was für ein Morgen...

Ich konnte schon nur schlecht einschlafen...

Als dann der Wecker klingelte fand ich es schlicht zu früh. Noch 5 Minuten. Und nochmals 5 Minuten. Und die letzten 5 Minuten. Aber jetzt los! Aufstehen, rasieren, Bikeklamotten anziehen, Rucksack packen, Katze füttern, Haustüre abschliessen, Bike aus Garage nehmen, GPS aufsetzen und los geht's! Durchatmen. Mit 14° Grad ist es angenehm kühl. Ein paar kleine Wolken zieren den schön blau schimmernden Morgenhimmel. Der Anfang eines schönen Tages...

Pfff... pfff... pfff -> Ich bin mit dem Hinterrad über eine Glasscherbe gefahren. Das GPS zeigt an, dass ich erst 283 Meter von zuhause entfernt bin. Rekord! So schnell hatte ich noch nie einen Platten! Nicht aufregen, nachdenken. Ich habe keine Lust um zu reparieren und deshalb schiebe die 5 Minuten zurück und nehme das Auto für den Weg zur Arbeit.

Dann folgt: Bike in Garage stellen, Rucksack und Bikekleider wieder ausziehen und duschen. Unter der Dusche fällt mir ein, dass, wenn ich heute schon mit dem Auto unterwegs bin, ich auch gleich die Austausch-Kaffemaschine einladen könnte, damit ich diese nach der Arbeit zur Servicestelle bringen könnte um unsere, revidierte Maschine dort abzuholen. Eine gute Idee! Und wenn ich schon mit dem Auto unterwegs bin, könnte ich auch gleich noch die drei Tragtaschen leerer PET-Flaschen mitnehmen um sie zu entsorgen. Das lässt sich ideal mit Lebensmittel einkaufen kombinieren. Noch zwei gute Ideen! Ja super, so mach ich's!

Nach dem Anziehen packe ich also alles ins Auto und fahre in Richtung Büro. Dort angekommen möchte ich ins Parkhaus fahren und benötige zum öffnen der Einfahrtsschranke meine Zutrittskarte. Wo hab ich die? Mist! Zutrittsbadge, Handy und Geld, das alles ist noch im Bikerucksack, zu Hause, in der Küche...

Ich drehe also um und fahre wieder nach Hause... und wieder ins Büro...

Meine Zeitrechnung für den Arbeitsweg ist normalerweise so:

  • 15-25 Min. mit dem Auto 
  • 50-60 Min. mit den Fahrrad (mit Duschen und Umziehen).

Heute brauchte ich eineinhalb Stunden! Wohlverstanden: mit dem Auto! (und es lag nicht am Auto, und auch nicht am Verkehr). ;-)

Übertretungsanzeige

303.1.b Überschreiten allgemeiner Höchstgeschwindigkeit innerorts um 6 - 10 km/h

  • Geschwindigkeitsbegrenzung: 50 km/h
  • Gemessene Geschwindigkeit: 63 km/h
  • Nach Abzug Sicherheitsmarge (5 km/h): 58 km/h
  • Geschwindigkeitsüberschreitung: 8 km/h
  • macht 120 Franken, netto, innert 30 Tagen.

Das war auf der Heimfahrt von dieser Biketour am 24.05.2008

Bin ich nun ein Raser? Wenn die Polizei schon 63 km/h gemessen hat, zeigte der Tacho im Auto wohl eher 70 als nur 60. Das wäre dann schon deutlich zu schnell, das müsste man merken. Vor allem innerorts. Tja, ich habe es nicht gemerkt oder es ist mir einfach nicht mehr in Erinnerung. Weder sah ich irgendwo einen Blitz, noch kann ich mich erinneren, damals bewusst schnell gefahren zu sein.

Na ja, zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert... Ich werde die 120 Franken bezahlen, das Papier unter "ungeplante Ausgaben" ablegen und zukünftig den Tacho wieder etwas besser im Auge zu behalten.

Heute konnte mir das nicht passieren, denn heute war ich mit dem Bike unterwegs und damit schaffe ich es innerorts nur sehr, sehr selten auf über 50 km/h. ;-) . Der Tacho sagt: 27 km., 1:13 Std., 350 Hm.

Theorie und Praxis

Theoretisch sollte ich heute abend meinen INTENSE Spider 29 Rahmen in Grösse L und in "pearl white" anfassen können. 

