Routenplanung

In den letzten Tagen habe ich mich immer wieder vor den PC, vor Google Earth und vor gpsies.com gesetzt um nach und nach meine Veloroute für den Sommer zu planen. Ein Track (eine Datei) kann bis zu 2'500 Wegpunkte beinhalten und so unterteilt sich nun mein Vorhaben in einzelne Teilabschnitte, die ich nummerierte. Bis jetzt bin ich bis zu Abschnitt vier gekommen, was etwa 2'000 Kilometer Wegstrecke entspricht. Es zeigt sich nun, dass die Distanzen mit grösserer Genauigkeit auch immer länger werden.

Was mir aber schon etwas zu denken gibt, sind die etwa 40'000 Höhenmeter, die in diesen 2'000 Kilometern stecken. Das ist viel, sehr viel sogar. Es geht immer nur hoch und runter, alle 50 Kilometer gilt es 1'000 Höhenmeter zu überwinden. Das wird hart... und das ist ja noch nicht einmal die Hälfte der angedachten Strecke... das gibt mir echt zu denken...

Klar. Ich wählte eine möglichst bergige Route und wollte immer möglichst nah an den höchsten Bergspitzen des Apennin vorbei. Ich wählte Hinterland und Nebenstrassen und mied breite Hauptstrassen und grosse Ortschaften. Das hat dann halt seinen Preis.Ob sich das aber auch wirklich so realisieren lässt? Selbst wenn ich jeden Tag 1'000 Höhenmeter fahren würde, bräuchte ich 40 Tage bis L'Aquila... Hmmm... ich weiss ja nicht...

Hier kann man die Strecken im Detail ansehen:

was los

In letzter Zeit ist durch meine neuen Fitnessgeschichten immer viel los und die Zeit die ich dafür verbrauche, geht fast vollständig von den Themen Fernseh/Zeitung und PC/Internet ab. Hinzu kommt, dass ich immer irgendwie etwas im Planungsstress bin. Ich habe mir vorgenommen, entweder Donnerstags oder Freitags jeweils eine tagesfüllende Ausdaueraktivität zu unternehmen und deshalb muss ich zu Beginn der Woche mich langsam auf einen der beiden Tage festlegen und auch eine Idee entwickeln, was ich denn konkret tun will.

Diese Woche sagte der Wetterbericht, dass es am Freitag etwas besser ist als am Donnerstag und im Westen der Schweiz ist die Chance auf Sonne am grössten. Hmmm... Ich könnte mit dem Velo rund um den Neuenburgersee... wie weit ist das? Kann man das eventuell mit Murten- oder Bielersee verbinden? Am Dienstagabend habe ich nach dem Squash spielen noch eine mögliche Route am PC gezeichnet. Neuenburger- und Murtensee zusammen ergeben etwas über 110 Kilometer. O.K. Ist machbar.

Nur... wenn ich zeitig in Murten starten will, erwische ich zwischen Zürich und Bern voll die Rush-Hour auf der Autobahn. Für eine Strecke schätze ich mal eineinhalb Stunden Auto-Fahrzeit, macht gesamthaft drei Stunden im Auto. Nur damit ich etwas tun kann, was ich genauso gut von zu Hause aus, mit Null Autokilometern auch tun könnte... und es soll ja lediglich eine ausgedehnte Trainingstour werden und nicht ein Highlight des Jahres, wo ich solche Anfahrtswege dann auch in Kauf nehme...

Deshalb habe ich vorhin wieder am PC gesessen und mir eine neue Tour gezeichnet. Ich fahre ins Zürcher Oberland, bezwinge die drei Hügel Chli-Bäretswil, Hulftegg, Sternenberg, und fahre dann möglichst flach wieder nach Hause zurück. Macht auch 110 Kilometer, mit knapp 1'500 Höhenmeter. Wenn ich das Morgen wirklich fahre, werde ich abends gut müde sein.

