29er Treffen und Tour

Heute morgen bin ich mit dem Auto nach Glattfelden zum Bikeshop mainstreet42 gefahren, wo wir für 10:00 Uhr auf eine 29er Tour verabredet waren. Wie letztes Jahr, waren wir auch diesmal sieben 29er Fahrer, auch wenn die Zusammensetzung leicht anders war. Eine gute Gruppengrösse für eine Sonntagstour.

Simon führte uns zuerst dem Rhein entlang bis nach Kaiserstuhl (ja, kam mir bekannt vor...), wo wir die Flussseite wechselten und uns dann an den Anstieg zur Küssaburg machten. Die Mühe hat sich nur bedingt gelohnt, denn auf dem Hügelrücken war es ausgesprochen windig und kühl. Deshalb machten wir nur eine kurze Pause und machten uns dann auf vielen schönen Wanderwegen auf den Rückweg. Natürlich gab es noch einen Verpflegungsabstecher. In Eglisau besuchten wir eine Bäckerei mit Kaffee, die auch Sonntags offen hat. Nussgipfel und Milchkaffee - das war Genau das Richtige für uns.

Wir haben angeregt geplaudert und uns gut unterhalten. Schön, diese Leute wiedereinmal zu sehen. Die Rückfahrt zum Bikeshop war dann nur noch ein Klacks und nach einem kurzen Abschiednehmen war ich schon bald wieder auf dem Heimweg. Das GPS sagt: 41 km., 3:00 Std., 860 Hm.

Heute Abend hatten wir zwei befreundete Paare zum Essen eingeladen und ich wollte frittierten Fisch mit Wok-Gemüse süss-sauer machen. Dazu gebratener Reis. Den Reis hatte ich gestern schon vorgekocht, ich musste ihn also nur noch mit Ei und Erbsen anbraten. Für sechs Personen gab es jedoch eine ganze Menge Gemüse zu putzen und klein zu schneiden. Dazu 600g Fisch waschen, abtrocknen, würzen und zum Frittieren vorbereiten. Das Abendessen hat dann sehr gut geklappt und aufgrund der leeren Pfannen und Schüsseln gehe ich auch davon aus, dass es allen geschmeckt hat. Das war ein schöner Sonntag.

nochmals: Rheinufertrails

Heute morgen war ich um 10:00 Uhr mit Freunden zum biken verabredet und vorher musste ich noch Lebensmittel für's Wochenende einkaufen. Das bedeutete früh aufstehen und weil es ja Samstag ist wollte ich nicht noch 30 Minuten früher aufstehen was dazu führte, dass ich auch heute keine Morgengymnastik machte. Etwas schwach... Na ja, was soll's. Ich wusste ja, dass der Tag noch genügend Bewegung bringen wird und deshalb nahm ich das auf die leichte Schulter.

Wir waren heute zu Viert und hatten alle genügend Zeit für eine schöne Tour. Ich schwärmte noch von den Rheinufertrails auf Schweizer Seite, während die Anderen erzählten, dass auf der Deutschen Uferseite genauso gute Wanderwege gäbe. Was liegt also näher, als die zwei schönen Strecken zu kombinieren? O.K. - gute Idee! Wir fuhren bis nach Eglisau links entlang des Rheins und wechselten dann auf die rechte Flussseite. Kaum kommt man aus Eglisau hinaus, folgen auch da supertolle Wanderwege, die immer schön entlang des Ufers führen. Während wir flussabwärts fuhren schaute ich öfters auf die Gegenseite (die ich ja gut kenne), wo wir später dann zurück fahren werden.

Die Strecke war perfekt. Der Boden trocken und griffig. Fast keine Wanderer. Sonne. Alles ideal. Kurz nach Kaiserstuhl passierten wir die grüne Grenze und fuhren über Deutsches Gebiet bis nach Zurzach, wo wir uns eine schöne Bäckerei mit Tischen in der Frühlingssonne suchten. Bis dahin waren wir schon etwas über zwei Stunden unterwegs und wir wussten ja, dass wir nun am entferntesten Punkt sind und demzufolge nochmals zwei Stunden im Sattel vor uns liegen. Gute Gründe um Energiespeicher wieder zu füllen.

Auf der Schweizer Seite sind wir dann auf ebenso herrlichen Wanderwegen alles wieder rheinaufwärts bis nach Glattfelden gefahren. Da machten wir einen kurzen Abstecher zu Simon Ruchti und mainstreet42. Heute und morgen Sonntag findet da ein 29er Treffen statt und ich wollte mich noch für die morgige Tour anmelden. Abfahrt 10:00 Uhr. Also auch morgen wieder zeitig aufstehen.