Praktisch hat fast alles gestimmt. Nur die Rahmengrösse ist M und nicht L. Auch mehrfaches nachmessen hat nichts verändert. Der Rahmen ist zu klein. Es ist ein M, wie Mist! 

Theoretisch (gemäss HP) wiegt der Rahmen 6lbs, etwa 2'720 Gramm (Grösse unbekannt). Praktisch wiegt der Rahmen mit Schaltauge, Sattelklemme (? ohne Schnellspanner ?) und fertig montiertem Dämpfer in Grösse M 3'060 Gramm. Der nackte Rahmen hat vermutlich die versprochenen 2'700 Gramm. Nur wird Grösse L ja noch ein paar Gramm schwerer sein; also über 3 Kilo für Rahmen und Dämpfer. So langsam kriege ich Zweifel, ob das fahrfertige Bike zum Schluss noch unter 13 Kilo wiegen wird, was eigentlich schon auch ein Ziel war.

Theoretisch habe ich ein Farbmuster erhalten, wonach ich die RS-Reba passend lackierte.

Praktisch hat der heute gesehene Rahmen jedoch einen anderen Farbton. Das Farbmuster war falsch. Und es stimmt: Die Farbe schimmert perlweiss, es ist nicht einfach nur weiss (wie nun die Gabel).

Mal sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Im besten Fall wurden zwei Rahmen vertauscht und es ist eine Sache von Tagen. Im schlechtesten Fall gibt es gar keinen Rahmen in Grösse L in der Schweiz und es würde wieder Monate brauchen, bis der Richtige da wäre.

so ein Mist!

Vorhin konnte ich dank den Tipps von Marcello endlich auch mein Outlook EMailprogramm richtig einstellen. Danach öffnete ich die outlook.pst Datei, die ich vor dem Formatieren abgespeichert hatte und erschrak ganz fürchterlich. Diese Datei ist leer! 256kB gross! Das gibt es doch gar nicht!

Ich habe vier Jahre EMailverkehr gelöscht!  Weggeworfen! Ich war scheinbar zu dumm um die richtige .pst-Datei auf den externen Disk zu speichern bevor ich das System neu aufsetzte! Das, was ich gespeichert habe, ist eine leere Datei! Ich habe den ganzen Backup durchsucht. Da sind noch .pst-Files aus den Neunzigern zu finden, das neuste war aus dem Jahre 2001. Unbrauchbar!  Mir fehlen also nicht nur vier, sondern sechs Jahre EMailverkehr! Zusätzlich fehlen mir alle elektronischen Unterlagen zu dokumenzi.ch und bbbeat.ch. Nicht nur das. Auch alle Benutzernamen und Passwörter, welche ich als Outlook-Notizen abgespeichert habe sind futsch. Ich fasse es nicht!

Doch Moment! Ich muss mal den letzten Backup, den ich auf DVD gemacht habe, hervorsuchen. Wenn ich Glück habe, speicherte ich damals die .pst-Dateien mit ab. Also: noch ist nicht aller Tage abend... (ein Funke Hoffnung)...

Bestzeit?

Heute abend war ich spät dran und so musste ich wohl oder über auf dem Heimweg auf die Tube drücken. Meist "gondle" ich mit dem Bike nach Hause und geniesse die Fahrt, heute wollte/musste ich einmal schnell sein und eine erste Richtzeit für 2007 aufstellen. Der Schnee ist zu 80% Prozent weg, nur im Wald machten die tagsüber +3° Grad aus Schnee Matsch und vereiste Stellen besonders rutschig. Hier war Vorsicht geboten, ansonsten war ich alleine der limitierende Faktor. Mein Puls kam vermutlich selten unter 150, an den zwei Steigungen aber immer über 160. Ich fuhr wo möglich nicht am Anschlag, doch meist kurz davor. ;-)

Zuhause angekommen machte ich es wie immer. Vor die Garage fahren, den Code für das Öffnen des Garagentors eintippen, absteigen und dann die Aufzeichnung des Bikecomputers stoppen. Doch was merke ich da? Nein! Mist! Ich hatte beim Wegfahren vergessen die Aufzeichnung zu starten. Das alleine wäre ja noch kein Problem, denn die Fahrzeit wäre einfach zu den 49 Minuten der Hinfahrt hinzu addiert worden. Ich könnte von der Gesamtzeit also 49 Minuten abziehen und wüsste wie viele Minuten ich für den Heimweg gebraucht habe. Theoretisch... Durch das Drücken der Start/Stop-Funktion habe ich jedoch die Aufzeichnung nicht gestoppt, sondern gestartet und dadurch alle Tourdaten auf Null zurück gesetzt. Weg war die Gesamtfahrzeit! Sch..... ade. Ich schätze mal... ich war wirklich schnell.. 44 Minuten? Ja, ich war bestimmt 5 Minuten schneller, eher noch mehr. So ein Käse... Der Tacho macht sich über mich lustig und ich schätze deshalb 32 km., 1:33 Std., 400 Hm

