Ende Mai

Dieser Mai war im Vergleich zum Vorjahr etwas regnerischer, was mir natürlich nicht wirklich entgegenkam. Dennoch sind die 872 Rikscha-Kilometer ein kleiner Rekord. Klein deshalb, weil es nur 4 Kilometer mehr sind als im März. Der verregnete April war mit 672 Rikscha-Kilometern deutlich schwächer.

Ansonsten gab es nicht mehr viele sportliche Aktivitäten. Einmal war ich mit dem Mountainbike unterwegs und zwei, drei Mal war ich mit Karin im Pilates oder im Yoga.

Wirtschaftlich betrachtet war der Mai erstmals "genügend". Es reichte gerade so um alle Kosten zu decken, doch es war noch immer ziemlich weit von dem entfernt, was ich mir eigentlich erhoffte. Immerhin ist nun wieder ein Aufwärtstrend zu erkennen. Muss auch, denn nun folgen die wohl wichtigsten vier Monate als Rikschafahrer. Juni, Juli, August und September müssen die besten Monate werden, den mehr Sommer gibt es hier nun einfach mal nicht. Ich bin gespannt.

absurde Statistik

Zum Monatsende hin habe ich meine Aktivitätenliste aktualisiert und somit sind auch die Daten der Sommerreise darin eingeflossen. Nur, das verzerrt die Statistik nun derart, dass die Tabelle nicht mehr wirkliche Aussagekraft hat.

Auf meiner Reise durch Italien legte ich insgesamt 5'672 Kilometer zurück und meisterte 67'030 Höhenmeter. Für den Monat Juli, indem ich an 29 der 31 Tage auf dem Velo sass, ergeben sich so unglaubliche Zahlen wie: 2'844 gefahrene Kilometer oder durchschnittliche Dauer der sportlichen Aktivität von 5 Stunden und 16 Minuten pro Tag. Wohlverstanden, jeden Tag, inkl. Sa. und So.  Absurd viel...

Schon jetzt weist die Statistik mehr Kilometer aus, als ich je zuvor in einem Jahr gefahren bin und noch liegen vier Monate bis zum Jahresende vor uns. Die 10-Tausender-Grenze wird bestimmt noch fallen. Unglaublich und absurd viel...

Es liegt ja in der Natur der Sache, dass eine solche Reise ein einmaliges Erlebnis ist und so gesehen machte die Integration in die Aktivitätenliste nicht wirklich Sinn. Eventuell erstelle ich eine zweite Liste, in der ich die Leistungsdaten der Monate Juni, Juli und August des Vorjahres übernehme. So kann ich dann besser die Jahre untereinander vergleichen. Anyway. Ich habe für diesen Statistikquark einige Zeit aufgewendet und bin schlussendlich an den Punkt gelangt wo ich denke: Nun kann ich Statistiken auch gleich bleiben lassen...

Monatsabschluss

Schon wird wieder ein Monat abgeschlossen. Nach nur 28 Tagen oder genau vier Wochen. Der Februar war gemäss meiner Tabelle recht ausgeglichen. Anfangs mit etwas mehr Bikezeit als zum Schluss, doch immer regelmässige alternative Tätigkeiten. Die Zusammenfassung für Februar 2011:

  • 7x Velo fahren, 414 km. (4x Kish, 3x Santa Cruz)
  • 4x Pilates
  • 4x Squash
  • 4x Power Yoga

Der Tagesdurchschnitt liegt bei einer Stunde und 16 Minuten Bewegung pro Tag. Das ist gut. Soweit bin ich zufrieden.

Um regelmässige Morgengymnastik habe ich mich aber ebenso gedrückt, wie um weitere Meditationsversuche. Dafür kann ich mich nur schlecht überwinden. Dies obwohl mir mein Kopf klar sagt, dass es mir gut tun würde. Da kämpfe ich noch mit mir... Das Potential bleibt riesig! Ich freue mich auf den März und auf wieder langsam längere Tage.

Januar-Abschluss

Heute Abend besuchten Karin und ich wie immer montags eine Lektion Pilates im Fitnesscenter. Somit schloss ich die sportlichen Aktivitäten für diesen Monat ab. Zusammen mit der Sonntagstour konnte ich den Aktivitätsdurchschnitt pro Tag auf eine Stunde und drei Minuten anheben. Somit erreichte ich meine Zielsetzung von einer Stunde pro Tag gerade so. Die 388 Velokilometer im Januar finde ich richtig gut. Da muss ich schon bis ins Jahr 2007 zurückblicken um einen Januar mit mehr Kilometern zu finden. Das war also o.k.