Danach sind wir mehr oder weniger flach nach Hause gefahren und genossen dabei die herrlich wärmende Nachmittagssonne. Meine Freunde fuhren in kurzen Shorts, teils mit Knielingen. Ich hatte mich am Morgen für die lange Hose entschieden. Am Mittag wäre aber kurz schon drin gelegen. Sehr schön. Das war eine wirklich superschöne Tour mit extrem vielen Wanderwegabschnitten, die alle unmeinlichen Spass machten. Leider ist auch hier an sehr vielen Stellen ausdrückliches Fahrverbot. Deshalb: Bitte nicht nachfahren! Das GPS sagt: 75 km., 4:17 Std., 920 Hm.

PS: Heute gibt es keine Bilder. Ich hatte zwar den Apparat dabei, doch ich wollte heute einfach nur fahren und geniessen.

München - Isarauen - Oktoberfest

Heute Morgen bin ich kurz nach halb acht Uhr mit dem Auto nach München losgefahren. Der Verkehr lief recht flüssig und so ging mein Zeitplan sehr gut auf. Kurz vor elf Uhr war ich dann am Ziel, bei Matthias. Wir konnten also noch etwas plaudern und eine Tasse Kaffee trinken, bevor wir uns dann für die Biketour fertig machten.

Vor dem Haus trafen wir auf Philipp, für den ich das Kish 29er zum Probefahren mitgenommen habe. Ein kurzes Hallo, Sattelhöhe einstellen und los gings. Matthias führte uns quer durch die Münchner Innenstadt zum Treffpunkt an der Bavaria, bei der Theresienwiese. Dort traffen wir auf Ellen, Tom, Axel und Daniel. Alle auch mit 29er-MTBs. So waren wir für die Mittagstour eine angenehm grosse Gruppe von sieben Leuten.

Ellen führte und den Isarauen entlang flussaufwärts bis nach Wolfratshausen. Dort wechselten wir die Uferseite und fuhren auf immer neuen Singletrails zurück nach München. Ich kannte viele Wegabschnitte bereits von früheren Touren mit Matthias, doch diese Landschaft ist immer wieder atemberaubend schön. Ellen nannte ein Gebiet "Klein-Kanada", das fand ich noch nett und irgendwie entspricht dies auch in etwa meiner Vorstellung von Kanada...

Abends wollte ich dann ja unbedingt einmal ans Münchner Oktoberfest. Nach einer Dusche machte ich mich mit Matthias mit der U-Bahn auf den Weg "auf die Wiesn". Das war dann wirklich sehr speziell. Schon in der U-Bahn sah man dutzende von Dirndl und Männern in Lederhosen. Wer als Münchner etwas auf sich hält, geht also in der lokalen Tracht ans Oktoberfest. Auf dem Festgelände selbst war dann der Teufel los. Menschen aus aller Welt. Meist in Gruppen und meist sehr laut und oft schon ziemlich betrunken. Man hört alle Sprachen und es ist ein dichtes Gedränge. Die Festzelte sind schon wegen Überfüllung geschlossen und vor den Sicherheitsleuten haben sich schon überall wieder lange Schlangen von Wartenden gebildet. Da fanden wir nirgends einen Platz. Auch die Vergnügungsbahnen waren stark besucht, ich schätze mal, dass an diesem Abend etwa 20'000 Leute auf der Wiesn waren. Enorm. Das wohl weltweit grösste Besäufnis. Immer wieder wird man von torkelnden Mitmenschen angerempelt. Sanitäter führen Weggetretene auf Rollbahren davon. Das ist unglaublich.

Wir beschliessen, uns ausserhalb des offiziellen Festgeländes ein feines Abendessen zu suchen und Matthias schlägt den Augustinerkeller vor. Ebenfalls ein typisch bayrisches Brau- und Wirtshaus. Dort kriegten wir dann auch promt einen schönen Tisch auf der Dachterasse. Das war wirklich schön. Am Tisch nebenan, acht Enländer/innen, hinter uns eine Gruppe Holländer. Alle in bester Bierlaune. Ich bestellte mir auf Empfehlung von Matthias den herzhaften Schweinebraten mit Kartoffelknödel und dunker Biersauce. Ja, das hat wirklich sehr gut geschmeckt. Das war ein guter Tipp.

