ARROW Sirius Red Racing

Der heutige Traumbike-Beitrag gilt meinem alten Mountainbike. Dies auch deshalb, weil ich es Ende August weggegeben habe.

Die Geschichte dieses Bikes startet eigentlich bei einem anderen Bike. Im April 2001 kaufte ich mein damaliges Traumbike, das ARROW Heaven Red Racing. Nur, der Rahmen brach schon nach knapp 500 Kilometern an der Schwingenaufnahme. Der Rahmen wurde dann zwar rasch auf Garantie ausgetauscht,  doch auch der zweite Rahmen brach wieder an der gleichen Stelle. Die Serviceabteilung von ARROW wollte dann nicht mehr so weiter machen und schlug mir vor, auf den Sirius-Rahmen zu wechseln, da bei diesem solche Schäden nicht bekannt waren. So hielt ich dann im Oktober 2001 das dritte neue ARROW Mountainbike in meinen Händen.

Und ich musste oder durfte zugeben, das Sirius war das bessere, fahrstabilere Bike als das Heaven. Mir war das Design anfangs etwas zu wuchtig, doch ich lernte das Bike nach und nach lieben. Viele schöne Touren, Alpenüberquerungen und als Abschluss den Gigathlon 2007... schön war's! Danke, Sirius! Du warst immer ein klasse Bike und ein treuer Begleiter. Auf dem Bild unten ist die letzte Ausbaustufe zu sehen. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass die sieben Jahre nebst dem Rahmen, nur die Kurbeln, der Umwerfer, die Bremsen und die Schalthebel am Lenker überlebten. Alles Andere wurde mindestens einmal ausgetauscht.

 Wird dies mein letztes 26-Zoll Mountainbike gewesen sein oder kehre ich später wieder zu den kleineren Rädern zurück?

Sonntagsputz

Nach der gestrigen Biketour war das INTENSE ziemlich dreckig und das KISH stand ja ebenfalls noch eingesaut in der Garage. Deshalb war heute putzen angesagt. Ich musste das Aussenwasser wieder anstellen denn es war rasch klar, dass ich heute zuerst mit Schlauch und Wasser den Dreck von den Bikes abspritzen muss. Dann mit dem Eimer mit Schwamm und Bürste die Feinarbeit rundherum, bevor ich mit dem Schlauch noch einmal alles abspüle. Dann etwa eine Stunde abtrocknen lassen.

- Weihnachtsbeleuchtung an Dachkante montieren -

Auf dem Montageständer widme ich mich dann jedem Bike noch einmal gründlich. Ich schütze die Bremsscheiben mit Duschhauben, sprühe etwas Kriechöl (Brunox) auf den Rahmen und einen Putzlappen, mit dem ich dann alle Teile abreibe und einöle. Die Dichtungen an Gabel und Dämpfer öle ich gezielt, wie auch Umwerfer und Schaltwerk. Zum Schluss wende ich mich dann jeweils dem dreckigsten Teil, der Kette, zu. Mit einem Lappen reibe ich die Kette sauber, bevor ich sie neu einöle. Noch die Führungsrollen am Schaltwerk reinigen und fertig. Einmal alles durchschalten, wunderbar.

Als beide Bikes wieder glänzend in der Garage standen, nahm ich noch das ARROW hervor. Ich habe gestern Rolf die NOBBY NIC Reifen verkauft, die am ARROW dran sind. Da wollte ich wieder die roten Michelin Reifen montieren, die ich im Keller rumliegen hatte. Weil dieses Bike ja schon sauber geputzt war, war der Reifenwechsel eine kurze Geschichte. Und ja: Das ARROW sieht mit den roten Reifen noch immer spitze aus.

Samstagsbiken

Meine Bikefreunde sind entweder in den Ferien oder hatten heute sonstwie keine Zeit und deshalb fuhr ich seit längerem wieder einmal alleine los. Morgens um 10:00 Uhr war das Wetter recht gut, sonnig mit ein paar Wolken und etwa 18° Grad warm. Ich hatte nicht sehr viel Zeit, weil ich am Nachmittag noch ein paar andere Dinge geplant hatte.

