Mehr Diversität

Wir wohnen in einem Doppeleinfamilienhaus und teilen den Sitzplatz/Garten mit unseren Nachbarn. Bis anhin war es eine einzige grosse Rasenfläche. Der Hitzesommer 2018 hat den Rasen in grossen Teilen verbrannt und für dieses Jahr musste man sich also etwas einfallen lassen. Der Nachbar entschied sich weiterhin für einen kultivierten Rasen (siehe Fläche im Hintergrund). Wir wollten mal etwas anderes versuchen und wurden wohl auch durch die vielen Medienberichte zu "mehr Biodiversität" beeinflusst.

Im Frühling habe ich den verbrannten Rasen abgetragen und Samen für eine Blumen-, Schmetterlings- und Bienenwiese ausgestreut. Regelmässig gewässert und abgewartet. Hier sieht man nun das (vorläufige) Ergebnis. Es ist wirklich ein buntes Sammelsurium unterschiedlichster Pfanzen und Blumen entstanden und es ist auch so, dass man viele Bienen sieht, welche die Blüten besuchen. Soweit also so gut.

Natürlich hat es auch noch Schwächen und Nachteile. Erstens muss einem bewusst sein, dass dies keine Spielwiese mehr ist. Die einzelnen Pflanzen sind bis zu einem Meter hoch und da kann man nicht so einfach darin rumlaufen. Zweitens muss man eine Blumenwiese wohl als ein langfristiges, mehrjähriges Projekt ansehen. Es gibt noch kahle Stellen und auch Unkraut wächst ganz hervorragend. Es wird durch die Jahre wohl besser, weil viele Blumen versamen werden und weil wir auch in den kommenden Frühlingen weitere Samen ausstreuen werden. Dabei können wir auch lernen. Zum Beispiel nicht mehr ganz so hochwachsende Wiesenblumensamen kaufen und noch etwas bunter dürfte es nach meiner Meinung auch noch werden. Zudem wird es interessant bleiben, wie der Übergang zur restlichen Rasenfläche gestaltet werden kann.

Interessant wird auch sein, wie die ganze Geschichte die Beziehung zu unserem Nachbarn beeinflussen wird. Es ist ja wohl klar, dass die herunterfliegenden Samen auch in seinen Monokulturrasen fallen werden und ob er da wirklich Freude daran hat, wird sich zeigen. Wie auch immer. Ich finde es eine spannende Geschichte und schaue heute sicher mehr in den Garten, als zu der Zeit, als es einfach eine einheitliche Rasenfläche war.

aufgefahren

Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, produzierte ich einen kleinen Auffahrunfall. Es war so eine klassische Situation...

Ich fahre in einer Kolonne auf ein Lichtsignal zu und dieses schaltet von grün auf orange. Der Wagen vor mir verlangsamt nicht und ich denke: "da rutsche ich auch noch drüber". Plötzlich bremst das Auto aber abrupt und ich habe zuwenig Zeit um zu reagieren. Ich versuche dem Auto noch auszweichen, trotzdem fahre ich ihm in die hintere rechte Ecke. Ich pralle gegen die Heckscheibe und wieder zurück auf das Motorrad. Mit Glück kann ich den Sturtz vermeiden. Mist... so unnötig...

Wir fahren in eine Seitenstrasse und füllen ein Unfallprotokoll aus. Der Fahrer ist unaufgeregt und freundlich. Ja, er wollte zuerst zufahren, habe es sich dann aber doch anders überlegt... Wir finden beide: "Glück gehabt". Der Heckscheibenwischer ist abgerissen und an der Stossstange sind ein paar Kratzer zu sehen. Mein Töff ist noch ganz und ich bin ziemlich mit Adrenalin geflutet und verspüre keine grösseren Schmerzen.

Jetzt, abends, schmerzt mich der linke Oberschenkel und die unterste linke Rippe. Nichts tragisches. Am meisten ärgert mich, dass dies wieder ungeplante Kosten nach sich ziehen wird. Tja. C'est la vie!

tropisch

Derzeit haben wir hier tropische Temperaturen. Schon die ganze Woche ist es über 30° Grad, am Mittwoch 33° und gestern gar 35° Grad. Eine brütende Hitze, die noch bis mitte nächster Woche anhalten soll.

Das belastet den Rikschafahrer natürlich ziemlich. Schon beim rumstehen läuft der Schweiss und wenn dann Gäste in der Rikscha sitzen, wird es ganz schön anstrengend. Trotzdem hätte ich gerne mehr Fahrgäste. Die Leute bleiben in den Häusern und die Touristen suchen den nächstgelegenen Platz im Schatten. Trotz tollem Wetter bleibt das Geschäft schwierig.

Mut zur Farbe

und Zweitens kommt es anders als man denkt...