Nach dem Essen, so gegen halb elf Uhr nachts, machen wir uns auf den Rückweg und durchqueren dabei nochmals das Festgelände. Noch immer hatte es sehr viele Leute, doch der Anteil Betrunkener ist in der Zwischenzeit bedenklich angestiegen. Gute Stimmung! ;-) . Wir schauen uns noch ein paar spektakuläre Vergnügungsbahnen an und lassen den Tag gemütlich ausklingen, bevor wir dann wieder mit der U-Bahn zu Matthias nach Hause fahren. Kurz nach Mitternacht löschen wir das Licht. Das war ein schöner Tag. Das neue GPS-Gerät sagt: 72 km., 4:20 Std., 650 Hm.

Das war Spitze!

Der erste 29er PUSH-UP Event 2009 ist Geschichte. Die letzten zwei Tage waren wirklich gelungen. Das Wetter passte und die 29er-Leute sind durchwegs interessante und spannende Menschen.

Ich bin nun ziemlich müde und werden zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt noch mehr zu diesem Anlass schreiben. So auf die Schnelle habe ich ein kleines Fotoalbum zusammengestellt.

bereit

Ich habe den ganzen Tag der 29er PUSH-UP 2009  Vorbereitung gewidmet. Es hat wirklich noch einiges gebraucht, bis alles am richtigen Ort war. Abends habe ich dann endlich noch die Formulare für die Auswertung zusammengestellt und ausgedruckt. In der Zwischenzeit hat Karin Apérogebäck gemacht und nun ist wohl an Alles gedacht. Nun kann es losgehen.

Und los geht es auch gleich, denn schon bald treffen zwei Biker bei uns ein, die hier übernachten werden.

Wir sind bereit!

Vorbereitungen fürs Wochenende

So! Es ist kurz vor Mitternacht und jetzt will/muss ich doch wieder einmal meine Blog-Sucht befriedigen.

Meine Arbeitswoche ist geschafft und nun stehen die Vorbereitungsarbeiten für den 29er PUSH-UP 2009 vom kommenden Wochenende im Vordergrund. Zum Glück muss ich mir bezüglich der Tour keine Gedanken mehr machen und kann die Organisation drum herum nun konkret in Angriff nehmen. Es fehlt noch die Punktewertung mit den nötigen Formularen, das Vorbereiten der Übernachtung für 10 Personen, der Einkauf fürs Abendessen und das Frühstück für 15-20 Personen, die Video-Aufzeichnung und -Abspielung per Beamer  plus Musik testen und aufstellen, Preise und Kasse festlegen und, und, und... deshalb hatte ich in den letzten Tagen nebst dem Arbeiten keine Zeit fürs Bloggen. Es ist spannend und ich freue mich riesig auf den Samstag.

erste Video-Versuche

Die ursprüngliche Idee war, dass am 29er PUSH-UP Anlass meine Frau mit der Digitalkamera Aufnahmen von einer Bikepassage machen wird, die wir dann abends zeigen wollten. Die Passage nannte ich im Vorfeld mal salop Foto-Sprung (siehe auch auf der Karte, ganz oben links). Beim darüber sprechen kamen wir dann zur Ansicht, dass es vermutlich schwierig sein wird, den jeweiligen Fahrer genau in der besten Position aufs Bild zu kriegen und dass es daher wohl besser wäre, wenn man das Ganze filmen und nicht fotografieren würde. Doch eine Videokamera hatten wir nicht.

Am letzten Sonntag waren wir dann bei Freunden zum Essen eingeladen und siehe da: Sie besitzen eine digitale Videokamera und würden uns diese auch bis nach dem Anlass ausleihen. Super! Manches geht so einfach, man braucht nur zu fragen.

O.K. Heute nun musste ich Karin zeigen, wo sie am kommenden Samstag zu sein hat um die entsprechenden Aufnahmen zu machen. Zudem wollten wir den Umgang mit der Videokamera auch gleich testen. Wir fuhren also mit dem Auto möglichst nahe zum Fotosprung hin und besprachen vor Ort in etwa das Geschehen und wo wohl der geeignete Standort sei. Ich bin dann ein paar Mal Probe gefahren und Karin hat gefilmt. Danach sind wir zum Bikepark Bülach gefahren. Da gibt es am PUSH-UP nochmals eine Sonderprüfung. Zuerst der Brettertrail. Wer den ganzen Trail fehlerlos fährt, so wie ich auf dem Video, der erhält 2 Bonuspunkte. Mehr als die Hälfte des Weges gibt noch 1 Bonuspunkt. Die grosse Wippe zum Schluss gibt dann nochmals einen Bonuspunkt.