Übrigens: Heute Morgen war ich wieder einmal in einer Spinning-Lektion. Ich hatte das Pulsmessgerät dabei, doch leider vergass ich die Aufzeichnung zu starten. Während des heutigen Interwalltrainings mit insgesamt fünf Leistungsspitzen kam ich wieder auf Pulswerte über 175. Ich kann mich beim Spinning echt gut fordern und bin nach den 50 Minuten jeweils völlig durchgeschwitzt. Das tut wirklich gut. Nach der Lektion machte ich eine kurze Ess- und Trinkpause, bevor ich dann etwas über eine Stunde im Kraftraum arbeitete. Nach bisher sieben Trainings konnte ich heute erstmals die Gewichte erhöhen und somit stieg natürlich auch gleich die Anstrengung, so dass ich auch bald das zweite T-Shirt verschwitzte. Schön, wie mein Körper funktioniert. Ich rundete den Besuch im Fitnesscenter mit zwei Saunabesuchen und ausgedehnter Entspannung ab. Schön war's!

Tourenplanung

Zu Wochenbeginn muss ich jeweils entscheiden, ob Donnerstag oder Freitag mein Ausdauertag wird, was vorwiegend vom Wetter abhängt. Da nach der Kälteperiode von Anfang Februar nun schon fast eine Woche Tauwetter Einzug gehalten hat, verschlechtern sich dadurch die Möglichkeiten um Schneeschuh zu laufen und verbessern sich im Gegensatz dazu die Möglichkeiten für Velotouren. Für morgen Donnerstag heisst es nun: Am Donnerstagvormittag trotz ausgedehnter Wolkenfelder teilweise sonnig, vor allem östlich der Reuss. Am Nachmittag und Abend von Westen erneut aufkommender Regen. In der Früh Tiefstwerte um 2 Grad, am Nachmittag Temperaturen auf rund 10 Grad steigend.

Boah - 10 Grad! Das schreit förmlich nach einer ausgedehnten Grundlagenausdauerrunde auf dem Velo. Dafür eignen sich flache Strassentouren am Besten und dazu bieten sich Fahrten entlang von Flüssen oder Seen ziemlich gut an. Um den Zürichsee bin ich schon mehrmals gefahren. Wie wäre es mit dem Vierwaldstättersee? Geht das überhaupt? Wie weit ist denn das?

So zeichnete ich am PC anhand der Karte die Strecke für das GPS auf und weiss nun auch, wieviele Kilometer und Höhenmeter es werden. Hier kann man die gezeichnete Strecke ansehen. Die Eckwerte sind nun: 105 Kilometer und 1'900 Höhenmeter. Wobei ich nicht wirklich glaube, dass es so viele Höhenmeter gibt. Da hat sich das Programm wohl etwas überschätzt. Trotzdem, alles andere als "flach"... aber interessant und landschaftlich sicher super schön. Ich beurteile es vorab als eine wohl machbare, jedoch lange und anstrengende Tour.

Ich werde morgen also schon früh mit dem Auto losfahren müssen um zeitig von Küssnacht/SZ aus zu starten. Ich schätze 5-6 Std. Fahrzeit auf dem Velo und 2-3 Std. Pausen werde ich wohl brauchen, was dann gesamthaft etwa 8 Stunden Zeitbedarf entspricht. Wenn ich um 09:00 losfahren kann, sollte ich demzufolge gegen 17:00 Uhr wieder beim Auto sein. Mal sehen. Ich werde darüber berichten.

lästige Sucherei

Seit etwas über einer Woche suche ich nun mein GPS-Gerät. Ich habe Anschläge ausgehängt und immer wieder kamen mir Orte in den Sinn, wo ich noch suchen könnte, doch alles blieb bisher erfolglos.

Das ist richtig ärgerlich! Vor allem deshalb, weil es mich nicht in Ruhe lässt. Wenn ich wüsste, dass ich das Gerät irgendwo verloren hätte, wo ich es garantiert nicht mehr finden würde, würde mich die Sache weniger belasten. Ich könnte loslassen. Aber so, so in unmittelbarer Umgebung... wo ich doch so sicher weiss, dass ich es in der Garageneinfahrt das letzte Mal in der Hand hatte... Das muss doch zu finden sein! Müsste man meinen.