Die alternativen Tätigkeiten waren eigentlich auch o.k. (4x Pilates, 3x Power-Yoga, 3x Squash, 2x Spinning), nur im Bereich Yoga/Gymnastik/Meditation wollte ich eigentlich mehr tun und bin dann doch meistens dem inneren Schweinehund unterlegen. Letzten Freitag kaufte ich mir für den Gymnastikraum im Keller noch einen Teppich und räumte soweit auf, dass diesbezüglichen Aktivitäten nichts mehr im Wege steht. Nur, ausser einer knappen Stunde am Freitag war dann doch nichts. Hier ist noch viel Raum für Verbesserung...

Sonntagstour (für die Statistik...)

Es ist noch keinen Monat her, wo ich mich über meine Statistik-Geilheit geärgert habe und wo ich ernsthaft überlegte, für dieses Jahr ganz auf eine Velo-Kilometer und Aktivitäten-Statistik zu verzichten. Ich fing ja dann doch wieder damit an und nun, gegen Ende Januar stellte ich fest, dass ich schon noch die eine oder andere Stunde Sport benötigen kann, um auf das angestrebte Ziel "eine Stunde Sport pro Tag" zu kommen...

Wobei, die Gelegenheit für eine Velotour war auch günstig. Erstens wollte meine Frau an eine Ferien-Ausstellung, was für mich -an einem Sonntag- eine Schauervorstellung ist, und zweitens, hatten wir noch einiges an altem Brot zuhause, welches man locker ein paar Enten verfüttern könnte. Und schon war der Plan geboren, mit dem Kish-Strassenrad in die Stadt, an den See zu fahren um das, zuvor natürlich schnabelgerecht zerkleinerte Brot, ins Wasser des Zürichsees zu werfen, und damit ein paar Enten und Möwen eine Freude zu bereiten. So haben alle etwas vom Sonntagnachmittag...

Das Wetter war ziemlich ähnlich wie gestern, hochneblig, nur noch eine Spur kälter. Das Aussenthermometer zeigte -5° Grad und so zog ich lieber noch eine Schicht wärmende Kleider an im Vergleich zu gestern. Zumal man ja bei Strassentouren länger in der gleichen Position auf dem Rad sitzt und so auch schneller auskühlt. Das war eine gute Entscheidung.

Schon auf der Fahrt ans Zürcher Seebecken überlegte ich, wo ich denn ein halbwegs vernünftiges Foto schiessen kann. Das Wetter war wirklich grau in grau und so ziemlich kontrastlos. So dachte ich rasch an ein paar Graffiti-Wände, die ich nach geeigneten Möglichkeiten absuchte. Da ich mich selbst ja eher als herzlichen Softie einstufe wunderte es mich nicht, dass ich mich für einen herzlichen und farbigen Hintergrund entschieden habe. Martialische Graffities sind nicht so mein Ding. Die gemachten Fotos gefallen mir wirklich gut.

Auf dem Nachhauseweg machte ich noch einen kurzen Abstecher bei meinen Eltern vorbei um zu sehen, wie es ihnen geht. Meine Schwester mit ihrem Mann war auch gerade da und so konnten wir locker noch ein Sonntagsschwätzchen halten. Alles ist in Ordnung und so bin ich zufireden die letzten Kilometer nach Hause gerollt. Mir hat die Runde trotz Kälte und Hochnebel heute sehr gut gefallen und der Statistik wurde somit auch Genüge getan. Das GPS sagt: 50 km., 2:30 Std., 500 Hm.

Statistik - ich kann's nicht lassen

Besten Dank an die Kommentarschreiber des gestrigen Beitrags!

Ich gebe es zu. Heute Nachmittag habe ich meine Exceltstatistiktabelle für das Jahr 2011 vorbereitet, damit wie immer alles automatisch zusammengerechnet wird. Ich kann es also nicht lassen...

Trotz des geschilderten Endjahresfrusts überwiegen doch die positiven Aspekte. Vor allem bezüglich Motivation. Schon oft hat mir die Kilometerstatistik einen virtuellen Tritt in den Hintern verpasst, wenn sich der innere Schweinehund wieder ausbreitete, dann jedoch ein Monatsabschluss immer näher kam. Und wie wir alle wissen: Der Schweinehund ist fünf Minuten nach der Losfahrt besiegt und man kommt jedesmal mit dem Gefühl nach Hause, dass es gut war und dass es sicht gelohnt hat.

