Arbeitsweg per Velo - lang ist's her...

Wenn ich links unten auf das Stichwort arbeitsweg klicke, ist der letzte Beitrag vom 7. Oktober 2009. Vor fast einem halben Jahr... Ja, lang ist's her. Meist habe ich abends schon etwas vor (Fitnesscenter oder Squash) und brauche deshalb das Auto. Zugegeben, der kalte Winter hat mich zusätzlich abgeschreckt. Wie auch immer...

Heute morgen machte ich zuerst meine 30 Minuten Morgengymnastik, danach rasierte ich mich und machte mich dann in Bikekleidern für die ca. 45 Minuten Fahrt bereit. Gegen halb acht Uhr startete ich noch im Nebel, doch die Morgensonne drang zusehens durch. Vögel zwitscherten in den Bäumen und der junge Morgen roch irgendwie nach Frühling. Frisch, feucht, moosig. Sehr interessant. Velofahren hat einfach Qualität...

Nach der Arbeit begleitete mich die Abendsonne. Man spürt eindeutig, wie die Sonne nun mehr Wärme entwickelt als noch im Winter, vor ein paar Wochen. Auch die Farben werden wieder kräftiger. Noch sind die Laubbäume blattlos, doch in ein paar Wochen wird das Grün wieder richtig explodieren. Der Frühling steht für Kraft, für Schaffensdrang und Manifestation. Wenn nun dieser Duft in der Luft liegt, man ihn riechen und diese Kraft atmen kann, dann kann es einem eigentlich nur gut tun. Das Gefühl von bevorstehendem Wachstum ist doch immer angenehm. Ja, und weil ich mit diesem Gefühl zuhause vom Bike gestiegen bin dachte ich mir natürlich, dass ich wieder viel öfter mit dem Velo statt mit dem Auto fahren sollte. Der Tacho sagt: 32 km., 1:25 Std., 350 Hm

Arbeitsweg mit Zusatzschleife

Heute Abend war ich nach der Arbeit mit Jürg verabredet. Wir wollten mit den Velos gemütlich nach Hause fahren und irgendwo zum Essen einkehren.

Morgens war es schon ungewöhnlich warm und es wurde heute nochmals ein richtig schöner Spätsommertag, mit Mittagstemperaturen um die 25, 26° Grad. Herrlich. Abends um 17:30 Uhr in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot losfahren und den schönen Abend geniessen. Vor dem Geschäft von Jürg musste ich kurz auf ihn warten und nutzte den Moment für ein Foto. Das INTENSE Spider29 in der Abendsonne des siebten Oktobers 2009... Ich habe wieder die Lupine Beleuchtung montiert. Die Stimmung erinnert mich sehr an dieses Foto von vor zwei Jahren. Damals hatte ich das Akkupack der Beleuchtung am Vorbau. Weil nun da das GPS befestigt ist, hänge ich das Akkupack ans Oberrohr, was problemlos funktioniert. Der Tacho sagt: 38 km., 1:46 Std., 400 Hm.

letzter Septembertag

Wie schon am letzten Tag im Juli und im August bin ich auch heute, am letzten Tag im September, mit dem Bike zur Arbeit gefahren um noch ein paar Kilometer in die Statistik zu bringen. Dafür montierte ich kurz vor sieben Uhr die Beleuchtung ans Intense und machte mich auf den Weg. Ich nahm deshalb das vollgefederte Mountainbike, weil ich abends mit Jürg noch auf eine Feierabendrunde verabredet war.

Morgens war es mit etwa 10° Grad noch ziemlich kühl doch es hatte fast kein Nebel, was ich sehr angenehm fand. In Bassersdorf bin ich dann von hinten an einen Biker auf einem orangen Mountainbike herangefahren... oranges Bike... Grauer Helm... das ist David vom t-error blog! Dieser "Zufall" hatte ja mal kommen müssen. ;-) Da wir beide ein kurzes gemeinsames Stück Arbeitsweg haben und gerne mal mit dem Velo fahren, war es doch irgendwie nur eine Frage der Zeit, bis man sich mal "zufällig" begegnet. Das hat an die zwei Jahre gedauert, doch heute Morgen ist es dann passiert. Schön. Wir sind dieses kurze Stück gemeinsam gefahren und haben etwas geplaudert. Ich versuchte noch ein Foto zu machen, was aber leider ziemlich verwackelt wurde. Egal, das war ein schöner Moment.

Nach Arbeitsschluss bin ich dann zu Jürg gefahren und vom ersten Meter an fielen mir die vielen Schäffchenwolken am Himmel auf. Das ist hier eine eher seltene Konstellation und hat mich ziemlich fasziniert. Die wie regelmässig hingestreuten Wolken, im Sonnenlicht, vor einem warmen, blauen Abendhimmel. Sehr, sehr schön. Das Bild rechts ist ziemlich gerade nach oben fotografiert und mit blossen Auge waren die Wolken noch dreidimensionaler und fülliger. Es erinnerte mich an eine riesige Daunendecke.