Und weil es eben nicht auffindbar ist, beginne ich an mir und an meinem Erinnerungsvermögen zu zweifeln... bad times.

Samstagstrainingstour

Heute war ich schon morgens um neun Uhr mit Jürg verabredet und bis zum Treffpunkt brauchte ich auch noch eine Viertelstunde. So musste ich also früh aufstehen, frühstücken und mich bereit machen. Das GPS ist bisher noch nicht wieder aufgetaucht und so fuhr ich also ohne Bikecomputer los. Es war noch ziemlich frisch und nach der ersten Steigung zog ich mir für die Abfahrt ein Langarmtrikot über. Unterwegs waren wir mit Remi verabredet und später trafen wir noch Geri, so dass wir heute zu viert unterwegs waren.

Entlang des Hoh Chi Ming Bikepfads zwischen Bülach und Glattfelden haben lokale Biker Sprungschanzen und Landebahnen eingebaut. Wir haben diese schon früher gesehen, doch noch nie wirklich versucht darüber zu springen. Wir sind (ältere) Tourenfahrer und nicht (junge) Freerider... Heute wollte ich dann den kleineren der beiden Spünge doch einmal versuchen. Ich habe mir die zu fahrende Linie genau angesehen und genügend Anlauf genommen, denn die richtige Geschwindigkeit ist wichtig. Es ist vorwiegend eine Mutfrage. Ich fahre also an und ziehe über den Sprung. Das erste Mal war noch zaghaft und unsicher, doch in der Länge schon ausreichend. Wow! Macht Lust auf einen nächsten, besseren Versuch! Ich gebe Jürg den Fotoapparat fürs Bild und nehme einen zweiten Anlauf. Ja, schon besser. Das hat dann auch Jürg motiviert und auch er hat den Sprung gepackt.

Von Glattfelden sind wir dann via den alten Zürichweg nach Stadel gefahren. Die Singletrails waren trocken und sehr gut fahrbar. Ein echter Genuss. Dies auch, weil sich immer mehr die Sonne zeigte und die Temperatur langsam an der 20° Grad Grenze kratzte. Richtig schönes Bikewetter. Nur, mir fehlte das GPS. Ich konnte meinen Puls nirgends ablesen, wusste nicht wie weit wir schon gefahren sind und wie viele Höhenmeter wir überwunden hatten. Ich vermisste mein Mäusekino. ;-)

Wir sind heute eine sehr schöne Tour mit ausgesprochen vielen Singletrails gefahren, das hat wirklich grossen Spass gemacht. Ich schätze mal: 50 km., 3:00 Std., 1'000 Hm.

orientierungslos

Heute verbrachte ich den halben Tag damit, unser Haus und die Garage zu durchsuchen.

WO IST DIESES VERDAMMTE GPS-GERÄT ?!?!?

Ich fasse es nicht! Es ist unglaublich. Ich weiss, dass ich am Sonntag, nach unserer Tour um den Flughafen, die Tourdaten am GPS durchgesehen habe. Da hatte ich es letztmals in der Hand. Am Montag und Dienstag brauchte ich es nicht und gestern nun war es weg. Wie vom Erdboden verschluckt.

Ich nehme das Gerät immer mit ins Haus und ich kann mir kaum vorstellen, da am Sonntag eine Ausnahme gemacht zu haben. Doch wo ist es nur? Es ist wie verhext. Der normale Menschenverstand sagt einem, dass das Gerät auffindbar sein muss. Ich suche je nicht die Nadel im Heuhaufen. Das GPS-Gerät ist grösser als eine Packung Zigaretten und der Raum in dem es sich befinden könnte scheint doch ziemlich begrenzt. Also sollte es zu finden sein. Ist es aber nicht. Ich zermartere mir das Hirn...

