guter Mittwoch

Heute bin ich zeitig aufgestanden um mit dem KISH zur Arbeit zu fahren. Das erste Mal seit den zwei Wochen Ferien. Das erste Mal seit dem 6. August.

Ich zog eine dünne Jogginghose über die kurze Bikeshort um nicht zu stark an die Knie zu frieren und oben zog ich zusätzlich ein Langarmtrikot über  das Kurze. Es war morgens um 07:00  Uhr mit etwa 10° Grad noch recht kühl, während für den Abend bis zu 20° Grad prognostiziert wurden.

Ich hatte die Beleuchtung montiert doch ich gebrauchte sie nicht. Es wird aber nicht mehr lange dauern, bis man wieder dauernd mit Licht zur Arbeit fahren muss. Derzeit nehmen die Sonnenstunden pro Tag etwa 3 Minuten ab, was für den Monat September dann doch minus 1 1/2 Stunden Tageslicht bedeutet... Unterwegs meldete der Computer "Bat LOW" und so konnte ich nicht genau sagen ob ich nun 42 oder 45 Minuten für die 16 Kilometer gebraucht habe. Ist auch egal. Tendenziell eher gemütlich.

Tagsüber entwickelte sich das Wetter prächtig und so konnte ich noch ein paar Umwege für den Heimweg einplanen ;-) . Zuerst fuhr ich zu Christophs neuem Bikeshop um da einen schwarzen THOMSON-Vorbau, 110mm, 0° Grad abzuholen. Damit will ich die Kombination Spacer+Negativ-Vorbau am INTENSE korrigieren. Der edle Vorbau ist ganz nobel in einen Stoffbeutel verpackt, mit Montageanleitung und zwei Aufklebern. Fast schon ein Schmuckstück ;-) . Wir plaudern noch etwas über 29er-Reifen, Einkaufskanäle, Titangabeln und solchen Kram. Herrlich!

So gegen 18:00 Uhr machte ich mich dann auf, quer durch die Stadt Zürich zu fahren. Mitten in der Rushhour... Autos überall... mit dem KISH macht sogar das Spass! Ich gebe es zu: Ich habe mehrere Rotlichter missachtet, bin falsch durch Einbahnstrassen gefahren und wenn es gerade passte fuhr ich auch auf dem Trottoir (Deutsch= Bürgersteig). In einer Stadt wie Zürich gibt es kein besseres und schnelleres Verkehrsmittel als das Fahrrad. Es reizt einfach. Wieso stehen bleiben? On the move! In Bewegung bleiben. Den Anstieg von der Urania bis zum Zoo auf dem Zürichberg habe ich fast etwas unterschätzt. Ich bin's zügig angegangen, doch zwischendurch musste ich mal kräftig auf leichtere Gänge schalten um den Puls wieder  etwas runter kommen zu lassen. Es zieht sich hin, bis man die etwa 200 Höhenmeter überwunden hat. Dafür war dann die Abfahrt über Gockhausen nach Dübendorf klasse. Abendsonne, gute Sicht auf die umliegenden Orte und Hügel und eine rassige Kurvenfahrt auf Asphalt machten richtig Spass.

In Wallisellen brachte ich einem Bikefreund mein AVID-Bremsentlüftungskit, damit er in den nächsten Tagen seine Bremsanlage entlüften kann. Von da fuhr ich dann nach Bassersdorf und weil es  ein so schöner Abend war, wählte ich die Strecke über Gerlisberg und Oberembrach nach Hause. Als ich das KISH in der Garage abstellte war es kurz vor 20:00 Uhr. Alles bestens. Geschätzt: 60 km., 2:30 Std., 700 Hm.

Nach dem Nachtessen machte ich mich natürlich auf in die Garage. Ich wollte heute noch den Vorbau am INTENSE wechseln. Das habe ich dann auch gemacht... die kurze Probefahrt auf der Strasse vor dem Haus war dann jedoch  etwas zwiespältig. Die 10mm mehr Vorbaulänge überzeugen noch nicht wirklich. 100mm Gesamtlänge wären vermutlich doch besser gewesen. Das ganze Bike kam mir etwas lang vor. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich heute auf dem 30mm kürzeren KISH unterwegs war. Dann ist es logisch, dass mir das INTENSE im direkten Vergleich als lang erscheint. Wie auch immer. Ich muss erstmal ein paar Touren damit fahren um überhaupt verwertbare Eindrücke zu erhalten. Schön anzusehen ist der Vorbau unbestritten, nun muss er sich bewähren...

Kommentare

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david am :

Ich bin gestern auch mit dem Bike zur gefahren und am Abend dementsprechend auch von Wallisellen über Bassersdorf nach Gerlisberg gefahren. Habe dich aber nicht gesehen :-)
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beat am :

Das kriegen wir schon noch hin ;-)
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