von 0 auf 100 in zwei Tagen

Heute war Tag zwei meines Chef-Daseins... Um 01:15 Uhr wurde ich aus dem Bett geklingelt: "Stromausfall im Datacenter", um 03:15 Uhr die nächste Statusmeldung und um 08:00 Uhr das erste Krisenmeeting mit Vertretern aller beteiligten Bereiche. Was war die Ursache, welche Kunden waren betroffen, welche sind noch betroffen und welchen Störungen wird derzeit nachgegangen. Das war der praktische Teil. Danach kommt: Welche Managers sind wie zu involvieren, welche Prozesse einzuhalten und wie wird die Kommunikation nach Aussen koordiniert. Zum Schlus kommt dann noch das allseits beliebte "Fingerpointing". Sprich: Wer ist schuld? Weshalb dauern Problemlösungen so lange? etc. pp. ... "von 0 auf 100 in zwei Tagen" vollständig lesen

Kompensatorische Massnahmen...

Heute  startete also mein  Chef-Dasein für vier Wochen und dabei ging es gleich richtig zur Sache. Unzählige EMail-Anfragen, dauernde Telefonate, zwei Meetings. Kurz gesagt: Arbeiten wie bisher kann ich schlicht vergessen. Führen von so vielen Leuten ist ein Fulltime-Job. Erstaunt war ich dennoch, wie unselbständig teilweise einzelne Leute agieren. Erwachsene, gut ausgebildete Männer, oft Familienväter die mit beiden Beinen im Leben stehen. Dennoch erwarten Sie scheinbar von einem Chef, dass er Ihnen das Arbeitsfeld sauber vorbereitet, möglichst alles vorabklärt und klare Abgrenzungen definiert... neue Erfahrungen, die gemacht werden wollen...

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Vorbereitung auf den Wahnsinn

Die nächsten vier Arbeitswochen muss/darf ich Chef über 48 Personen sein. Der richtige Chef hat vier Wochen Ferien und deshalb muss ich -als sein Stv.- ran... Das wird hart. Einen ersten Eindruck kriegte ich heute an zwei Meetings... irgendwie wird erwartet, dass man weiss was jeder der 48 gerade so macht und weshalb er es so macht. Zudem ist unsere Firma so strukturiert, dass alles bei der Funktion Abteilungsleiter zusammenläuft. Technologiefragen, Finanzen, Personelles, Projekte, betriebliche Organisation und natürlich: Störungen... Alles soll an diesem Punkt geplant, koordiniert und überwacht werden. Hinzu kommt die hochgepriesene Matrix-Organisation was einfach bedeutet, dass man an zwei Vorgesetzte zu rapportieren hat. Fachverantwortung in Richtung Deutschland und Geschäftsverantwortung hier lokal in der Schweiz. Super....

Na ja, ich bin genügend alt, reif und besonnen um diese Zeit durchzustehen. Wenn der Wahnsinn mich zu umzingeln droht versuche ich  in mir zu ruhen und "OM" zu sagen....  Ich liebe diesen Smiley.

Alltägliches - Sonntägliches

Ah, Sonntag, endlich wieder einmal ausschlafen...
genüsslich brunchen und dann...
Zeit haben...
aber Moment! Ist heute nicht Olympia-Ski-Abfahrt der Herren? Ins Trottelbox-Programm gucken... genau! In 5 Minuten ist Start. (Perfektes Timing). Und da gewinnt doch der "Brünu" tatsächlich noch die Bronzemedaille für die Segelnation Schweiz. Unglaublich, SUPER!  
und nun... "Alltägliches - Sonntägliches" vollständig lesen

cooles Video

So beim surfen im Web gefunden. Echt sehenswert (setzt Quicktime-Player -und etwas Geduld- voraus). Man beachte dabei die beiden MTBiker welche auf dem Hinterrad über die Kreuzung fahren... einfach Klasse!  Gesehen habe ich das Video auf Go clipless, einem amerikanischen Mountainbike-Blog (aufgestöbert via Technorati-Tag).

4er Reihe (oder: Stöckchen)

Der Aargauer, welcher unterwegs ist, hat eins dieser Stöckchen an mich weitergereicht. Diese "Fragebogen zur Selbstbeschreibung" durchgeistert derzeit viele Schweizer Blogs. Und ehrlich... ich bin nicht Fan solcher "Kettenbriefe" oder "Schneeballaktionen", doch will ich auch nicht gleich als Spassbremse dastehen. Also: nicht lange lamentieren, sondern machen. "4er Reihe (oder: Stöckchen)" vollständig lesen

es geht aufwärts...

Zum Glück! Habe mir gestern schon ziemlich Sorgen gemacht... wie sagt ein alter Schüttelreim: "schmieren und salben hilft allenthalben". Stimmt. Gestern abend und heute zweimal Perskindol einmassieren hat schon etwas gebracht. Die Schmerzen haben schon ziemlich nachgelassen, sind aber schon noch präsent. Realistisch betrachtet wird dieses Wochenende nix mit radfahren. Richtig auskurieren ist jetzt wichtig. Und wie gestern beschrieben, sind die Temperaturen meist so um Null und die Feinstaubkonzentration ist auch noch weit über dem Grenzwert. So gesehen vepasse ich nichts. Werde morgen vermutlich mal beide Räder putzen.

die Leiden eines ü40

Na ja, es ist kein Geheimnis.. ich bin über vierzig. Die Halbwertszeit meines Körpers ist erreicht und von nun an geht's bergab...

Vorgestern (ja selbst gestern) ging es mir noch prächtig und heute, kann ich kaum mehr richtig gehen. Ich bin mitten in der letzten Nacht aufgewacht und verspürte heftige Schmerzen in der linken Hüfte. Sowas hatte ich noch nie. Ich drehte mich nach rechts und hoffte ganz einfach , dass es bis zum Aufstehen wieder verschwunden sein wird. Hoffte... Das Ergebnis war jedoch anders; schlimmer. Es fühlt sich an, als ob ich eine entzündete Gelenkpfanne oder Oberschenkelkugel habe... sehr unangenehm das Ganze. Habe dann am Morgen gleich reichlich Perskindol eingeschmiert, doch wirklich geholfen hat es nicht. Im Laufe des Nachmittags musste ich einsehen, dass ich nicht in der Lage bin, an der allwöchentlichen Yoga-Lektion teilzunehmen; also abmelden...

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nur kurz... zum Monatsende

War anstrengend, der heutige Squashabend. Bin müde.

Der Januar geht heute zu Ende und die erste Teilbilanz sieht schon fast zu gut aus.

670km auf dem Rad gefahren, meist bei Minustemperaturen... unheimlich... Da hoffe ich, dass es mir dann im Frühing nicht plötzlich zum Hals raushängt.

Dieser Blog hat jeden Tag einen Eintrag gesehen. Auch über-erfüllt. Zugegeben, es gab nicht nur gute Beiträge... doch es gibt ja auch nicht nur gute Tage.

Bin also mit mir und meiner Welt zufrieden. Schön. Ich hoffe und wünsche, dass es  möglichst vielen Menschen so gut geht wie mir. In Dankbarkeit und Demut.