Winterzeit

Am Sonntag durften wir ja eine Stunde länger schlafen, weil auf Winterzeit umgestellt wurde. Morgens merkte ich das nicht sonderlich, doch als es gegen fünf Uhr abends schon einzudunkeln begann, war ich doch überrascht. Nach 17:30 Uhr ist es nun schon fast zu düster um draussen zu arbeiten.  

Novembertage sind hier oft Nebeltage und während es über dem Nebel prächtiges Herbstwetter ist, frösteln wir in der milchig feuchten Nebelsuppe und sind schon dankbar, wenn sich am Mittag oder gegen Abend mal kurz etwas die Sonne zeigt. Das wären eigentlich ideale Bedingungen um schöne Herbsttouren mit dem Mountainbike im Zürcher Oberland zu fahren...

Noch beschäftige ich mich lieber (und fast ausschliesslich) mit dem Fertigbau des Gartenhauses. Angedacht war ja, dass mein Motorrad im Gartenhaus abgestellt werden soll. Diesen Plan habe ich in der Zwischenzeit verworfen. Wie man auf dem Bild sehen kann, wird es nun eine Velogarage. Wenn ich alle Velosachen aus der Garagenbox räume, hat das Motorrad in der Garage neben Karins Auto Platz und das ist der bessere Ort für ein Motorfahrzeug, als ein Gartenhaus. Da passen Velos besser rein.

Heute montierte ich nun erste Regale an die Trennwand Velogarage/Gartenhaus, damit ich einen Teil meiner Velowerkzeuge, -ersatzteile und -utensilien zügeln konnte. Danach war der Weg frei für das Motorrad in die Garage. Perfekt. Somit ist eigentlich mein ursprüngliches Bedürfnis, einen sicheren Unterstand für mein neues Motorrad zu haben, erfüllt.

Bis auf die Wand mit der Eingangstüre und die beiden Fenster bin ich mit dem Bau des neuen Gartenhauses nun ziemlich fertig. Schade, dass ich nun noch eine Woche auf die Lieferung warten muss.

Kopfgeschichten: Vorurteile

Gestern Sonntag war auf den Strassen sehr viel los. Sonntag und schönes Wetter, das trieb Alle hinaus. Ich war nicht so angestrengt und konnte schön meinen Vorurteilen fröhnen.

Als erstes die Motorradfahrer. Da gibt es viele verschiedene Kategorien. Hier in Italien gibt es viele kleine Valentino Rossi's. Ducati Super Corsa und andere Rennraketen sieht man unglaublich viele. Das sind die Leute, die sich die Freiheit nehmen, auch mal zu schnell zu fahren. Dann die vielen Harley Fahrer (Typ John Travolta, Red Hawk Ledergilet über Jeansjacke, wie in dessen Film Easy Rider). Die sind alle entweder schon taub oder sie sind mit Gehörschutz unterwegs. Gerne in Gruppen. Die nehmen sich die Freiheit, es mal so richtig knattern zu lassen. Dann die BMW- und andere Tourenfahrern mit vielen Koffern am Motorrad. Oft mit Sozius, mit Gegensprechanlage und mit der Freiheit alles dabei zu haben, was der sicherheitsliebende Mensch von heute so braucht. Des Weiteren gibt es hier viele Enduro- und Crossfahrer die sich die Freiheit nehmen auch mal abseits öffentlicher Strassen Gas zu geben. Dann die vielen Rollerfahrer, oft mit starken Motoren unterwegs. Die Kategorie der Praktiker. Unter der Woche mit einem Motorrad zur Arbeit und am Wochenende auf Tour. Am liebsten in kurzen Hosen und T-Shirt. Und ein paar Rat-Biker habe ich auch gesehen. Das sind die Harleyfahrer, die ihr Motorrad vergammeln lassen und möglichst nie putzen. Dazu dreckige Jeans, Bart und irgend eine Schüssel als Helm. Der moderne Outlaw. Putzen und waschen ist etwas für Hausfrauen aber nichts für wahre Männer...wink

