November-Abschluss

Gestern Abend war ich mit Freunden auf eine Stunde Badminton verabredet und nachher gingen wir gemeinsam essen. Spätabends habe ich dann am PC meine Aktivitätenliste nachgeführt und damit die Kilometerstatistik auch gleich aktualisiert. Wie immer im November bricht die Kilometerleistung im Vergleich zu den Vormonaten ein (Von 540 auf 320). Es kommt der Winter, bringt Kälte, Schnee und Eis, was nicht wirklich Velowetter ist. Es fällt aber auch auf, dass die alternativen Tätigkeiten wieder zugenommen haben (weil Indoor). Hier die Zusammenfassung meiner Novemberaktivitäten:

  • 6x Velo fahren, biken
  • 4x Spinning
  • 4x Power-Yoga
  • 3x Pilates
  • 3x Nordic Walking

Die etwas über 35 Stunden Aktivität ergeben im Schnitt aber nur eine Stunde und 10 Minuten Bewegung pro Tag. Das ist so absolut betrachtet der schlechteste Monat des Jahres (zusammen mit dem Januar). Meist lag die durchschnittliche Aktivitätsdauer bei über einer Stunde und 40 Minuten. So verwundert auch nicht, dass ich im November fast zwei Kilo an Gewicht zugenommen habe... tja... jammern auf hohem Niveau... ;-)

gesteigerte Fitness

Seit Mitte Januar treibe ich deutlich mehr Sport und den körperlichen Fortschritt kann ich nun anhand eines Pulsvergleichs belegen. Links ist die Pulskurve des Squashabends vom 12. Januar und rechts diejenige von Heute. Die 90 Minuten Belastung verlaufen beides Mal in etwa gleich. Nach dem Einspielen und einer ersten Partie folgt eine längere Pause. Dann kommen noch fünf weitere Games, die nur durch kurze Unterbrüche (trinken, Spielerwechsel) getrennt sind. Folgende Werte kann ich vergleichen:

  • Maximalpuls: 172 zu 168 (-4)
  • Durchschnittspuls: 144 zu 139 (-5)
  • Puls in grösserer Pause: 108 zu 100 (-8)

Das heisst also: Mein Herz musste für die gleiche Leistung während der 90 Minuten ingesamt 450x weniger schlagen. Ein klares Indiz, für eine verbesserte Fitness. Gut so. Dran bleiben.

Vollgas = 184

Heute morgen packte ich den Pulsgurt und den HAC4-Pulsmesser ein, damit ich abends die Squasheinheit aufzeichnen konnte. Ich wollte wieder einmal meinen Maximalpuls bestimmen und dafür eignet sich Squash wunderbar. Da kann ich mich voll reinhängen und um jeden Ball laufen. Das fordert meinen Organismus extrem. Nach einem Squashabend bin ich völlig durchgeschwitzt und erschöpft. Das lässt sich nun gut anhand der Pulskurve nachvollziehen.

Die gelbe Markierung in der Grafik zeigt meinen roten Bereich ;-) , von 160 bis 180 Herzschlägen pro Minute. Zu Beginn spielen wir uns etwas warm und punkten dann die erste Partie. Mein Puls ist in einem Spiel von ca. 12 Minuten an die 10 Minuten über 160, also im roten Bereich. Das ist schon heftig. Ich erreiche dabei einen Maximalpuls von 178 Schlägen. Es folgt eine ca. 17 minütige Spielpause, bevor dann vier Partien fast unmittelbar hintereinander gespielt werden. Während 43 Minuten liegt mein Puls immer über 140 Schlägen pro Minute. Das ist alles im anaeroben Bereich, es mangelt an Sauerstoff und Laktat wird freigesetzt, mein Körper läuft auf Hochtouren. Ich gebe Vollgas! Vor Urzeiten wäre ich wohl auf der Flucht vor einem Bären gewesen. ;-)

Der Pulsmesser zeichnet einen Maximalpuls von 184 Schägen pro Minute auf. Etwa eine Minute lang halte ich Puls 182, insgesamt werden fast 3 Minuten mit Puls über 180 aufgezeichnet. Das finde ich doch recht beachtlich. Gemäss Billig-Faustformel: 220 minus Alter läge mein Maximalpuls noch bei 174 Schlägen. 10 Schläge mehr ist doch ein ziemlicher Unterschied.

Ich habe gleich mal meinen Blog nach Maximalpuls durchsucht und fand zwei Einträge. Am 25 März 2009 dachte ich, dass mein Maximalpuls bei 172 liegt, während ich am 3. Januar 2006 auch schon 184 gemessen habe. Hmmm.... wohl alles etwas eine Spielerei. Wirklichen Aufschluss würde wohl doch nur eine medizinische Leistungsdiagnostik geben.... wie auch immer. Ich scheine noch gesund und leistungsfähig zu sein, was doch auch schon eine schöne Erkenntnis ist. ;-)

over equiped

Heute abend stand ich im Squashcourt und trug seitlich am Hosenbund den Schrittzähler, um die Brust den Pulsmessgurt und am Handgelenk die Pulsanzeige-Uhr (einer der neuen HAC4).

Die Auswertung:

  • 62 Minuten Bewegung
  • 4'500 Schritte
  • 141 Durchschnittspuls
  • 171 Maximalpuls
  • Ich war gut motiviert und habe mit vollem Einsatz gespielt

Interessant: 4'500 Schritte in 62 Minuten heisst sowiel wie jede Sekunde 1,2 Schritte. Diesen Wert werde ich mal mit einer Stunde Nordic-Walking vergleichen.

