biky friday

Morgens auf dem Weg zur Arbeit war es erstmals in diesem komischen Winter richtig kalt, so um minus 6° Grad. Da verschaffte die warme Dusche und der erste Kaffee am Arbeitsplatz dann einen richtig guten Start in den  Tag.

Abends stand dann der Nightride auf die Lärgern auf dem Programm. Es war der perfekte Abend für einen Anlass wie diesen. Es war kalt, die Wege verschneit aber schön griffig und gut befahrbar. Je höher man fuhr, desto weisser wurde die Umgebung. Im Schwarz der Nacht, erhellt durch die Scheinwerfer an den Bikes. Spannende, einmalige Augenblicke. Der Atem wird sichtbar. Auch die Geräusche sind speziell. Das Knistern des trockenen Schnees unter den Reifen ist einzigartig.

Auf dem Anstieg zum Bergrestaurant konnte ich mich mit Vazifar etwas austauschen und das gelingt leicht, wenn man schon zwei gemeinsame Hobbies hat (biken und bloggen). Oben dann dieses Bild. Leichter Schneefall, -8° Grad. Nichts wie rein ins Restaurant. Wir waren über 20 Biker und die Stimmung war gleich angenehm heiter und gesellig. Ich kenne fast niemand wirklich gut, die meisten sehe ich jeweils ausschliesslich an diesem Anlass und die letzten 2  Jahre war ich ja nicht dabei. Und doch kommt man sofort miteinander ins Gespräch. Ganz unkompliziert. Das Fondue war gut (nicht spitze, aber gut) und die Zeit verging wie im Flug. Als ich mal auf die Uhr sah, war es schon halb elf Uhr nachts. Ich wusste, dass ich noch etwa eine Stunde brauchen werde um von der Hochwacht nach Hause zu fahren. So schloss ich mich der ersten Welle von Bikern an, die sich für den Heimweg rüsteten. Jemand, der rein kam erzählte, dass es jetzt -10° Grad kalt sei. Es war also klar, dass der Downhill richtig kalt werden wird. Ich zog alle Kleider an, die ich mit hatte. Oben trug ich zuunterst ein Funktionsshirt mit Windstopper, darüber zwei langärmlige Trikots, dann die Winterjacke und zu äusserst noch die Regenjacke. Das war genau richtig. Ich hatte zwar zeitweise kalt, doch ich fror nicht. Unten in der Fläche dann, war es richtig angenehm warm ;-) . Die Fahrradwege waren meist schneefrei und natürlich hatte es sehr wenig Verkehr. Super schön so eine Nachtfahrt. Ich konnte ganz easy und ruhig kurbeln und dabei durch die kühle Nachtluft frische Energie einatmen (tanken). Als ich zuhause ankomme, schlägt die Kirchtumuhr gerade Mitternacht und ich bin zufrieden und müde. So schön können Freitagabende sein. Der Tacho sagt: 58 km., 3:30 Std., 800 Hm.

Kommentare

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Stefan am :

aber hallo da seh ich doch grad, dass ich letztes Jahr auch mit auf dem Foto bin:-) Und gleiches Trikot..... smohr
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