Nun zu den Autofahrern. Die schlimmsten Hindernisse sind die Wohnmobile. Sperrig und meist schlecht motorisiert. Zudem schaut die ganze Familie aus dem Fenster und macht schon während der Fahrt Ferien. Dann die Cabriolet-Fahrer, entweder mit Hut oder Stirnband, meist über 50. Tja, man kann es sich halt leisten und Motorrad fahren ist ihnen zu gefährlich. Eine üble Kategorie sind die SUV-Fahrer (die Bürgersteigspanzer à la BMW X5, Audi Q7, Mercedes ML, etc.). Mir ist schleierhaft, weshalb die meisten während dem Fahren am telefonieren sind und weshalb einem gerade diese Autos meist ganz knapp überholen. Vermutlich denken sie einfach, dass neben ihnen niemand mehr Platz hat. Positiv fallen mir die vielen Kleinwagenfahrer auf, von denen es hier viel mehr gibt als bei uns. Einfache Menschen mit Anstand.

Und ich will es nicht verschweigen, es gibt auch genauso viele Kategorien von Velofahrern. An der Spitze stehen die helmlosen Rennradfahrer mit verspiegelter Sonnenbrille und Teamtrikot. Dazu das neuste Karbonvelo und Hightech-Laufräder. Die grüssen nicht und machen immer einen sehr gestressten Eindruck. Die pissen ungeniert an den Strassenrand (mit den komischen Schuhen können sie ja nicht gehen) und wollen scheinbar zeigen, dass sie fitter und schneller sind als alle anderen. Hier in Italien fahren sie immer nebeneinander, egal wie viel Verkehr herrscht. Dann die Mountainbiker... weshalb sieht man hier so viele auf der Strasse? Immerhin grüssen die fast alle sehr freundlich. Dann die Praktiker mit dem Alltagsrad, meist mit Körbchen oder Packtasche. Und ab und zu trifft man auch andere Reiseradler wie mich, die mit Sack und Pack unterwegs sind. Die Kategorie der Öko-Spinner, Selbst-Sucher und Möchtegern-Aussteiger...

In Lucca sass ich etwa eine Stunde in einem Restaurant und beobachtete spazierende Touristen. Davon gibt es genauso viele Kategorien und auch hier könnte man endlos viele Vorurteile pflegen. Der Typ: Ich fotografiere alles! Oder: Schau mal Schatz, was es hier Originelles zu kaufen gibt! Oder: Kind komm her, mach dies nicht und das auch nicht! Oder: Glotzt nur auf meinen dicken Bauch, die weissen Beine in kurzen Hosen und das unpassende Hawai-Hemd. Ist mir egal, denn so bin ich nun mal. Oder: die Reiseführertypen, die alles genau so wie vorgeschrieben abwandern. Und, und, und...

Ich stelle fest, dass ich ganz schön viele Vorurteile mit mir herumtrage, die ich besser vergessen würde. Ich schubladisiere hier Individuen ohne sie zu kennen. Ist etwas armseelig und nimmt einem zeitweise auch die Möglichkeit auf neue, interessante Kontakte. Vielleicht hilft es, wenn ich mir dessen schon einmal bewusst werde. Das Bild des Tages zeigt meine Füsse, die so quasi den Negativabdruck meiner Radschuhe zeigen. -> Dieser Beitrag ist eh für die Füsse (oder Füchse)...angel

genauer betrachtet...

Nachdem ich mich gestern ausgiebig mit Haushalt und Garten beschäftigte, war heute mein freier Tag. Klar, dass ich auf's Velo wollte um das schöne Wetter etwas zu geniessen. Wie in den Ferien bin ich zeitig aufgestanden, habe reichlich gefrühstückt und mich dann für die Fahrt bereit gemacht. Draussen war es sonnig, doch ziemlich kühl und windig. Um halb zehn Uhr wurden elf Grad angezeigt und mehr wie 14 oder 15 würde es auch nicht werden. Schönes Frühlingsbikewetter für lange Hose, Windstoppershirt und Langarmjacke, aber nichts für kurze Hosen. Schön war es alleweil.