Vielleicht habe ich das GPS aufs Autodach gelegt. Dort habe ich es vergessen und bin am Montagmorgen ins Auto gestiegen und zur Arbeit gefahren. Ich denke dass das Gerät spätestens in der zweiten Kurve vom Autodach gepurzelt ist. Es ist nicht angeschrieben. Sollte es jemand gefunden haben, deutet nichts auf den Besitzer hin. War es vielleicht so? Und deshalb finde ich es nicht im Haus?

Es ist einfach unglaublich!

Deshalb bin ich trotz des herrlichen Wetters heute vorwiegend zu Hause geblieben und habe nebst dem Suchen nach dem GPS endlich mal mit den Textarbeiten zu der Diplom-Gruppenarbeit begonnen. Ich muss da einfach mehr Zeit investieren, denn von nichts kommt nichts.

Nach dem Abendessen fuhr ich noch das Auto zur Werkstatt und nahm für den Rückweg  die Walkingstöcke mit. Ich lief etwas über eine halbe Stunde flach auf guten Schotterwegen. Die Metallspitzen der Stöcke machen so schon ziemlich Lärm... doch walken ist gut. Ja, klasse Bewegungsablauf.

Morgen fahre ich mit dem Velo zur Schule.

Wo ist nur...

push me up

Ich nutzte die freie Zeit um den gestern aufgezeichneten GPS-Track für den 4. April zu am PC zu korrigieren. Aaahhh... wie geht das schon wieder? Mit welchem Programm mach ich denn nun das am Einfachsten? Wie verschiebe ich Streckenpunkte? Wie teile ich Strecken oder setze einzelne Abschnitte wieder zusammen?... das hat schnell mal eine Stunde Zeit gefressen. Aber ich will nicht klagen, denn es hat geklappt und mit dem Resultat bin ich wirklich zufrieden.

Ich habe dann die Tour auf www.gpsies.com hochgeladen, damit andere PUSH-UP-Teilnehmer mit GPS-Gerät von da die Tour in ihrem gewünschten Dateiformat herunterladen können. Super. Hat alles funktioniert. Da sah ich dann die Möglichkeit, wie ich die Tour direkt in meinem Blog anzeigen kann (als eingebundenes  gpsies-Fenster) und dies wollte ich natürlich auch gleich ausprobieren. Was mich dazu brachte, dass ich die Teilnehmerliste auch gleich noch aktualisieren müsste... eine weitere Stunde ging ins Land... das Resultat.

Um nochmals zurück auf die Samstagstour zu kommen. Die Tour ist ja eine Gruppenausfahrt ohne Zeitmessung und doch möchte ich ein paar "Sonderprüfungen" einbauen, wo sich die Teilnehmer Bonuspunkte holen können. Zusammen mit dem Beauty- und dem Fun-Contest könnten wir so  am Abend eine Art Ranngliste zusammenstellen. Finde ich eine spannende Idee und daran studiere ich schon länger herum. Mit dem Festlegen der Tour, stehen nun auch in etwa die Sonderprüfungen fest:

  • Rhinsberg-Mulde (1 Bonuspunkt)
  • Uphill-Contest (1-3 Bonuspunkte, je nach Höhe)
  • Foto-Sprung (1 Bonuspunkt für "mit beiden Rädern ab Boden")
  • Schätzung des Gewichts des Ruchti 650B-Hardtail (1-3 Bonuspunkte)
  • Bikepark (1 für grosse Wippe, 1 für kurzer Brettertrail, 1 für langer Brettertrail)

Übrigens: Gestern hat ein Mitbiker an der Rhinsberg-Mulde ein paar Fotos geschossen (danke für die Bilder). Damit man sich das in etwa vorstellen kann. Auf der einen Seite geht es ziemlich steil nach unten in eine starke Kompression und auf der anderen Seite wieder genau so steil aus der Mulde heraus. Eine kleine Mutprüfung, da man ohne Schwung auf der Gegenseite nicht hochkommt, man aber mit zuviel Schwung wohl am tiefsten Punkt stecken bleibt...