erste 29er Tücken

An Alle, die sich nur zufällig hier hin geklickt haben: Dieser Beitrag hat nichts mit Türken oder mit Segeln zu tun. Es geht hier um Mountainbikes und neumodischerweise müssen die jetzt grössere Räder haben. Man kennt das ja: "grösser ist immer besser!" und "ich habe eh den Grössten"...

Das hat man dann davon:

Ich habe da so ein Weihnachtsgeschenk gekriegt. Eine Tasche, in die man einen Satz Laufräder einpacken und so besser und geschützt transporieren kann. Das fand ich supernett und eine klasse Idee.

Nun dachte ich mir: Ich besitze aktuell gar keine Zweitlaufräder, weder fürs Arrow-MTB, noch fürs Nöll S6cross. Wirklich nutzen könnte ich die Tasche, wenn ich mir für das neue INTENSE Spider29 mal einen zweiten Laufradsatz gönnen würde, z.B. mit Strassenbereifung. Oder ein Satz Rennradräder für das Nöll. Das bedeutet also: Es müssen 28 bis 29 Zoll grosse Laufräder in die Tasche. Am besten gleich ausprobieren...

Na ja... schade halt. Die Tasche ist für 26 Zoll MTB Räder gedacht und ein Rad des INTENSE hat da unmöglich Platz drin. Wirklich schade...

... und ungünstig. Wie verhalte ich mich nun (korrekt)? Ich fand das Geschenk wirklich total lieb und gelungen doch ich kann es nicht wirklich gebrauchen... wirklich ungünstig sowas..

Sonne satt!

Heute war das Wetter bedeutend besser als gestern. Die Sonne schien und so freute ich mich auf die Biketour mit Jürg um halb zwölf. Ich suchte zwei neue Singletrails/Wanderwege aus der Karte, die wir heute testen wollen. Der Untergrund ist nass und durch das viele Laub glitschig. Ich habe schwere Beine. Die gestrigen 60km sind noch drin. Sonst ist alles perfekt. Blauer Himmel, grüne Wiesen, fast 10°Grad, Spätherbst im Dezember. Wir sahen sogar einen Jogger und einen Biker in kurzen Hosen! Unglaublich, am ersten Advent!

Die Trails erwiesen sich als teilweise schlammig und nur schwer fahrbar, nicht das richtige für zukünftige Wintertouren. Und doch, ein neuer Wanderweg war ganz nett. Den können wir wiedereinmal einbauen. Unsere Pause machten wir in herrlichster Sonne auf einer Aussichtsbank direkt über Rebbergen. Ein Foto mit Selbstauslöser ist das wert. Da muss ich dann scheinbar die Digitalkamera liegen gelassen haben...

Wir fuhren dann noch über zwei, drei Hügel und weil ich nicht so motiviert war, verzichteten wir auf die Irchelrunde und radelten ziemlich direkt nach Hause. D.h. Nein, wir fuhren noch an der Autowaschanlage vorbei, wo wir unsere verdreckten Bikes abspritzten. Als ich danach das Arrow an eine Wand direkt in die Sonne stellte, wollte ich noch ein Foto schiessen und da räumte ich dann den ganzen Rucksack aus um festzustellen: da ist keine Digicam! Mist! Wo könnte sie nur sein? Tja, siehe oben.

Nach der Tour bin ich dann mit dem Auto zu der Aussichtsbank gefahren, wo ich die Kamera das letzte Mal benutzt habe, doch war nichts (mehr). Die hat vermutlich wer mitgenommen. Während der Biketour kann ich sie nicht verloren haben, denn sie ist immer IM Rucksack und den verschliesse ich wirklich immer. Es muss also da, bei der Bank, gewesen sein. Ich habe mich nach dem fotografieren nochmals hingesetzt und einen Apfel gegessen. Vermutlich verstaute ich den Aparat nicht sofort im Rucksack sondern legte ihn auf die Bank. Vermutlich...

Deshalb heute (und in den nächsten Tagen) keine Fotos. Schade. Der Tacho sagt: 26 km., 1:46 Std., 500 Hm.