Ausserdem finde ich die Entwicklung meiner alternativen Tätigkeiten durchaus spannend und so hat sich die Kilometerstatistik ja schon seit längerem in eine Aktivitätsstatistik weiter entwickelt. Im letzten Jahr bin ich nicht nur knapp 370 Stunden Velo gefahren, sondern ich habe auch über 170 Stunden für Squash, Pilates, Power-Yoga, Gymnastik, Spinning, Nordic-Walking und Krafttraining aufgewendet. Das hat mir sehr gut gefallen und hat mich nicht nur körperlich sondern auch geistig flexibler gemacht. Da möchte ich weiter dran bleiben und damit dies nicht einfach so abflacht und versickert möchte ich es etwas unter Kontrolle halten und auch dafür dient mir diese Statistik. Ich hänge also nach wie vor an dieser Zahlenwixxerei und führe sie deshalb noch etwas weiter...

Statistiken (und deren Nebenwirkungen)

Seit ich Excel bedienen kann, führe ich Statistiken über meine Freizeitaktivitäten. Dies dient mir einerseits als Zielsetzung und andererseits als Trainingskontrolle. Gegen Ende des letzten Jahres wurde ich jedoch zunehmend statistikmüde was vielleicht auch daran lag, dass durch meinen Sturz vom 11.12. die zwar ungenannten aber doch im Hinterstübchen festgesetzten Ziele (6'000km und 120'000Hm) plötzlich ausser Reichweite gerieten. Ich geriet plötzlich in die Situation, das Bikejahr als "nicht erfüllt" abzutun, denn 5'920 Kilometer sind keine 6'000 und 117'250 Höhenmeter sind keine 120'000...

Ich habe mich weniger über die Zahlen an sich geärgert als über den Umstand, dass mein Denkorgan scheinbar so zahlenfixiert arbeitet. Zwar war mir durchaus bewusst, dass die Kilometerleistung gegenüber dem Vorjahr deutlich höher lag und doch... "nicht erfüllt". Wieso denke ich so komisch? Wieso konzentriere ich mich scheinbar lieber auf das Haar in der Suppe als auf das an sich feine Essen? "Scheiss doch auf die fehlenden 80 Kilometer!" Meine "alternativen Tätigkeiten" haben ungeahnte Höhen erreicht und wenn ich die Gesamtdauer aller Aktivitäten betrachte, war 2010 das absolute Spitzenjahr (547 Std.). Daran sollte ich mich orientieren! Im Vergleich dazu bin ich 2006 zwar total 8'098 Kilometer Velo gefahren, trieb insgesamt jedoch "nur" 450 Stunden Sport (95% Velo + 5% Squash). Also warum war ich wegen dieser paar fehlenden Kilometern so enttäuscht? Keine Ahnung... Vielleicht hatte ich wegen der sturzbedingten Pause einfach zuviel Zeit um über einen solchen Mist nachzudenken.

Wie auch immer. Mein innerer Ärger führte dazu, dass ich eigentlich im neuen Jahr auf jegliche Art von Statistik verzichten wollte. Denn wie geschildert, beschäftigen solche Statistiken ja vorwiegend meinen Ehrgeiz und mein Ego. Ausser mir selbst interessieren diese Zahlen ja eh niemanden und für jeden Aussenstehenden sind die fehlenden 80 Kilometer vernachlässigbar, lächerlich und nicht der Rede wert. Und wenn ich mich wirklich darüber geärgert habe, sollte ich solche Statistiken wirklich besser bleiben lassen.

2011 war ich noch nicht auf dem Rad, also hat sich "das Problem" konkret noch nicht gestellt. Der Wetterbericht ist fürs Wochenende jedoch gar nicht so schlecht und nach einem Monat Veloabstinenz habe ich schon das reissen. Vermutlich werde ich auch dieses Jahr wieder eine Excel-Tabelle führen... Das Problem ist ja nicht die Statistik an sich, sondern meine Interpretation. Da möchte ich mich -zumindest mir selbst gegenüber- zukünftig etwas zurückhalten.

Wie handhaben denn die mitlesenden Freizeitsportler dieses Thema? Das würde mich interessieren.

November-Abschluss

Gestern Abend war ich mit Freunden auf eine Stunde Badminton verabredet und nachher gingen wir gemeinsam essen. Spätabends habe ich dann am PC meine Aktivitätenliste nachgeführt und damit die Kilometerstatistik auch gleich aktualisiert. Wie immer im November bricht die Kilometerleistung im Vergleich zu den Vormonaten ein (Von 540 auf 320). Es kommt der Winter, bringt Kälte, Schnee und Eis, was nicht wirklich Velowetter ist. Es fällt aber auch auf, dass die alternativen Tätigkeiten wieder zugenommen haben (weil Indoor). Hier die Zusammenfassung meiner Novemberaktivitäten:

  • 6x Velo fahren, biken
  • 4x Spinning
  • 4x Power-Yoga
  • 3x Pilates
  • 3x Nordic Walking