O.K. Die Tour steht also soweit. Nun muss ich mir Gedanken  über die Zusammenstellung der Gesamtwertung machen und mit welchen Mitteln ich die Teilnehmerdaten erfassen will, damit der Auswert-Aufwand nicht zu gross wird. Gebe ich Allen eine laminierte Karte mit, in welche Sie selbst die Zusatzpunkte mit einem Nagel eindrücken?  Sollen die Vorfahrer die Punkte ihrer Gruppenteilnehmer notieren? Hmm... Moment... Ich könnte das mit der Startnummer kombinieren. Gute Idee. Ich drucke an den Rändern der Nummer die Sonderprüfungen auf. Der Vorfahrer erhält einen Nagel und  stanzt dem teilnehmer nach der Sonderprüfung die entsprechenden Punkte. Abends gibt der Fahrer die Startnummer ab, wir rechnen die Punkte zusammen "ét voilà!". Ja, gute Idee. Es stehen mir also noch mehr Stunden vor dem PC bevor...

Vorbereitung

Nach dem heutigen Squashabend habe ich mich noch an den PC gesetzt und mir eine Biketour für morgen Donnerstag ausgesucht, fürs GPS zusammengeklickt und aufs Gerät übertragen. Ich will etwas in die Berge, über den Nebel. Ich will Sonne und Schnee sehen. Deshalb überlegte ich ziemlich lange, wo ich eine schöne Strassentour machen kann, ohne dabei auf viel Strassenverkehr zu treffen.

Da freue ich mich nun drauf und werde bestimmt ein paar schöne Bilder mitbringen.

etwas Bewegung

Kurz nach 12:00 Uhr drückte die Sonne durch den Hochnebel und es war klar, dass ich noch eine kleine Bikerunde fahren werde. Wie funktioniert das nun mit der neuen Garmin-Software? Ich habe eine GPX-Strecke ins Gerät geladen "Hometrails 4" und will mich jetzt mal navigieren lassen. Was ist nun der Vorteil von GPX zu TCX? Das wollte ich sehen. Ausserdem musste ich den heutigen Squashabend absagen, weil wir heute Abend noch einmal Gäste zu Besuch haben (was ich irgendwie vergessen hatte). Eh, bien. Ich hatte mittags Zeit, also los.

Weil die Temperatur draussen aber doch deutlich unter dem Gefrierpunkt lag, suchte ich einiges an warmen Kleider zusammen und gab dem Weihnachtsgeschenk 2007 wiedereinmal eine Chance. Ich legte die Heizsohlen in die Winterbikeschuhe und schloss die Akkus an (wann habe ich die wohl das letzte Mal aufgeladen?).

Die Bikerunde war dann wirklich schön. Ich kannte ja die Strecke und genoss, wenn ich mal nicht durch das GPS abgelenkt war, die Fahrt durch die kalte Landschaft. Der Boden war meist gefroren und so ziemlich hart und trocken - also nicht dreckig. Das mag ich. Es schien flach die Sonne, die Luft war kalt, meist war es still. Ein paar Bauern sägten Holz im Wald. Zwei Leute mit Hund auf 20 Kilometer, das war's. Sehr schön. Ich bin ziemlich langsam gefahren um an Anstiegen nicht zu stark zu schwitzen. Die Singletrails waren heute alle gut fahrbar, ein echter Genuss,  auch wenn man öfters einmal absteigen und über  einen umgestürzten Baum klettern muss. Der starke Wind der letzten Tage ist in unseren Wäldern gut sichtbar. Die heutige Ausfahrt war quasi meine Vorbereitung auf das morgige Biketreffen mit Fondueessen. Wir treffen uns im Laufe des Nachmittags und fahren dann eine Biketour zu einem Restaurant. Dort treffen wir auf unsere Frauen und Kinder, was dann fast 20 Personen für ein gemeinsames Fonueessen gibt. Das wird bestimmt lustig. Beleuchtung muss mit. Ev. fahren wir dann auch wieder per Bike zurück. Mal sehen.