Habe mich heute mit dem Spezialisten getroffen, der dem TREK 1120 ein neues Farbkleid geben wird. Er hatte noch diverse Farbmuster dabei und eigentlich war ich ja auf "blau-chrom" gespannt.

Einschub: Mountainbikerahmen sollte man besser Pulverbeschichten als Lackieren. Die Pulverbeschichtung ist deutlich zäher und robuster gegen Steinschlag und Kratzer. Pulverbeschichten kann man jedoch nur leitende Materialien (Stahl, Alu, usw.). Die Karbon-Gabel kann man also nur Lackieren und deshalb wollte ich eigentlich auch den Alu-Rahmen lackieren lassen, damit der identische Farbton erzielt werden kann. In der Zwischenzeit bin ich davon wieder etwas abgekommen. Pulverbeschichten ist wirklich sinnvoller (und bleibt länger schön). Wenn also der Rahmen pulverbeschichtet und die Gabel lackiert wird, wählt man besser zwei unterschiedliche Farben. Ein wirklich identisches Farbbild ist kaum zu erreichen.

Bas "blau-chrom" hat mich nicht wirklich überzeugt, doch von den verschiedenen Farbmustern ist mir "violett-metallic" (rechts) sofort ins Auge gesprungen. Das sieht im Sonnenlicht einfach Hammer aus! So wird nun also der Rahmen pulverbeschichtet. Die Gabel wird "blau-metallic" (links) lackiert. Im Bereich des Steuerrohrs, also da wo sich Gabel und Rahmen treffen, wird der Rahmen nach der Pulverbeschichtung noch "blau-metallic" überlackiert, damit es von der Gabel zum Steuerrohr einen nahtlosen Übergang gibt. Kurz nach dem Steuerrohr wird nach hinten am Ober- und am Unterrohr eine schräg verlaufende Linie einen harten Farbübergang  von blau zu violett erzeugen.

Mutig... mutige Farben... vielleicht etwas schwul ;-)

Nun gilt es 4-5 Wochen zu warten, bis ich die fertigen Teile abholen kann.

In der Zwischenzeit kann ich mir ja überlegen, was ich mit den Gepäckträgern mache. Das originale Orange passt nun natürlich gar nicht nicht mehr. Zum dunklen Blau passt es schon, doch zum Violett wird das wie die Faust aufs Auge wirken. Egal. Die Gepäckträger baue ich ja nur für Radreisen ans Rad, also vielleicht eine oder zwei Wochen pro Jahr. Zudem verdecken die Taschen die Träger zu einem grossen Teil. Da besteht also kein wirklicher Handlungsbedarf. Perfektion kann warten...

Happy Birthday!

Unsere beiden Miezekatzen, Cosma links und Mila rechts, feiern heute Ihren 4. Geburtstag. Als Geschenk gibt es ein paar Snackies extra. Mögen die zwei uns noch lange so putzmunter durchs Leben begleiten.

alleine oder in der Gruppe?

Die Dauer meiner Radreisen hat ja kontinuierlich abgenommen und bei 14 Tagen kann man schon darüber nachdenken, ob man die Reise nicht alleine, sondern mit Freunden in einer (kleinen) Gruppe unternehmen will. Die Italien-Velotour war ja dementsprechend. In der ersten Woche waren wir zu viert und in der zweiten Woche dann noch zu zweit.

Im Hinterkopf habe ich bereits eine nächste Veloreise und deshalb umtreibt mich die Frage, ob ich dann lieber alleine oder wieder mit anderen Menschen reisen will. Beides hat seine Vorzüge und deshalb ist die Sache ja auch nicht so einfach zu entscheiden. Die Unterschiede versuche ich hier mal festzhalten:

  • Eine Gruppenreise (mehr als 2 Personen) ist schwieriger zu planen und braucht mehr Aufwand. Nur schon, weil man Unterkünfte für mehrere Personen finden muss.
  • Als Planer/Leiter fühlt man sich immer für alles verantwortlich (passt die Streckenführung? Gefallen die Unterkünfte? etc.)
  • Je mehr Leute zusammen reisen, desto weniger spontan kann man entscheiden oder Pläne ändern.
  • Je grösser die Gruppe, desto kleiner die Kilometerleistung pro Tag, weil alles immer länger dauert (Pausen, Essen, Ein- und Auschecken, mehr Defekte, Befindlichkeiten, etc.).
  • Pausen, Essen und Abende machen in Gesellschaft mehr Spass als alleine.
  • Man kriegt auf einer Gruppenreise mehr und bessere Fotos und ist auch selber mehr im Bild als wenn man alleine reist.
  • In der Gruppe sieht man mehr, weil einem Andere auf etwas hinweisen.
  • Zu zweit ist die kostengünstigste Variante, weil Doppelzimmer pro Person günstiger sind als ein Einzelzimmer.
  • Eine Reise in der Gruppe und täglich bloggen verträgt sich schlecht. Für die Online-Arbeit fehlt oft schlicht die Zeit.
  • Wirklich Ruhe und Zeit für sich hat man nur, wenn man alleine reist.

