stabiles Tiefdruckgebiet

Seit Beginn der Woche hat kalter, feuchter und grauer November Einzug gehalten und auch für die kommenden Tage ist keine wirkliche Besserung in Sicht. Nebel, Wolken, zeitweise etwas Regen oder Schnee, Temperaturen nur knapp über Null Grad. Nicht wirklich Velo-Wetter...

Die letzten drei Tage erlebte ich nach folgendem Muster: Arbeit, Sport, Essen, Medien, Schlafen. Am Montagabend war ich mit Karin im Pilates, gestern Dienstag mit zwei Freunden Squash spielen und heute Abend noch mit Karin in einer Lektion Power-Yoga. Deshalb wurde es immer ziemlich spät, bis wir essen konnten und bis dann hatten wir immer einen Riesenhunger. Zu später Stunde noch viel essen ist ernährungstechnisch zwar nicht so gut, doch was soll's. Machmal geht es halt nicht anders und manchmal ist essen auch Belohnung. C'est la vie.

Morgen will ich bereits wieder ins Fitnesscenter. Um 09:15 Uhr startet jeweils eine 50 Minuten Lektion Spinning und das macht mir ziemlich Spass. Schon die letzten zwei Donnerstage war ich da. Ich mag die Musik und ich mag die Leute. Die Velofahrerei an Ort finde ich ziemlich nebensächlich, es ist die Musik, die Spinning für mich spannend macht. Sich exakt im Rhythmus zu bewegen, das ist die Kunst. Sich auf die Musik einzulassen und sich mit der Musik zu bewegen, sich in der Musik zu motivieren oder von ihr getragen zu werden, je nach Situation. Das kann ich nur auf dem Spinningrad, wo ich mich nicht auf die Strasse oder die Umgebung konzentrieren muss. Die eigene Belastung kann man durch die Bremse am Spinningrad sehr fein regulieren, was ich auch toll finde. So kann jeder so anstrengend trainieren, wie er will. Ja, da freue ich mich drauf.

Bewegungslektion

Um 18:30 Uhr startete unsere bisher 26. Lektion Power-Yoga. Seit Anfang Jahr besuchen Karin und ich regelmässig am Montagabend eine Stunde Pilates und mittwochs die Stunde Power-Yoga. Ich geniesse diese selbst verordnete Bewegung denn sie tut mir gut, ungelenk, wie ich bin...

Montags, in der Pilateslektion, liegt man oft auf der Matte und macht Übungen mit angehobenen Armen oder Beinen. Dabei wird die Bauch- und untere Rumpfmuskulatur sowie der Beckenboden trainiert. Dabei komme ich leicht ins schwitzen.

Mittwochs jedoch, bin ich nach den 50 Minuten Power-Yoga richtig fertig. Trotz der 26 Lektionen schaffe ich vieles noch immer nur im Ansatz. Mit den Händen komme ich vorne runter bei gestreckten Beinen noch immer nicht bis zum Boden. Egal. Ich mag die Dynamik der verschiedenen Übungen. Das Halten von Positionen zwischendurch erscheint mir oft als sehr, sehr lang. Da lerne ich auszuhalten, zu leiden und gleichzeitig zu entspannen, zu ertragen. Alles zusammen. Während der Lektion zittern oft meine Muskeln, der Atem geht schwer und der Schweiss tropft mir von der Stirn. Zum Schluss ist mein T-Shirt meist völlig durchgeschwitzt. Ich werde richtig durchgeknetet. Das mag ich!

Erholung am Ostersonntag

Heute Morgen besuchte ich im Fitnesscenter eine Lektion Pilates. Meine Hauptmotivation zur Fahrt ins Fitnesscenter lag jedoch beim Gedanken an Sauna und Dampfbad. Ich spürte die beiden Velotouren der letzten Tage noch in den Muskeln und dachte deshalb, dass mir Sauna und Entspannung gut tun würde. Doch nur für Sauna traue ich mich da irgendwie nicht hin und Pilates am Morgen ist bestimmt auch nicht schlecht.

Die 50 Minuten Bewegung gaben mir ein angenehmes Körpergefühl für die Sauna und ich konnte mich dabei richtig gut entspannen. Ich schwitze schon gerne und ich mag auch die Abwechslung von heiss zu kalt und geniesse die Entspannung im Lehnstuhl danach. Zweimal Sauna und einmal Dampfbad und ich fühlte mich einbewegt und gereinigt. Ein gutes Körpergefühl.

Den Nachmittag verbrachte ich mit lesen und später schaute ich mir noch das Radrennen "Flandern Rundfahrt" am Fernseher an. Alles lief bestens und der Schweizer Fabian Cancellara konnte einen eindrucksvollen Solosieg feiern. Wirklich ganz grosse Klasse, wie er sich da unwiderstehlich durchsetzte! Super! So macht auch Fernseh-Sport Spass! ;-)

sportlicher Wochenstart

Heute Morgen bin ich zeitig aufgestanden um das neue Gymnastikprogramm durchzuführen. Das brauchte ziemlich genau 30 Minuten. Dann duschen, rasieren, anziehen und ab ins Büro. Das war ein guter Start in den Tag.