Die etwas über 35 Stunden Aktivität ergeben im Schnitt aber nur eine Stunde und 10 Minuten Bewegung pro Tag. Das ist so absolut betrachtet der schlechteste Monat des Jahres (zusammen mit dem Januar). Meist lag die durchschnittliche Aktivitätsdauer bei über einer Stunde und 40 Minuten. So verwundert auch nicht, dass ich im November fast zwei Kilo an Gewicht zugenommen habe... tja... jammern auf hohem Niveau... ;-)

one more time

Heute Nachmittag kriegte ich ganz unverhofft ein paar Stunden frei und da wollte ich nochmals nach Draussen gehen. Nordic Walking oder Mountainbike, das war nun die Frage. Die Reihe war eigentlich wieder beim walken und ich hätte dazu auch Lust gehabt und trotzdem habe ich mich fürs Bike entschieden. (Es ist heute der letzte Tag im Oktober. Biken bringt mehr Kilometer und mehr Aktivitätszeit als walken. Das tut der Statistik gut).

Eigentlich wollte ich eine Runde um die Kyburg fahren, doch unterwegs änderte ich meine Meinung. Es zogen mehr und mehr Wolken auf, der Wind verstärkte sich und in die Richtung, in die ich fahren sollte, da sah es am Dunkelsten aus. So drehte ich schon vor Winterthur ab und überlegte mir eine entsprechend neue Variante.

Ich wollte nochmals hoch nach Brütten, weil man von da so fantastisch in die Berge sehen konnte. Die verschneiten Berggipfel scheinen in dieser Föhnstimmung wirklich zum Greifen nah, obwohl sie mehr als 80 Kilometer entfernt sind. Zusammen mit dem Wind und den, durch die Luft wirbelnden Blättern, ergab sich eine eigentümliche Stimmung. Man hatte zwar gute Fernsicht dabei aber das Gefühl, es braue sich "Etwas" zusammen.  

Weil ich nicht mehr sonderlich motiviert war, wählte ich eine eher einfache Route, mit Windunterstützung. Es ist immer angenehm wenn man merkt, wie einem der Rückenwind anschiebt. Schade war nur, dass das Wetter am Besten war, als ich losfuhr. Später wurde es zunehmend grauer und kühler. Die frische Luft hat mir trotzdem gut getan und der kurze Abstecher zu meinen Eltern war auch sehr angenehm. Das GPS sagt: 37 km., 2:32 Std., 850 Hm.

Ende September

Am späten Nachmittag bin ich doch noch zu einer kurzen Bikerunde gestartet. Vorher habe ich das Santa Cruz auf Winterbereifung umgerüstet. Nun fahre ich hinten einen Schwalbe Nobby Nic in 2,25 und vorne den Kenda Nevegal in 2,2 Zoll Breite, den ich schon letzten Winter am Intense gefahren bin. Hinten fuhr ich ja schon länger wieder mit einem Schlauch im Reifen und heute habe ich nun auch vorne wieder einen Schlauch eingelegt. Das Schlauchlos-mit-Dichtmilch-Experiment ist somit vorerst mal beendet.   Vielleicht versuche ich es im Frühling nocheinmal. Vorne hat es ja tip-top funktioniert. Diese Änderungen haben mein Bike nun fast 600 Gramm schwerer gemacht. Ausserdem rollen die Reifen nicht mehr so leicht wie die zuvor montierten Schwalbe Racing Ralph. Alles in allem erhöht es also den Trainingseffekt.   ;-)

Obwohl es lauter und schwerer rollt, hat die Runde auf meinen Standardsingletrails die Richtigkeit dieser Aktion bestätigt. Der Grip am Vorderrad ist um Welten besser und hinten merke ich vor allem, dass der Reifen ein deutlich besseres Bremsverhalten hat, als der Racing Ralph mit seinen Minimalstollen. Vor allem in der feucht-kalten Herbst- und Winterzeit bietet diese Reifenkombination deutliche Vorteile. Trotzdem mag ich die rasenden Rälphe und ich kann mir gut vorstellen,   im nächsten Frühling wieder Schwalbe-Reifen aufzuziehen. Der Tacho sagt: 31 km. 2:12 Std. 860 Hm.

Am Abend habe ich dann meine Aktivitäts-Statistik nachgeführt und hier abgespeichert. Mit dem Monat September bin ich sehr zufrieden. Über 660 Kilometer auf dem Velo, das schaffte ich noch nie in einem September. Die durchschnittliche Aktivitätsdauer liegt mit einer Stunde und 37 Minuten Bewegung am Tag ziemlich genau im Jahresschnitt. Soweit also alles super!

Im Oktober werden wohl gleich zwei magische Werte überschritten. Einerseits werde ich den 5'000sten Velokilometer im laufenden Jahr verbuchen und das angestrebte Ziel von 100'000 Höhenmetern wird auch schon bald fallen. Sehr gut.