Während der Fahrt dachte ich an den letzten Blogeintrag und die Kommentare dazu. Erstmal einfach: VIELEN DANK! Man erkennt den gesellschaftlichen Stellenwert des Themas. Dann scheint es mir aber nun doch wichtig, auf ein paar Punkte genauer einzugehen.

Der Titel war: "man sah es kommen..." das heisst, ich war nicht überrascht. Die ganze Geschichte war ein längerer Prozess, der über mehrere Gespräche zu diesem Punkt führte. Ich konnte aber hier, im öffentlichen Blog, nicht darüber berichten.

Ich wollte eigentlich schon lange nicht mehr und war der Sache überdrüssig. Schon die Reduktion von 100 auf 60 Prozent vor -nun auch schon- drei Jahren war ein erster Schritt zur Loslösung. Nun folgt der Zweite und Entscheidende. Nun werde ich zukünftig wieder auf meinen eigenen Beinen zu stehen haben.

Ich bin kein Opfer irgendeiner Strategie! Natürlich trägt mein Stellenabbau (nur einer unter vielen) zur Erreichung der Firmenziele bei. Doch er trägt auch zur Erreichung meiner persönlichen Ziele bei. Man ist fair mit mir umgegangen und hat meinen erbrachten Einsatz entsprechend gewürdigt. Auch die noch weiter gebotene Unterstützung durch ein spezialisiertes Stellenbüro finde ich bemerkenswert. Etwas überspitzt ausgedrückt könnte man sagen, dass wir uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt haben und dadurch eine win-win Situation eingetreten ist, die beiden dient...

Deshalb bin ich derzeit auch nicht traurig oder frustriert. Alles erinnert mich an einen alten Bilderwitz, der mir immer in Erinnerung geblieben ist. Da steht ein kleiner Angestellter vor einem riesigen Chefpult. Dahinter sitzt ein dicker Chef und in seiner Sprechblase steht: "I give you the biggest opportunities of your lifetime! You're fired!" zu deutsch: "Ich gebe Ihnen die grössten Chancen Ihres Lebens! Sie sind gekündigt!"... Dieser Witz ist eigentlich ziemlich zynisch, und doch hat er etwas... aber im positiven Sinne. Mir wurde gekündigt und nun stehe ich vor den grössten Möglichkeiten meines Lebens. (Fast) alles steht mir nun offen.

Ich weiss, was ich nicht mehr will und nicht mehr kann. Das habe ich nun fast dreissig Jahre lang gemacht. Für die zweite Hälfte meines Berufslebens suche ich mehr Berufung und weniger Broterwerb. Noch weiss ich nicht wirklich, was es dann sein wird, doch es wird ganz bestimmt weniger mit Technik zu tun haben, als bisher. Näher ans Leben, näher an die Menschen, so in die Richtung... Die Vitaltrainerausbildung 2008+09 war mal ein erster Schuss ins Blaue und der Grundgedanke, Fitness für Senioren, interessiert mich noch immer. Da lässt sich bestimmt etwas machen und in die Richtung werde ich bestimmt wieder aktiver werden.

Ich werde also -zumindest vorerst- keinen neuen Job suchen. Im Gegenteil. Ich werde möglichst lange von meinen Ersparnissen leben und mir wirklich viel Zeit lassen. Zuerst muss ich mich vom alten Ballast befreien, muss mich reinigen und leer machen. Bevor überhaupt etwas Neues entstehen kann muss ich in mir, in meinem Kopf und in meinem Leben einen Platz dafür schaffen. Eine lange Veloreise wäre dafür ein geeignetes Vehikel...