Abends wollten meine Frau und ich dann an einer Pilates Stunde teilnehmen, weil wir am kommenden Mittwoch, wenn der Power-Yoga-Kurs stattfindet, schon etwas Anderes vorhaben. Die Pilates Stunde startete um 20:00 Uhr und nach Feierabend blieb da noch eine ganze Menge Zeit. So etwa um 18:00 Uhr hatte ich dann genug vom Büro und machte mich auf den Weg zum Fitnesscenter. Da angekommen suchte ich dann im Karteikasten nach meinem persönlichen Trainingsplan, der nun fertig gestellt sein sollte. Und tatsächlich. Das sah interessant aus und ich entschloss mich kurzerhand, das ganze Programm zu absolvieren. Ich wärmte mich zuerst an einem Rudergerät etwas auf und nahm dann meinen Geräte-Parcours in Angriff, auf dem ich alle Ergebnisse notierte. Für das Ganzkörpertraining brauchte ich ziemlich genau eine Stunde, wobei ich die letzten zwei Übungen (für Bauch und Rücken) bewusst wegliess. Diese Körperpartien und Muskelgruppen wurden danach, in der Pilates Stunde speziell bearbeitet.

Ich war gerade mit meinem Programm fertig, als um etwa 19:30 Uhr Karin kam. Wir unterhielten uns etwas und ich konnte ihr kurz meinen Trainingsplan erklären und ihr ein paar Geräte zeigen, die sie besonders interessierten. Dann startete die Pliates Stunde.

Es war für uns die erste Pilates Stunde in diesem Fitnesscenter und wir waren gespannt, wie es werden würde. Wir waren 12 Frauen und 2 Männer. Die Instruktorin war eine modische, junge Frau, Ende 20 oder Anfang 30, mit lustig rot gefärbten Haaren. Sie legte routiniert los und erklärte in einem ständigen Redefluss die Übungen, Bewegungen und den Atemrhythmus. Anfangs dachte ich, dass mir das zu viel Text wird doch dann merkte ich, dass ich mich ihr hingeben kann und mit geschlossenen Augen ganz einfach ihren Anweisungen folgen und mich dabei ganz auf meinen Körper konzentrieren kann. Es war gar nicht nötig, dass ich mir selbst noch viele Gedanken machte und auch viel abzuschauen gab es nicht. Während dem die Instruktorin sprach bewegte sie sich im Raum von Teilnehmer zu Teilnehmer und gab persönliche Tipps und taktile Korrekturen. Sehr interessant und routiniert gemacht. So verging die Zeit ganz schnell und schon bald war die Stunde um. Das hat mir wirklich gut gefallen. Wenn die Uhrzeit dieses Trainings etwas besser passen würde, wäre ich bestimmt noch öfters im Pilates zu sehen.

Group-Fitness, Pilates

Heute um 18:00 Uhr startete unser nächster Versuch in Sachen Group-Fitness. Wir waren für eine Probelektion Pilates angemeldet und standen pünktilich auf der Matte.

Das heutige Fitnesscenter ist ziemlich neu, ziemlich modern, ziemlich schön und ziemlich voll. Als wir von der Garderobe zum Fitnessraum rüber gehen, kommen wir an vielen Kardiogeräten (Laufbänder, Stepper, Crosstrainer, Ergometer, Rudergeräte. etc.) vorbei, die fast vollständig besetzt sind. Überall wird geschwitzt, es werden Gewichte gestemmt und alle sind furchtbar beschäftigt und furchtbar schön. Ich bin beeindruckt. Und es geht weiter so. Der recht grosse Fitnessraum füllt sich zusehens und zu Beginn der Lektion sind wir an die 30 Kursteilnehmer. Geschätzte 28 Frauen und 2 Männer.

Den Namen der Vorturnerin habe ich leider vergessen was nicht an ihr liegt, sondern an meiner Schwäche, mir Namen zu merken. Egal. Sie war eine junge, gertenschlanke Frau, geschätzte 30, Typ Gazelle oder Schlangenmensch, der ich sofort glaubte, dass sie schon Jahre lang Pilates und andere Bewegungsformen ausführt und unterrichtet. Sie führte souverän und konzentriert durch die Stunde und gab klare und verständliche Anweisungen. Auch die Kopplung von Atem und Bewegung hat sie immer wieder angeleitet, was ich sehr hilfreich fand (obwohl ich naturgemäss langsamer atmen würde). Die sanfte Begleitmusik im Hintergrund fand ich genauso gut, wie die Übungen mit dem Theraband. Natürlich konnten wir Anfänger nicht immer alles vollständig mitmachen, denn diese Art der Bewegung und Muskelbeanspruchung sind wir uns einfach nicht gewohnt, das würde wirklich Übung brauchen. Alles in allem fand ich es 50 interessante und gute Minuten Bewegung. Ja, das hat mir gefallen.

Ob wir uns nun dafür entscheiden? Ich weiss ja nicht. Die vielen Menschen haben mich schon etwas abgeschreckt. Und auch dieses Fitnesscenter verkauft eigentlich nur Jahresabos. Damit kann man zwar an allen Kursen teilnehmen und noch viel mehr, doch wenn man nur 1x pro Woche eine Stunde Pilates will, dann rechnet sich das nicht. Tja, mal sehen. Unser Auswahlverfahren ist noch nicht abgeschlossen...