Ich fuhr eine Bikerunde mit dem Ziel, bei meinem Bikehändler in Bülach vorbei zu sehen, weil da der DT-Swiss 210L Dämpfer des ARROW aus dem Service zurückkam und ich ihn abholen konnte. Auf dem Weg dahin fuhr ich wiedereinmal am Bikepark Bülach vorbei und entschloss mich spontan, zwei Singletrailrunden zu fahren um die Federungseinstellungen bei dieser Gelegenheit zu überprüfen. Das INTENSE macht nun maximal Spass. Ich mag das softe Ansprechen der Federelemente und die Balance von vorne zu hinten kriege ich immer besser in den Griff. So konnte ich die Strecke zügig abfahren und hatte auch bei holprigen Wurzelpassagen stets ein gutes Gefühl. All die vielen Kurven, Hügel und Senken fordern bei schneller Fahrt wirklich viel Konzentration und mit Druck auf dem Pedal sinkt mein Puls kaum mehr unter 160. Eigentlich eine ideale Test- und Trainingsstrecke. Irgendwann beginne ich hier die Rundenzeiten zu messen...

Nachdem ich beim Bikehändler war stellte ich fest, dass ich ziemlich direkt nach Hause fahren sollte, um nicht in Zeitnot zu geraten. Ich suchte mir den steilsten Weg über den Eschenmoser raus, denn ich wollte auch die uphill-Tauglichkeit nochmals tasten. Das INTENSE klettert exzellent und interessanterweise muss man sich dabei kaum sorgen, dass das Vorderrad am Boden bleibt. Da hatte ich mit dem ARROW jeweils deutlich mehr zu kämpfen. An sehr steilen Rampen musste ich jeweils ganz nach vorne auf   die Sattelspitze rutschen und das Gewicht weitest möglich nach vorne bringen um das Vorderrad unten halten zu können. Beim INTENSE ist das wirklich ganz anders. Ich frage mich natürlich warum und ohne viel von Technik zu verstehen finde ich eigentlich nur zwei mögliche Antworten: 1.) Die längeren Kettenstreben  oder 2.) Der steilere Lenkwinkel. Ich tippe eher auf die längeren Kettenstreben, denn bei Uphill-Motorradrennen sieht man viele  Motorräder mit  überlangen Schwingen die nur deshalb so gebaut wurden,  damit sie sich nicht so schnell aufbäumen. Durch den längeren Hebel verändern sich die Kräfte. Wie auch immer: Das Bike klettert wirklich prächtig. Meine Lunge und meine Muskeln sind definitiv der limitierende Faktor. Der Tacho sagt: 35 km., 1:56 Std., 560 Hm

Zuhause nahm ich mich dann noch dem ARROW an. Ich wollte es einem Freund ausleihen und deshalb musste ich es noch in Stand setzen. Der Dämpfer war schnell eingebaut und mit dem richtigen Druck versorgt. Danach wechselte ich noch die Pedale (kein Klick) und den Sattel. Zum Schluss stellte ich den VRO-Vorbau noch nach oben/hinten um die Sitzposition etwas zu verkürzen. Mein Freund ist etwa 10cm kleiner als ich und darauf wollte ich das Bike noch etwas anpassen. Auf der kurzen Probefahrt stellte ich dann fest, dass die hintere Bremse noch etwas rumzickt und das Kabel zum vorderen Umwerfer recht streng läuft. Das Kabel hängte ich kurz aus und ölte die Kabelseele - funktioniert wieder tiptop. Bei der hinteren Scheibenbremse wurde es schon etwas komplizierter. Die Beläge waren fast runtergefahren und  deshalb konnte ich die Bremse nicht mehr richtig justieren. Als Rad ausbauen, alte Beläge rausfummeln, Bremskolben zurückdrücken, neue Beläge einbauen und alles wieder montieren. Natürlich musste ich den Bremssattel neu auf die Scheibe ausrichten, damit wieder alles (nahezu) schleiffrei läuft.  Noch ein kurze Probefahrt: prima.

Als gegen Abend dann unsere Freunde zu Besuch kamen, mussten wir nur noch ein paar Kleinigkeiten einstellen, bis sich mein Kumpel halbwegs wohl auf dem ARROW fühlte. Sattelhöhe und -neigung, Winkel der Lenkerhörnchen, eh voilà. Danach genossen wir zu viert den schönen Abend auf dem Gartensitzplatz und grillierten uns ein paar zünftige Farmersteaks. Dazu baked patatoes, Süssmais und Tomaten/Mozarella-Salat. Lecker. Das war ein richtig schöner Samstag.

der Countdown läuft

Heute morgen holte ich unser Teamfahrzeug bei der Autovermietung ab und abends half mir Thomas, die hintere Sitzbank auszubauen, damit wir mehr Platz für alles Gepäck kriegen. Sein Rennrad und mein Bike haben wir dann gleich eingeladen. Ich denke, das Auto wird bis zum Schluss ganz schön voll.