Auch diese Gedanken sind nicht neu, doch auch darüber konnte ich ja schlecht schreiben. Um es kurz zu machen: Ich plane diesen Sommer, von Mitte Juni bis Ende September möglichst weit durch Italien zu fahren. Wenn es geht: Italien runter bis Sizilien und über Sardinien, Korsika und Elba wieder nach Hause. Mit dem Bike, mit Zelt und Schlafsack. Dreieinhalb Monate oder 100 Tage... Die 100 Tage haben sich eher zufällig so ergeben. Meine Definition war zu Beginn ganz einfach "den Sommer hindurch"...

Es wird sich also etwas tun hier.

Und dies bringt mich nun wieder zum heutigen Tag. Natürlich brauche ich nun einiges an Vorbereitung, an Material und Equipment für so ein Unternehmen. Zelt, Matte, Schlafsack. Gepäckträger, Taschen hinten und eventuell auch vorne am Lenker, um nur ein paar Punkte zu nennen. Heute wollte ich ein paar Teile rekognoszieren. Zelt, Matte, Schlafsack. Dafür war ich nochmals bei TRANSA und habe mich da entsprechend beraten lassen. Da wüsste ich nun in etwa, was ich will. Zelt 2kg, Matte 1kg, Schlafsack 1kg. Soweit so klar.

Ich plane, nach GPS zu fahren und wenn möglich den Blog von unterwegs zu pflegen. Dafür wäre ein kleines Netbook ganz nett. Darauf könnte ich auch Bilder sichern und Beiträge vorschreiben. Also fahre ich zu Mediamarkt und schaue mir verschiedene Modelle an. Hmm. Da bin ich noch unschlüssig. Eilt nicht, kann ich weiter überlegen.

Dann folgte ein Abstecher ins Buchgeschäft. Ich bestellte mir das Buch "Radreisen, Basishandbuch, Reise Know-How" und das Buch "Radfahren ultraleicht". Bevor ich mich entscheide wie ich mein Gepäck transportiere, will ich mich erst noch etwas schlau machen.

Auf dem Nachhauseweg besuchte ich noch eine Vitaltrainerkollegin und wurde da freundlich zum Kaffee eingeladen. Danke, das war sehr nett. So bin ich heute den ganzen Tag mit dem Velo unterwegs gewesen und habe einiges gesehen. Interessant und schön war's. Das GPS sagt: 70 km., 3:52 Std., 500 Hm.

wieder gesund

So sah es heute Abend aus, wenn man aus meinem PC geschaut hätte.

Unser Kater Tigi hat mächtig angeschmust und gemeinsam surften wir etwas durch die Weiten des Internets... Seit seinem Autounfall Anfang November und der anschliessenden Beinoperation macht er langsame, doch stetige Fortschritte. Mittlerweile läuft er schon richtig gut. Auch der rasierte Pelz wächst langsam nach und in ein paar Monaten wird man nichts mehr vom Unfall erkennen.

Ich selbst bin ja Anfang Dezember heftig vom Bike geflogen und habe mir dabei eine Bandscheibe gequetscht. Das hat heftige Rücken-, Schultern- und Nackenbeschwerden ausgelöst, die nun schrittweise verschwinden. Die bisherigen Physiotermine haben mir gut getan und langsam aber sicher bin ich wieder so fit wie zuvor.

Auch um mich herum genesen Mitmenschen und Vielen geht es heute besser als vor ein paar Tagen oder Wochen. Das ist eine schöne Momentaufnahme. Danke!

15° GRANFONDO SELLE ITALIA - la via del sale 2011 domenica 3 aprile

Ich surfte bezüglich meiner Frühlingsferien etwas im Internet und stolperte dann über ebendieses Velorennen: 15° GRANFONDO SELLE ITALIA - la via del sale 2011 domenica 3 aprile. Klingt noch ganz interessant. Start und Ziel ist die Ortschaft Cervio, ca. 45 kilometer nördlich von Riccione. Der percorso medio mit 107km (siehe oben) würde mir doch super in meine Trainingswoche passen. Wenn ich mich bis zum 21.03. entscheide, kostet die Teilnahme 35 Euro. Das beinhaltet die Startberechtigung/Zeitmessung, zwei Verpflegungsposten und zeitweise Streckensicherung. Scheinbar sind da mehrere hundert Rennradfahrer am Start...