Zu zweit sind wir dann gemütlich in Richtung Heimat geradelt und kehrten zum Abendessen in ein Gartenrestaurant ein. Schön, wenn man das Ende September noch kann. Natürlich wurde es rasch kühl, nachdem die Sonne am Horizont verschwand, doch wir hatten ja beide noch wärmere Kleider vom Morgen im Rucksack. Dann machte ich nochmals ein Bild von Himmel und Wolken. Diesmal sogar mit dem Mond. Die Wolken reissen auseinander, das Abendrot reflektiert in den Wolken. Spannend. Das hat mir gut gefallen. Ja, das hat sich -wie immer- gelohnt. Der Tacho sagt: 41 km., 1:52 Std., 450 Hm.

Sonnenblumen

Ich nutzte das schöne Wetter um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Morgens um 07:00 Uhr war die Luft noch schön kühl und frisch, während es dann abends gegen 18:00 Uhr einiges wärmer und dichter zu atmen war. Tüppiges, schwitziges Wetter, nahe an Gewittern. Es droht zu kippen. Sagt auch der Wetterbericht. Trotzdem bin ich morgen Abend mit Freunden zum Feierabendbiken verabredet. Mal sehen, wie das Wetter wirklich wird. Der Tacho sagt: 32 km., 1:30 Std., 400 Hm.

Velo-Arbeitsweg + Monatsabschluss

Seit dem 11. Mai bin ich nicht mehr mit dem Velo zur Arbeit gefahren. Ich war in der Zwischenzeit mehrmals beruflich im Ausland oder hatte jeweils ein so volles Programm, dass ich für den Arbeitsweg an sich so wenig Zeit wie möglich einsetzen wollte. Vor allem abends wollte ich jeweils bis auf die letzte Minute zuarbeiten, dann aufstehen, rausgehen, und  in 15-20 Minuten zu Hause sein. Und nicht umziehen, velofahren, duschen, macht etwas über eine Stunde.

Weil heute die letzte Chance war um im Monat Juni noch ein paar Kilometer auf den Tacho zu kriegen entschloss ich mich, wiedereinmal mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Ein perfekter Sommertag stand auf dem Programm. Frühmorgens schon über 15° Grad und abends dann über 25° Grad. Ja, da lohnt sich der Einsatz von Zeit und Anstrengung. Es hat auch gut getan. Der Tacho sagt: 40 km., 1:52 Std., 490 Hm.

Vorhin habe ich dann meine Kilometerstatistik nachgeführt und bin dabei etwas erschrocken. In diesem Monat bin ich keine 300 Kilometer Velo gefahren. Sowenig wie noch nie in diesem Jahr. Selbst in den kalten Wintermonaten Januar und Februar bin ich mehr gefahren.   oh, oh...

Genauer hinschauen! Ich führe ja nicht nur Buch über meine Veloaktivitäten, sondern über alle meine sportlichen Betätigungen und so "over all" sieht es schon nicht mehr so schlecht aus. Ich war an  insgesamt 19 Tagen aktiv. 9x walken, 8x biken und 2x aqua-fitten. Sieh an, in diesem Monat war ich öfters walken als biken. Zu Fuss habe ich 55 Kilometer zurück gelegt. Nicht schlecht. So etwas gabs noch nie. Im Schnitt war ich also immer an zwei Tagen aktiv, gefolgt von einem Ruhetag. Durch 30 Tage geteilt, bewegte ich mich 58 Minuten pro Tag. Das ist ganz o.k. und voll im Mehrjahresschnitt.

2009 bin ich nun ganz genau 2'500 Kilometer Velo gefahren (500 weniger als 2008 und 1'700 weniger als 2007). Das sollte oder muss als Vorbereitung für die 4 Tage Top of Graubünden reichen. Selbst wenn ich Anfang Mai (nach der Trainingswoche in Ligurien) wohl besser in Form war als nun heute. Doch, doch, das pack ich schon.

remember - KISH wird 2 jährig

Vorhin bin ich über diesen Beitrag von vor 2 Jahren gestolpert. Am 12. Mai 2007 unternahm ich meine erste Ausfahrt mit dem KISH Titan 29er Hardtail. So schnell vergeht die Zeit. Seither bin ich mit diesem Bike 4'345 Kilometer gefahren (ja, da bin ich genau). Ich liebe dieses Fahrrad. Es ist so schön schlicht, so einfach, so ehrlich, irgendwie ZEN auf Rädern. Ich berühre immer wieder gerne das nackte Metall mit der edlen Oberfläche. Da gibt es weder Lackschäden noch rostige Stellen, ein Metall für die Ewigkeit. Einfach schön.