Ich bin wirklich hin und hergerissen. Beides hat seine positiven Seiten. Hmm... ich denke, ich beginne einfach mal mit einer Reiseplanung nach meinem Gusto. Irgendwann weiss ich, wie die Reise aussehen wird und dann kann ich mich dieser Frage wieder stellen. Wobei... wie oben geschrieben, hat der Entscheid ob alleine oder in der Gruppe ja auch schon Auswirkungen auf die Planung...

was soll das?

Eigentlich sollte heute meine Rikschasaison 2019 starten. Doch schon der gestrige Wetterbericht liess nichts Gutes vermuten und so war ich nicht allzusehr verwundert, als es heute Morgen mal kräftig schneite. Trotzdem: So habe ich mir das nicht vorgestellt!

Schlimm war es jedoch nicht, denn so hatte ich Zeit, um mich administrativ auf Vordermann zu bringen. Es galt die noch ausstehenden Anfragen der letzten zwei Wochen zu bearbeiten, Zahlungen zu machen und auch die Daten, die sich während der Italienreise anhäuften auf unserem Netzwerkspeicher am richtigen Ort zu verstauen. Nun bin ich also parat. Morgen gibt es dann auch keine Ausreden mehr, denn eine erste Buchung steht auf dem Programm.

Mini Schwiiz

Im letzten November nahm ich an Aufzeichnungen für die Sendung "Mini Schwiiz - Dini Schwiiz" teil. Es geht dabei darum, dass jeweils fünf Kandidaten ihre Stadt, ihr Dorf oder ihren Stadtteil den anderen Teilnehmern vorstellen und diese dann den Tag bewerten. Diese Woche war das Thema Zürich und dabei präsentierte ich die Altstadt, den Kreis 1. Am Montag war Höngg zu sehen, am Dienstag das Industriequartier, heute eben die Altstadt, morgen Donnerstag dann Wiedikon und am Freitag, zum Abschluss, dann Affoltern.

Die Sendung wird im Vorabendprogramm, jeweils zwischen 18:15 und 18:40 Uhr ausgestrahlt. Die Aufnahmearbeiten dauerten jeweils einen ganzen Tag und das Endprodukt ist dann 25 Minuten Fernsehzeit. Ganz schön aufwändig. Diese Woche werden nun die Folgen über Zürich ausgestrahlt.

Ich habe an dieser Sendung nur teilgenommen um mein kleines Rikschabusiness in die Medien zu bringen. Deshalb war es für mich ganz wichtig, dass die BikeButler-Rikschas zu sehen sind. Aus früheren Fernseh-Präsentationen wusste ich, dass so etwas das Geschäft ankurbelt. Dass Menschen, die nichts von dieser Rikschageschichte wissen, darauf aufmerksam werden und unter Umständen so zu Kunden werden. Mal sehen. Ich hoffe natürlich, dass dies auch diesmal der Fall sein wird.

Über diesen Link kann man sich die heutige Folge ansehen.

Thailand-Ferien

Gestern, kurz nach Mitternacht, sind wir in Bangkok bei über 30° Grad ins Flugzeug eingestiegen und heute Morgen in Zürich bei -4° Grad dann wieder ausgestiegen. Das sind Gegensätze! Und das ist gut so. Ferien sollen einen Gegenpol zum normalen Alltagsleben bilden und sich vom Gewohnten unterscheiden.

Wir waren nun schon zum fünften Mal in Thailand und nur schon das zeigt, dass wir sehr gerne da hin reisen, das Land, die Natur und die Menschen lieben gelernt haben. Auch wenn es -zumindest in Bangkok- auch oft hektisch und laut zu und her geht, so empfinden wir Thailand als sehr friedlich, freundlich und angenehm.

Diesmal waren wir zuerst 10 Tage in Krabi (zum entspannen) und danach noch 6 Tage in Bangkok (zum einkaufen). Krabi hat uns sehr gut gefallen. Eine unglaublich malerische Landschaft mit unzähligen, vorgelagerten Inseln. Sehr saubere Strände, klares Meerwasser und teils tolle Schnorchelmöglichkeiten. Wir haben während der ganzen Zeit einen Motorroller gemietet, so dass wir auch das Hinterland erkunden konnten. Es ist in der Gegend sehr hügelig und dadurch sehr interessant. Ja, das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Jetzt muss ich mich erst mal wieder an Minustemperaturen und Schnee gewöhnen...

etwas Anderes

Thailand, Krabi, 32° Grad Luft, 25° Grad Wasser, ideale Schnorchel-Bedingungen... tolle Ferien!