Und da soll ich mit dem Kish, mit 2,0er Reifen und breitem MTB-Lenker mitfahren? Womöglich noch mit Rucksack? Schnell und auf Zeit? Ich weiss ja nicht... vielleicht bin ich da etwas fehl am Platz. Wobei, es gibt die Kategorie CICLOTURISTA, was ja ganz gut auf mich passen würde... Und überhaupt. So könnte ich ein Stück italienische Volks-Rennradkultur kennen lernen. Live - als Teilnehmer. Ja, das ist schon interessant. Darüber muss ich nochmals nachdenken...

etwas lockerer

Die letzten drei Wochen war ich ziemlich aktiv. Das sportliche Pensum stieg von 10 über 11 auf 12 Stunden pro Woche. Dies vor allem, weil ich jede Woche eine lange Velotour auf der Strasse fahren konnte. Das Wetter war für einen Februar bisher ungewöhnlich schön, schneefrei und trocken. Das war aussergewöhnlich und da hat jede Tour wirklich Spass gemacht.

Diese Woche gibt es keine "lange Tour auf der Strasse". Gestern war ich schon nach dem Morgenprogramm mit Physio, Spinning, Dampfbad und Sauna k.o. Der Hochnebel verzog sich zudem kaum, Alles war grau in grau, das hat dann doch zuwenig motiviert. Da blieb ich lieber zu Hause.

Heute Freitag wie bekannt, der wöchentliche Haushaltstag mit aufräumen, putzen, entsorgen, einkaufen. Was halt so anfällt. Heute hatte ich Zeit und Musse um mehr als das Minimum zu tun. Auch gut. Draussen blieb es den ganzen Tag grau, bei 7 bis 8 Grad. Wen interessiert's?...

Zufällig entspricht mein Vorgehen ziemlich gut den Empfehlungen der Trainingslehre, wonach man zyklisch vorgehen soll. Nach drei Wochen steter Umfangsteigerung folgt eine Erholungswoche um die gesetzten Reize zu verarbeiten. Dann folgen die nächsten drei Wochen Steigerung plus eine Woche Erholung, und so weiter. Mal sehen...

Samichlaus im Schneematsch

Der Wetterbericht hatte es ja bereits angekündigt. Gestern Abend und in der Nacht fiel hier im Zürcher Unterland noch etwas Schnee, bevor dann warmer Westwind Regen brachte. Und seither regnet es... mal etwas mehr, mal etwas weniger, doch andauernd. Und wie man der Grafik entnehmen kann, wird es wohl auch in den nächsten Tagen vorwiegend nass und unbeständig (schlecht) bleiben.

Da bin ich doch schon fast dankbar, meinen Arbeitstag in einer klimatisierten Wohlfühlzone verbringen zu können und nicht draussen im Pflotsch arbeiten zu müssen. Der arme Samichlaus hatte heute wahrlich keine idealen Bedingungen. Seine Rentiere kriegten Wasserkühlung und er hat nun zum Glück ein Jahr Zeit, um sich von der zugezogenen Erkältung zu erholen. Gute Besserung!