Beleuchtung, Ersatzteile und Werkzeug habe ich auch schon parat gemacht. Ansonsten habe ich noch nicht gepackt, das werde ich erst morgen vor dem Abfahren machen oder vielleicht doch jetzt noch... ja, ich bin schon etwas nervös.

Am Nachmittag wechselte ich noch die vordere Scheibenbremse des KISH und des ARROW. Das heisst: Ich wollte die bissige Avid Juicy7 des KISH gerne am ARROW haben, da dessen Hope C2 im Vergleich dazu schon etwas abfällt (da habe ich hinten ja bereits eine Juicy7 montiert). Das sieht nun noch witzig aus. Der vordere Bremshebel ist titanfarben, der hintere anthrazit. Danach fuhr ich mit dem ARROW noch kurz zum Händler und liess die hintere Bremsflüssigkeit austauschen und das Bremssystem entlüften. Nun sind beide Bremsen frisch eingestellt und der Hebelweg ist links wie rechts ist in etwa gleich. Vor dem Verladen überprüfte ich noch kurz den Reifendruck. Alles perfekt. Also ab ins Auto.

Blog sei Dank

Langsam entwickelt sich dieser Blog zu meinem externen Gedächtnis. Sehr gut. Ich überlege z.B. wann ich die aktuelle Kette am ARROW montiert habe... ich tippe "neue Kette" ins Suchfeld oben links und drücke Enter. Etwas scrollen und: hier. Am 29. März erwähnte ich die neue Kette. Dann sehe ich in der Excel-Kilometertabelle nach. Seither habe ich 1'315 Kilometer damit gefahren. Die Kette zuvor fuhr ich fast 3'000 Kilometer, doch danach musste ich auch gleich die Kettenblätter erneuern. Ich lasse die Kette noch für den Gigathlon drauf. Die ist gut eingefahren und hält bestimmt. Blog sein Dank. Genauer kann man sich nicht erinnern ;-)

Der sechs Jahre alte ARROW Rahmen  sieht mittlerweile ziemlich gebraucht aus. Der Klarlack ist vielerorts abgeplatzt und das blanke Alu beginnt zu korrodieren. Gestern befürchtete ich einen Moment lang, einen Riss im Rahmen entdeckt zu haben. Nach genauem putzen, beruhigte ich mich. Es war nur ein weiterer Riss im Lack. Zum Glück. Während ich so das ARROW pflegte, begann ich mich auf den Gigathlon zu freuen. Das ist das richtige Bike für diesen Anlass. Das passt.

dem Knacken auf der Spur

Heute abend nahm ich mich den Knackgeräuschen am ARROW Mountainbike an. Ich dachte ja, dass es mit dem Antrieb zu tun hat und deshalb wollte ich Kurbel und Innenlager demontieren. Das habe ich im November neu eingebaut und seit 7 Monaten nichts mehr daran gemacht. Also los. Kurbeln runter und Innenlager raus. Platsch! Wasser, Brühe, Gaatsch. Hier sieht man den Nachteil innenverlegter Kabelzüge an denen entlang Wasser und Sand  in den Rahmen gelangt und sich dann an der tiefsten Stelle, dem Innenlager ansammelt. Das Octalink Innenlager interessiert das nicht sonderlich, es handelt sich dabei um ein geschlossenes Patronenlager doch wenn man sich das Bild ansieht denkt man schon, dass die Geräusche von da kommen könnten. Also alles gründlich reingen, fetten und wieder zusammenbauen. Danach öle ich noch alle übrigen beweglichen Teile und mache eine kurze Probefahrt. Es knackt noch immer.

Es muss also das Hinterrad sein. Wie Ende November auch schon. Das INTENSE hatte ich schon ins Auto geladen (da muss Gabel/Steuersatz nachgebessert werden) und nun baute ich also auch noch das ARROW-Hinterrad aus und legte es dazu. Werde morgen also meinem Händler und Mechaniker einen Besuch abstatten.