Ich bin froh über dieses Thema gestolpert zu sein, denn erstens fühle ich mich in den letzten Tagen geistig nicht so auf der Höhe und zweitens bin ich gestern seit langem wiedereinmal mit dem KISH zur Arbeit gefahren und erfreute mich dabei wieder an diesem Bike. Dies auch deshalb, weil ich in den letzten Monaten viel, viel mehr mit dem Intense-Fully unterwegs war. Das ist halt so, weil ich dieses Jahr nur sehr wenig auf Strassen unterwegs war und für richtige MTB-Touren das vollgefederte Bike ganz einfach komfortabler und deshalb die erste Wahl ist. So bleibt das KISH speziell und das ist gut so.

Wochenstart

Für die kommenden Tage ist der Wetterbericht schlecht und deshalb wollte ich den heutigen Tag nutzen um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Am Morgen war es noch ziemlich kalt, nur knapp über Null, doch bei der ersten Steigung wurde mir auch heute schnell warm. Ich war heute recht früh unterwegs und sass schon kurz vor 08:00 Uhr frisch geduscht am Arbeitsplatz.

Kurz vor halb sechs Uhr machte ich mich dann auf den Heimweg. Der Wetterumschwung war absehbar, die Wolken wurden dichter und ein paar zaghafte Tropfen fielen auch schon vom Himmel. Wie man auf dem heutigen Bild erkennt, quere ich auf meinem Heimweg die Ostanflugschneise des Flughafens von Kloten. Blickrichtung West, in den Sonnenuntergang. Um die Uhrzeit kommen die Flieger im Dreiminutentakt. Ich zoomte mit meiner kleinen Kamera maximal um die Piste mit der (wie heisst das? ah ja) Pistenbefeuerung ins Bild zu kriegen. Zoom + schlechtes Licht = unscharf, so ist es halt. Ich habe vorhin am PC das Bild noch etwas aufgehellt und die Farben leicht verstärkt. So gefällt es mir. Gepimpte Realität ;-)     Der Tacho sagt: 32km., 1:35 Std., 400 Hm.

2x2 Bilder

Ich wollte das schöne Wetter nochmals ausnutzen und deshalb stellte ich den Wecker etwas früher als sonst, um mit dem Bike zur Arbeit  fahren zu können. Morgens war es gerade so um Null Grad, Frost lag auf den Scheiben meines Autos. Vorteil Bike: man muss keine Scheiben frei kratzen... ;-)

Der Tag entwickelte sich prächtig. Beruflich ist der Morgen (und die Kundenumstellung) gut gelaufen und deshalb erlaubte ich mir nachmittags schon kurz vor fünf das Büro zu verlassen und mich auf den bikemässigen Heimweg zu machen. Ein sonniger Tag neigte sich dem Abend zu, es war etwa 12° Grad, ein paar Schleierwolken,  ein schöner Frühlingsabend, geradezu einladend um noch eine Zusatzschleife zu fahren. Dabei kam ich an einer Schafherde vorbei, in der ein paar ganz junge, weisse  Schäfchen auf stacksigen Beinchen mitgrasten. Jööö. Ja, die möchte man am liebsten knuddeln...

Auf der letzten Anhöhe machte ich dann noch zwei Bikebilder bei Sonnenuntergang. Zugegeben, es gibt bessere, rotere Sonnenuntergänge mit blauerem Himmel, doch was soll's? Heute war es ein perfekter Tag im März  2009, denn so schön und angenehm war es dieses Jahr noch selten, also bin ich zufrieden und geniesse. Und deshalb schiele ich wettermässig natürlich schon auf den Donnerstag, meinem freien Lern- und Biketag. ;-) Mit etwas Glück ist es dann noch schön, bevor dann ein kaltes Regen/Schnee-Wochenende angesagt ist. Mal sehen. Heute sagt der Tacho: 43 km., 2:06 Std., 540 Hm.

zum zweiten Mal

Seit Samstag zeigt sich hier ja erstmals so etwas wie Frühling. Deshalb entschied ich schon gestern, heute zum zweiten Mal dieses Jahr mit dem Bike zur Arbeit zu fahren.

