganz o.k. und das macht mir auch nicht viel aus. Über 30° Grad fange ich aber als Rikschafahrer schon zu leiden an. Die Sadt heizt sich in solchen Perioden richtig auf. Der Asphalt reflektiert die Hitze und die Ozonwerte steigen. Es gibt kein entrinnen. Natürlich suche ich in Pausen den Schatten und trinke viel. Trotzdem belasten solche Hitzeperioden den Körper einfach zusätzlich.

Derzeit ist Sommerferien-Hochsaison und es hat merklich weniger Leute in der Stadt als noch vor ein paar Wochen. Man kriegt das Gefühl, dass die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung in den Ferien ist. Die Stadt ist fast leer (von Einheimischen). Natürlich hat es viele Touristen, doch es wird immer schwieriger, die in eine Rikscha zu kriegen. Gruppenreisende bringen Ihre eigenen Reiseführer mit und Individualtouristen starren auf ihr Smartphone und lotsen sich mit Google-Maps durch die Stadt... Parallelgesellschaften...

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