Danach baute ich das KISH Hinterrad aus und sah mir die Hinterradnabe nochmals genauer an. Ich stellte leichtes Nabenspiel fest und wollte mal sehen, ob  ich ohne Spezialwerkzeug das Spiel beseitigen kann. Vielleicht ist das ja der Grund des Knackens.  Und siehe da. Wenn man sich alles genug gut ansieht, erkennt man bald den Aufbau und ja, richtigerweise bräuchte man einen Spezialschlüssel um  entsprechend gegenhalten zu können. Da ich den ja nicht zur Verfügung habe, versuchte ich es so gut wie möglich von  Hand. Das funktionierte nach ein paar Versuchen ganz ansprechend.  Ich montierte das Rad wieder in den Rahmen und startete auf eine kleine Proberunde. Und es  war Ruhe! Wirklich! Das Knacken ist weg! Super! Ich werde die Sache im Auge behalten. (Danke an Jochen, für den Tipp!)  

aktuelle Bikesammlung

  • Nöll S6cross, Querfeldeinrennrad, Gr. 61cm, 28-Zoll, 2006
  • KISH 29er, MTB-Hardtail, Gr. 21-Zoll, 29-Zoll, 2006
  • ARROW Sirius Red Racing, MTB-Fully, Gr. XL, 26-Zoll, 2001
  • INTENSE Spider29, MTB-Fully, Gr. L, 29-Zoll, 2007
  • (nun reicht es...)   ;-)

heiss!

Morgens um vier bin ich aufgewacht weil es stark auf die Dachfenster regnete und mich zudem eine Mücke in die Schulter gestochen hatte. Ich suchte den Antimückenstecker und steckte ihn in die nächste Steckdose. Kaum wieder eingeschlafen weckte mich unser Kater...

Die Strassen waren morgens um 07:00 Uhr noch leicht nass, doch es regnete nicht mehr und ein schöner, heisser Tag kündigte sich an. Die Luft war wie frisch gewaschen; wunderbar. Ich fuhr gemütlich und genoss die tolle Morgenstimmung auf dem Weg zur Arbeit.

Abends um halb sechs Uhr war es dann heiss. Richtig heiss. Ich schwitzte schon ohne Zusatzanstrengung. Der Tacho mass 28° Grad. Die Anfahrt zum Treffpunkt mit Jürg ist zum Glück locker und flach. Und auch Jürg wollte die ersten Kilometer lieber etwas rollen. Wir entschieden uns, zum Bikepark in Bülach zu fahren um die neugebauten Brettertrails (Northshore) zu probieren. Jürg hat die Passage gleich auf Anhieb gefahren. Ich brauchte mehrere Versuche. Ich stoppte immer wieder aus Angst, seitwärts vom Steg zu kippen (und nicht aus den Klickpedalen zu kommen). Eine Schreckensvorstellung, drei Wochen vor dem Gigathlon... Erst als ich die Sattelstütze tief absenkte und alles im Stehen fuhr, hat es dann geklappt. Wenn auch mit weichen Knieen. Für so etwas sollte man flache Pedale ohne Klick fahren.

Danach sind wir die zum Bikepark gehörende Singletrailrunde abgefahren und nach kurzer Beratung machten wir uns auf den Weg in Richtung Glattfelden und Rhinsberg. Irgendwie fehlte mir heute der Biss. Schon im Bikepark war ich wenig mutig und nun fehlte mir an Steigungen der Kick. Irgendwie war es nur Zwang, quälen und mühsam. Vielleicht war es auch einfach die Hitze. Flach oder runter fühlte ich mich super, doch berghoch, bähh! Ich fühlte mich nur im Kopf bähh. Körperlich war ich schon fit. Die Beine haben vieles wettgemacht und so überwand ich auch heute meine Psychokrise, indem ich mich auf den Körper, die Muskulatur, den Blutkreislauf, das Herz und  die Lungen konzentrierte und sah, dass ich funktioniere! Gut funktioniere!

Auf dem Nachhauseweg sind wir noch in einem Gartenrestaurant abendessen gegangen und liessen diesen herrlichen Vorsommertag ausklingen. Gegen halb neun Uhr verabschiedeten wir uns und jeder fuhr noch das kurze Stück nach Hause. Schön war's! Der Tacho sagt: 64 km., 3:09 Std. 670 Hm

PS: Die Geräusche kommen vermutlich aus der Region Innenlager. Es ist eher ein Klicken als ein Knarzen und es tritt immer im  Gleichklang mit der Pedalstellung auf. Und nur bei starker Belastung. Da werde ich wohl als nächstes Teile auseinander nehmen, schmieren und wieder zusammenbauen.

mit dem ARROW an den Gigathlon

Es hat sich ja schon seit längerem abgezeichnet und die zwei Schlusstage im Elsass gaben mir die letzte Bestätigung. Ich werde mit dem ARROW Sirius Red Racing, Jahrgang 2001, die sieben Tage mountainbiken am Gigathlon bestreiten. Das INTENSE ist leider zu spät dran und das KISH empfinde ich für anspruchsvolle Alpentouren als zu hart. In drei Wochen geht es los und bis dahin muss ich das ARROW nun also optimal vorbereiten. Die Knarzgeräusche müssen weg, ev. noch eine neue Kette, das sollte reichen. Ersatzbremsbeläge habe ich schon.