Ich war dann kaum 10 Minuten unterwegs als ich ein Zischen am Vorderrad wahrnahm. Mist, der zweite Plattfuss des Jahres. Also anhalten, absteigen, Rad ausbauen, aus dem Rucksack Reifenheber, Ersatzschlauch und Pumpe rauskramen. Beim aufpumpen des Reifen machte es dann plötzlich "plopp" und die Pumpe ging dann leer durch. Gibt's doch nicht! Ich schraubte die Pumpe auseinander und stellte fest, dass der Dichtgummi des Druckkolbens in zwei Stücke gebrochen ist. Nein, sowas habe ich ja noch nie gesehen. Was tun? Die Luft im Reifen reicht nicht um wirklich zu fahren. Die nächste Tankstelle liegt etwa einen Kilometer entfernt. Also alles zusammenpacken und das Bike in leichtem Laufschritt da hin schieben. Zum Glück gibt es da wirklich Druckluft und damit liess sich der Reifen im Nu aufpumpen. Soweit so gut. Hat mich eine halbe Stunde gekostet.

Der Arbeitstag war dann intensiv und spannend. Weil wir morgen eine Kunden-Umstellung auf dem Programm haben, musste ich abends unbedingt noch ein paar eMail erledigen und so wurde es dann nach 18:15 Uhr, bis ich aus dem Büro kam.

Ich habe keine Beleuchtung dabei und deshalb muss ich mich sputen, damit ich noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause komme. Die Sonne ist schon untergegangen. Also los! Gas geben! Zuhause bin ich dann gut durchgeschwitzt. Sportlich gesehen war der Rückweg ganz o.k. obwohl ich es nicht wirklich schätze, wenn ich auf dem Nachhauseweg hetzen muss. Der Tacho sagt: 32 km., 1:40 Std., 400 Hm.

Bis Donnerstag soll das Wetter gut bleiben, bevor dann ein erneuter Wintereinbruch ansteht. Ich hoffe, dass ich es morgen Dienstag oder am Mittwoch nocheinmal schaffe um mit dem Bike den Arbeitsweg zurück zu legen. Mal sehen. Für ein Foto hat es heute durch die oben beschriebenen Umstände leider nicht gereicht.

Schnee - Regen

Der heutige Tag begann eigentlich schon gestern Abend, als ich im Fernsehen den Wetterbericht für die Nacht und Heute sah. "In der Nacht einsetzender Schneefall. Am Morgen bis ganz ins Flachland, im Laufe des Tages steigt dann die Schneefallgrenze allmählich auf 400 - 600 M.ü.M" Ideale Voraussetzungen für ein Verkehrschaos während der morgendlichen Rush hour. Da wollte ich lieber gleich mit dem Bike zur Arbeit fahren. Deshalb legte ich schon gestern Abend die Bikekleider bereit.

Kurz nach sechs Uhr Morgens bin ich aufgewacht, weil ich draussen die Schneeräumung hörte. Ah ha. Also wirklich Schnee. Wie viel? Ich stand auf und sah aus dem Fenster. Ja, Schnee, doch nicht viel, nur ein paar Zentimeter. Das gibt kein Verkehrschaos, da könnte ich ja nochmals ins Bett und später das Auto nehmen...     Nein, nein. Los jetzt, Morgentoilette, rasieren, anziehen und los. Ich war also ziemlich früh dran und als ich vor das Haus trete entschliesse ich mich, vor der Losfahrt erst noch die Garageneinfahrt vom Schnee zu befreien.

Die Fahrt zur Arbeit war dann super anstrengend. Der teils tiefe Schnee bremste ziemlich und eine steife Brise trieb immer neue Schneeflocken quer ins Gesicht, wie viele, kleine Nadelstiche. Es war kalt und unwirtlich. Während ich mich abkämpfte  musste ich an Jill aus Alaska denken. Dagegen ist das bisschen Schnee hier bei uns der reinste Kinderspielplatz.   Jill wird am Iditarod Invitational mehrere Tage im  tiefen Schnee von Alaska mit dem Bike unterwegs sein und ich jammere schon wegen einer Stunde fern vom warmen Wohnzimmer? Gibts doch nicht. Also komm! Nicht so schwach! Als ich im Büro die Zeit stoppte, brauchte ich exakt 60 Minuten. Unglaublich. Das fahre ich im Sommer unter 45 Minuten.

Der Wetterbericht war wirklich zutreffend. Gegen Mittag, Abend verwässerte sich der Schnefall zusehens, bis es fast nur noch regnete. Schade, die Rückfahrt hätte ich mir verschneiter und schöner vorgestellt. Nun war es einfach matschig, nass und schwer. Für den Heimweg  brauchte ich sogar 62 Minuten. Das spielt jedoch keine Rolle. ich bin schon zufrieden, überhaupt wieder einmal mit dem Bike zur Arbeit gefahren zu sein denn wenn ich zurückblättere stelle ich fest, dass dies am 15. Oktober das Letzte mal der Fall war. Ehrlich? 4 Monate immer mit dem Auto? Ja, wenn's hier im Blog so steht, dann wird es wohl so sein.   Für ein Foto war das Wetter einfach zu schlecht. Der Tacho sagt: 32 km., 2:02 Std., 400 Hm.