Sehr gut. Wir hatten alle Bilder im Kasten und die nächste Herausforderung wartete natürlich schon auf uns... Wie kriegen wir die Filme auf den PC? Das war noch einfach. Doch wie können wir die einzelnen Filmchen schneiden und zu einem Video zusammenfügen? Musik als Hintergrund wäre auch noch fetzig... und wie kann ich das Ganze zum Schluss noch online bringen? Der 1:22 Minunten lange mpeg-Film ist 82 MB gross... Fragen über Fragen, doch wie auf fast alles gibt es im Internet auch dafür Tipps und Antworten. Man braucht einfach Stunden, um diese zu finden, auszuprobieren und herauszufinden, ob es den eigenen Bedürfnissen entspricht oder halt doch nicht.

Ich habe mir rasch einen www.vimeo.com Account eingerichtet und dann startete ich den Upload des 82MB-Files... 50 Minuten. In dieser Zeit konnte ich locker diesen Eintrag schreiben. Hier nun also das Ergebnis:


29er PUSH-UP 2009, Testride from Beat 29er on Vimeo.

push me up

Ich nutzte die freie Zeit um den gestern aufgezeichneten GPS-Track für den 4. April zu am PC zu korrigieren. Aaahhh... wie geht das schon wieder? Mit welchem Programm mach ich denn nun das am Einfachsten? Wie verschiebe ich Streckenpunkte? Wie teile ich Strecken oder setze einzelne Abschnitte wieder zusammen?... das hat schnell mal eine Stunde Zeit gefressen. Aber ich will nicht klagen, denn es hat geklappt und mit dem Resultat bin ich wirklich zufrieden.

Ich habe dann die Tour auf www.gpsies.com hochgeladen, damit andere PUSH-UP-Teilnehmer mit GPS-Gerät von da die Tour in ihrem gewünschten Dateiformat herunterladen können. Super. Hat alles funktioniert. Da sah ich dann die Möglichkeit, wie ich die Tour direkt in meinem Blog anzeigen kann (als eingebundenes  gpsies-Fenster) und dies wollte ich natürlich auch gleich ausprobieren. Was mich dazu brachte, dass ich die Teilnehmerliste auch gleich noch aktualisieren müsste... eine weitere Stunde ging ins Land... das Resultat.

Um nochmals zurück auf die Samstagstour zu kommen. Die Tour ist ja eine Gruppenausfahrt ohne Zeitmessung und doch möchte ich ein paar "Sonderprüfungen" einbauen, wo sich die Teilnehmer Bonuspunkte holen können. Zusammen mit dem Beauty- und dem Fun-Contest könnten wir so  am Abend eine Art Ranngliste zusammenstellen. Finde ich eine spannende Idee und daran studiere ich schon länger herum. Mit dem Festlegen der Tour, stehen nun auch in etwa die Sonderprüfungen fest:

  • Rhinsberg-Mulde (1 Bonuspunkt)
  • Uphill-Contest (1-3 Bonuspunkte, je nach Höhe)
  • Foto-Sprung (1 Bonuspunkt für "mit beiden Rädern ab Boden")
  • Schätzung des Gewichts des Ruchti 650B-Hardtail (1-3 Bonuspunkte)
  • Bikepark (1 für grosse Wippe, 1 für kurzer Brettertrail, 1 für langer Brettertrail)

Übrigens: Gestern hat ein Mitbiker an der Rhinsberg-Mulde ein paar Fotos geschossen (danke für die Bilder). Damit man sich das in etwa vorstellen kann. Auf der einen Seite geht es ziemlich steil nach unten in eine starke Kompression und auf der anderen Seite wieder genau so steil aus der Mulde heraus. Eine kleine Mutprüfung, da man ohne Schwung auf der Gegenseite nicht hochkommt, man aber mit zuviel Schwung wohl am tiefsten Punkt stecken bleibt...

O.K. Die Tour steht also soweit. Nun muss ich mir Gedanken  über die Zusammenstellung der Gesamtwertung machen und mit welchen Mitteln ich die Teilnehmerdaten erfassen will, damit der Auswert-Aufwand nicht zu gross wird. Gebe ich Allen eine laminierte Karte mit, in welche Sie selbst die Zusatzpunkte mit einem Nagel eindrücken?  Sollen die Vorfahrer die Punkte ihrer Gruppenteilnehmer notieren? Hmm... Moment... Ich könnte das mit der Startnummer kombinieren. Gute Idee. Ich drucke an den Rändern der Nummer die Sonderprüfungen auf. Der Vorfahrer erhält einen Nagel und  stanzt dem teilnehmer nach der Sonderprüfung die entsprechenden Punkte. Abends gibt der Fahrer die Startnummer ab, wir rechnen die Punkte zusammen "ét voilà!". Ja, gute Idee. Es stehen mir also noch mehr Stunden vor dem PC bevor...