Gleich nach Feierabend nutzte ich das sommerliche Wetter um  beide Elsass-Bikes gründlich mit Wasser zu putzen und sie zum trocknen in die Abendsonne zu stellen. Nach dem Abendessen verzog ich mich dann in die Garage um zuerst das KISH und dann das ARROW genauer unter die Lupe zunehmen.

Am KISH fettete ich die Kassette neu auf den Freilaufkörper, dann habe ich das Schaltauge weggeschraubt und mit gut Fett wieder montiert. Die Kette, Schaltröllchen und das Schaltwerk putzen (Bähh, dreckig, schmierig!). Dann überprüfe ich die linke Kurbel und siehe da, die ist nicht wirklich festgezogen. Vielleicht sind die Geräusche ja von da gekommen. Ich schraube die linke Kurbel ab und ziehe dann die Rechte mitsamt Kettenblättern und Tretlagerwelle aus den Lagerschalen. Als ich diese dann reinige fällt mir der raue Lauf des linken Lagers auf. Seltsam. Das Ding hat ja erst etwa 500km drauf. Ich fette und schmiere alles tüchtig und montiere die Teile wieder. Zum Schluss noch etwas Sprühöl an die Umwerfergelenke, die Gabeldichtungen und los auf eine Probefahrt... berghoch knarzt es noch immer. Vielleicht etwas weniger, vermutlich jedoch gleich wie vorher. Positiv betrachtet kann ich sagen, dass zumindest die Teile nicht knarzen, die ich heute gefettet habe. ;-) Wo das Geräusch jedoch herkommt, weiss ich noch immer nicht ;-(

Am ARROW habe ich dann auch den Antrieb gereinigt und den Rest sauber geputzt und eingeölt. Den Knackgeräuschen bin ich nicht nachgegangen (da war ich nicht mehr so motiviert). Ich werde morgen mit dem Bike zur Arbeit fahren und dann versuche ich die Geräusche genauer zu orten. Ich habe irgendwie schon wieder das Hinterrad im Verdacht. Dagegen spricht jedoch, dass die Geräusche nur unter Last auftreten, was halt auf den Antrieb hindeutet. Mal sehen. Dem komme ich schon noch auf die Spur.

Wie auch immer: Das ARROW ist die richtige Wahl. Mit diesem Bike bin ich die letzten Jahre schon oft über die Alpen gefahren und es gab nie ernsthafte Probleme. Das wird nun auch noch den Gigathlon 2007 aushalten.

schöne Sonntagstour

Als ich kurz vor 09:00 Uhr vors Haus trat, standen Jürg und Remi bereits vor der Garage und warteten. Das Wetter war prächtig. Sonnig mit ein paar Wolken und mit knapp 20° Grad schon angenehm warm. Der Waldboden hat den Freitagsregen aufgenommen und viele Trails waren schon wieder trocken oder nur noch leicht feucht und griffig. Ideal. Durch die unterschiedlichen Wetterbedingungen der letzten Wochen ist der Wald stellenweise fast urwalddicht. Alles wächst, ist grün, drängt an die Sonne. Und an Morgen wie heute ist die Waldluft noch herrlich kühl und frisch. Schöner kann biken fast nicht mehr sein!

Animation

Wir fuhren unsere Standardrunde um nebenbei noch etwas plaudern zu können. Und während wir so dahinfahren registriere ich, dass meine Form soweit stimmt. Ich denke, dass ich nicht wirklich viel schneller geworden bin, doch ich wurde bestimmt ausdauernder. Ich verkrafte heute Anstiege einfach besser und erhole mich rascher davon.  Im Hinblick auf den Gigathlon bin ich zufrieden. Auch was das Bike anbelangt. Das ARROW ist noch immer ein super Mountainbike und ich werde wohl damit den Gigathlon fahren. Der Komfort stimmt einfach und an das Handling liegt mir schon seit Jahren.

Nur ist es derzeit mit dem ARROW wie mit dem KISH. Es knistert und knarrt berghoch... Nach dem teils nassen Elsasswochenende sollte ich beide Bikes gründlich reinigen, schmieren  und ölen. Wartungsarbeiten sind angesagt, nur bin ich momentan zu faul dafür. Der Tacho sagt: 51 km., 3:17 Std., 1'240 Hm