Also die Sache mit der GPX-Navigation hat mich nicht überzeugt. Im Gegenteil. Dauernd wechselt die Anzeige, die Karte wird bei jeder Abzweigung automatisch hinein und nachher heraus gezoomt. Ziemlich unübersichtlich. Dies noch zusätzlich, weil oben im Display zwei Textzeilen mit aktuellen Angaben (Richting, Distanz, Abbiegerichtung) das schon kleine Display weiter beschneiden. Nein. Ich werde wohl weiterhin mit TCX-Daten arbeiten. Das erscheint mir einfacher. Da fährt man einfach der pinkfarbenen Linie im Display nach und gut ist. Da gibt's halt keine Möglichkeit um Markierungen und Hinweise zu setzen (was auch schade ist). Auch da: ich bleibe dran. Der Tacho sagt: 21 km., 1:37 Std., 460 Hm.

Ach ja, fast hätt ich's vergessen. Die Heizsohlen! Also links hielten die Akkus vielleicht 20 Minuten. Rechts doch fast eine dreiviertel Stunde... Ja, ich weiss... ich habe die Akkus nun an's Ladegerät angeschlossen und versuche es Morgen noch einmal.

PS: Die beiden Fotos sind mir heute wirklich gut gelungen. Beide mit Selbstauslöser gemacht, ohne Stativ. Man hat 10 Sekunden Zeit von dem Moment, wo man am Apparat den Auslöser drückt. Das muss man ziemlich gut timen und zum Teil auch zwei- dreimal wiederholen, bis es passt. Heute passte es jeweils gleich auf Anhieb. *freu*  

Trailsuche

Seit ich mit dem Garmin Edge705 Navigationssystem herumfahre, studiere ich am PC auch öfters mal Karten und sehe mir Details genauer an. Die SwissTOPO Karte auf dem Garmin ist (zumindest in meiner direkten Umgebung) äusserst detailiert und genau. Da sind schmalste Pfade eingezeichnet und so bin ich via die Karte nun auf einen möglichen Singletrail gestossen, den ich bisher noch nicht kannte. Der entsprechende Hügel ist mir bekannt, doch unsere bisherigen Touren führten jeweils nur auf Waldstrassen zum nächsten Hügel, wo dann ein superschöner Wanderweg wartete. Nun entdeckte ich jedoch, dass es eine Möglichkeit geben würde um eine gestrichelte Linie auszuprobieren und so noch mehr Spass in die Runde einzubauen. Das ist ein Versuch wert. Ich bastelte mir per Software eine entsprechende Trainingsrunde zusammen und heute wollte ich gezielt diesen Trail suchen und ausprobieren.

Gegen 14:00 Uhr bin ich aufs Bike gestiegen und losgefahren. Wieder war herrliches Wetter. Vielleicht etwa 24° Grad, Super. Bis zum besagten Trail bin ich etwa 40 Minuten unterwegs. Dann nähere ich mich der Stelle, wo es links in den Wald wegehen sollte. Ich fahre langsam und suche nach einem Pfad, doch ich kann nichts erkennen. Das GPS meldet "Kursabweichung". Ich muss daran vorbei gefahren sein. Umdrehen, nochmals nachsehen. Da! Wirklich. Ein schmaler Trampelpfad führt entlang des Hangs in die richtige Richtung. Yeah! Cool! Ein weiterer Erfolg dieser Technik. Klar. Man kann auch mit einer genauen Karte in der Hand solche Trails finden (doch das habe ich bisher nicht gemacht).

Der neu entdeckte Trail kann nur bei anhaltend trockener Witterung befahren werden. Er führt durch lehmiges, matschiges Gelände, welches länger braucht bis es soweit abtrocknet, dass es nicht mehr tief und dreckig wird.

Morgen werde ich wiedereinmal mit einer ganzen Bikegruppe Hometrails abrocken. Da können wir diesen Abschnitt auch gleich noch einfügen. Ich freu mich drauf!