November-Abschluss

Gestern Abend war ich mit Freunden auf eine Stunde Badminton verabredet und nachher gingen wir gemeinsam essen. Spätabends habe ich dann am PC meine Aktivitätenliste nachgeführt und damit die Kilometerstatistik auch gleich aktualisiert. Wie immer im November bricht die Kilometerleistung im Vergleich zu den Vormonaten ein (Von 540 auf 320). Es kommt der Winter, bringt Kälte, Schnee und Eis, was nicht wirklich Velowetter ist. Es fällt aber auch auf, dass die alternativen Tätigkeiten wieder zugenommen haben (weil Indoor). Hier die Zusammenfassung meiner Novemberaktivitäten:

  • 6x Velo fahren, biken
  • 4x Spinning
  • 4x Power-Yoga
  • 3x Pilates
  • 3x Nordic Walking

Die etwas über 35 Stunden Aktivität ergeben im Schnitt aber nur eine Stunde und 10 Minuten Bewegung pro Tag. Das ist so absolut betrachtet der schlechteste Monat des Jahres (zusammen mit dem Januar). Meist lag die durchschnittliche Aktivitätsdauer bei über einer Stunde und 40 Minuten. So verwundert auch nicht, dass ich im November fast zwei Kilo an Gewicht zugenommen habe... tja... jammern auf hohem Niveau... ;-)

gutes Wetter - komische Stimmung

Auch dieses Wochenende zeigte sich das Wetter von seiner allerbesten Seite. Warmer Südwind vertrieb die Regenwolken vom Freitag und schenkte uns zwei wunderbare Herbsttage mit Temperaturen bis nahe 20° Grad. Unglaublich.

Am Samstag war ich mit Peter biken und unterwegs trafen wir noch auf andere Bike-Freunde, so dass wir gegen Tourende zu siebent in einem Gartenrestaurant sassen und unsere Kohlenhydratspeicher wieder aufluden. Das GPS sagt: 52 km., 3:20 Std., 750 Hm.

Heute habe ich mich vorwiegend zuhause rumgedrückt, bevor ich dann gegen Abend doch noch zu einer Runde Nordic walken aufgebrochen bin. Heute wählte ich eine flache Asphaltstrecke um Rhythmus und Gleichmässigkeit zu üben. Das GPS sagt: 7.5 km., 1:07 Std., 10 Hm.

Psychsich war ich aber irgendwie angeschlagen. Ich hatte Mühe, mich zu motivieren, fühlte mich eher schlapp und etwas neben mir. So ganz generell... Hmmm... Na ja. Immerhin verhalf mir das zu ausreichend Schlaf und Erholung. So kann ich zumindest ausgeruht in die neue Woche starten.

fauler Sonntag

Die Anstrengungen der letzten Tage forderten etwas Ruhe und Erholung. Ich hatte müde Beine und fühlte mich ziemlich schlapp. Da kam die heutige Wetterverschlechterung mit Regen gar nicht ungelegen. Es gab so keinen wirklichen Grund um die warme Stube zu verlassen. Zeit also, um etwas zu lesen, Fernsehsport zu gucken, am PC und Internet rum zu hängen oder was mir gerade so in den Sinn kam. Nur nichts Ernsthaftes und nichts Anstrengendes...

Das Bild des Tages ist unserer Katze gewidmet. Diese hatte vor einer Woche einen Unfall. Wir wissen nicht genau was passiert ist, doch der Tierarzt war sich ziemlich sicher, dass er von einem Auto erfasst wurde. Die Krallen der hinteren Pfoten waren fast weggerissen und hinten rechts konnte der Kater nicht mehr abstehen. Die Untersuchung ergab: gerissene Kreuzbänder und ev. auch ein gerissenes Aussenband. Man kann warten und sehen, ob er "von Natur aus" wieder auf die Beine kommt oder man kann operieren.

Wir haben nun eine Woche gewartet und gesehen dass es zwar langsam bessert, doch glauben wir ehrlich gesagt nicht, dass das ohne Operation wieder wirklich gut wird. Das rechte hintere Bein knickt bei jedem Aufsetzen nach aussen ab. Das stimmt nicht wirklich zuversichtlich. Morgen steht nun ein weiterer Arztbesuch an und dann werden wir zusammen mit dem Tierarzt entscheiden, ob wir ihn nun doch besser operieren lassen oder nicht. Ich habe da ein etwas mulmiges Gefühl.