Auch interessant: Mehr wie Puls 171 oder 172 liegt wohl kaum mehr drin. Die theoretische Obergrenze, 220-45 (Alter) = 175, die erreiche ich nicht. Ich habe diesbezüglich auch meine aufgezeichneten Tourendaten durchgesehen. Mehr wie 172 habe ich im letzten halben Jahr nie erreicht. Und ich muss auch erwähnen, dass ich Pulsfrequenzen über etwa 165 nur noch über wenige Minuten ertrage. Da bin ich dann voll am Keuchen und brauche rasch eine Erholungsphase. Es lassen sich also folgende Pulsbereiche für mich ableiten:

  • Puls bis 105 (bis 60%), Normalbelastung
  • Puls 105 bis 130 (ca. 75%), aerober Bereich (mit genügend Sauerstoff), guter Bereich für Fettverbrennung
  • Puls 130 bis 172 (100%), anaerober Bereich (zuwenig Sauerstoff), bis ca. 90% guter Bereich für Muskelaufbau,
  • ab Puls 155 (ab 90%) "roter Bereich" -> Vorsicht!

Mir ist natürlich bewusst, dass es sich hier um plumpe mathematische Formeln handelt und nur eine medizinisch durchgeführte Leistungsdiagnose "wahre" Werte für mich persönlich liefern würde. So als Anhaltspunkte für ein nicht übermässiges Training reichen die Werte wohl dennoch aus.

König Fussball

Derzeit läuft das EM-Gruppenspiel Schweiz gegen Türkei. HOPP SCHWIZ!

Muss ich natürlich auch sehen. HOPP SCHWIZ!

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Update 22:45 Uhr, Resultat: Schweiz : Türkei    1 : 2

Schade! Wirklich schade! Das hat die Schweizer Nationalmannschaft so nicht verdient. Der Einsatz war gut, die Leistung stimmte, doch es fehlte halt wirklich ein Goalgetter, welcher die Tore dann auch macht. Die Türken haben den Sieg nicht gestohlen, sondern auch gut Fussball gespielt. Nur klar: Als Schweizer hätte ich natürlich lieber die Schweizer siegen sehen.

Na ja, wir Schweizer sind halt eher Mountainbiker als Fussballer! Im Cross Country Bereich sind die Schweizer Männer derzeit absolute Weltklasse. Da bin ich gespannt, was an der Olympiade in Peking drinliegt.

Bewegungssucht

Am Dienstagabend spielte ich Squash und habe dabei das letzte Mal kräftig geschwitzt. Nun, zwei Tage später merke ich, wie ich langsam kribblig werde und es mich suchtmässig dazu drängt, mich zu bewegen. Mehr nur als die Finger auf der Tastatur. Ich muss mich bewegen und mich freischwitzen können! Der Alltag, die Arbeitswelt müllt mich zu. Ich schreie nach Reinigung! Nach frischer Luft. Nach pulsierendem Blut. Nach Natur, Wald und Aussicht! (nach Einsamkeit).

Radfahren ist ein angenehmer Bewegungsablauf und belastet die Gelenke viel weniger als z.B. Laufen. Laufen ist gar nichts für mich. Dafür bin ich vermutlich einfach zu schwer. Beim Radfahren sieht man zudem optimal viel, weil man einen viel grösseren Aktionsradius hat, als zu Fuss. Mit dem Mountainbike kann man tagelang in fast verkehrsfreinen Gebieten fahren, wo fast jedes andere Transportmittel verboten ist. Das Tempo dabei ist erlebnisorientiert ideal ;-) Die eigene Leistungsfähigkeit ist ausschlaggebend. Alles wird aus eigener Kraft bewältigt, ohne fremde Hilfe. Wie wandern hoch drei. Einfach ein Genuss!

Merkt man es? Ich freue mich schon riesig auf Samstag! Da muss ich unbedingt auf's Bike. Auf die Lägern-Hochwacht biken und danach Fruchtwähe im Restaurant Bergwerk essen, das ist schon eine Überlegung wert. Mich drängt, meine Sucht zu befriedigen.

Gigathlon 2007 - ich bin dabei!

Heute wurden die Startplätze für den Gigathlon 2007 ausgelost und wir haben einen dieser Startplätze als 5er Team erhalten. Super! Ab 07.07.07 werden wir eine Woche lang sportiv durch die Schweiz reisen und bestimmt viele unvergessliche Eindrücke sammeln. Derzeit sind wir drei ü40-Männer, die die Bereiche Laufen, Rennrad und Mountainbike abdecken. Nun brauchen wir noch zwei Frauen für die Bereiche Schwimmen und Inline Skating. Das wird die erste Herausforerung sein, zwei solche Frauen zu finden. Falls also jemand der mitliest weiblich ist und Interesse hätte (oder jemand entsprechenden kennt): bitte melden! Hier noch der Link zur offiziellen Gigathlon-Website.

Firmensport

Heute Mittag war Sporttag der Firma. Olympiade! Über 200 Mitarbeiter haben sich für eine oder mehrere Sportarten angemeldet und das schöne Wetter war natürlich ideal für eine solche Veranstaltung. Ich beteiligte mich bei den Badmintonspielen und kam so zu 8 Partien à 10 Minuten. Doppel, immer mit anderen zugelosten Spieler/innen. Ich weiss nicht mehr genau ob ich 3 oder 4x gewonnen habe (ich habe oft verloren). Mit dem erreichten Resultat bin ich nicht wirklich zufrieden doch es lohnt sich nicht, sich darüber zu ärgern. Es machte Spass und ich kam kräftig ins Schwitzen. Ziel soweit erreicht. Danach schaute ich noch beim Tennis und Fussball zu. Bei solchen Anlässen staune ich immer wieder wenn ich sehe, wie wenige Mitarbeiter ich persönlich kenne. Und das nach fünf Jahren... na ja, viele Chancen gebe ich ja auch nicht; bin kurz vor halb acht nach Hause gegangen.