schöner Montag

Heute morgen war es schon ziemlich warm und ich konnte in kurzen Hosen ins Büro radeln. Während des Tages fragte ich über Internet meine private Mailbox ab und sah eine ricardo-Mitteilung, wonach ich ein paar Klickpedale erfolgreich ersteigert hatte. Der Verkäufer wohnt in der nahen Umgebung und ich entscheide mich spontan, auf dem Heimweg  auf gut Glück da vorbei zu fahren. Ist der Verkäufer zuhause, so können wir gleich Ware gegen Geld tauschen und wenn nicht, können wir die Sache immer noch per Post abwickeln.

Abends war es dann sonnig und über 25° Grad warm. Herrliches Bikewetter. Auf dem Nachhauseweg traf ich auf unseren Gigathlon-Läufer Valentin, der seine 15 Kilometer Lauftraining absolvierte. Er sieht fit und gut trainiert aus. Das kommt gut.

Ich hatte Glück und der Verkäufer der Pedale war wirklich zu Hause. Die Teile sind zwar verkratzt, drehen jedoch samtweich und werden bestimt noch lange halten. Das sind gut investierte 70 Franken (Neupreis über 150 Fr.). Von da weg führte mein Heimweg direkt an Start der Referenzsteigung vorbei und da wollte ich nochmals testen, was heute so drinliegt. Ich machte meinen obligaten Halt. Der Tacho stand bei 20 km. Plus 17 am Morgen, macht  37. Rucksack etwa 4 Kilo.

Ich startete bewusst schnell, weil ich beim letzten Mal vermutlich gleich zu Beginn die fehlenden 10 Sekunden zur Bestzeit verloren hatte. Die Idee war gut, der Nachteil dabei ist, dass der Puls gleich in den ersten Minuten extrem hochgeht und ich mir in diesen 10 Minuten keine Erholungsphase leisten kann. Ich muss 10 Minuten lang soviel geben, wie möglich ist. Heute fuhr ich ohne Pulsmesser, doch die 170er Grenze überschritt ich vermutlich schon vor Mitte der Steigung. Ich stelle fest, dass die Sitzposition jetzt gut uphill-tauglich ist. Der längere Vorbau und die Hörnchen zeigen die gewünschte Wirkung. Ich schalte hoch und gehe aus dem Sattel, doch Wiegetritt im roten Bereich ist nicht wirklich gut... also wieder runterschalten, hinsetzen und weitertreten. Der Schweiss tropft bei jedem Tritt vom Kopf. Ich leide und die Steigung wird zwar etwas flacher, doch die letzten 2-300 Meter sind auch heute superhart. Dann überholt noch ein stinkiges Auto. Heute keuche und japse  ich in Richtung Ziel und kriege doch zu wenig Sauerstoff ins System. Dranbleiben, durchhalten! Noch 100 Meter! Und durch. Ich mache eine Vollbremsung und stoppe den Computer. Dann muss ich absteigen und durchatmen. Mir ist schwindlig. Und? die Zeit? 9 Minuten 10 Sekunden. Neuer Rekord! 15 Sekunden schneller. Super! Wer weiss, vielleicht schaffe ich die Steigung vor den Gigathlon noch unter 9 Minuten. Wobei, heute bin ich wirklich immer voll am Limit gefahren. Noch schneller wird schwer werden.

KISH mein neuer 29er Rahmen...

Ich warte ja nun schon über 5 Monate auf die Lieferung des INTENSE Spider 29 Rahmens aus den USA. Das zerrt ganz schön an meinen Nerven. Dazu kommt noch die eher mässige Begeisterung für das Nöll S6cross. Na ja, und plötzlich gab es da diese  Möglichkeit in Bezug auf einen 29er-Titanrahmen. ;-) Welch Zufall ;-) Ein Traum von Handwerkskunst, in der passenden Grösse... ich konnte einfach nicht widerstehen

Heute abend nun konnte ich den KISH-Rahmen mitsamt Steuersatz, Federgabel und zwei Radnaben abholen. Wieviel Geld ich dafür dalassen musste, habe ich zum Glück schon wieder vergessen...

   

Nun stellen sich natürlich ein paar Fragen. Ein Rahmen allein ist ja noch kein fertiges Fahrrad. Soll ich die Spiderteile nun an das KISH schrauben lassen und gleich wieder neue Teile für das Spider bestellen? Oder soll ich erstmal zuwarten bis das Spider wirklich geliefert wird und dann entscheiden? Durch diesen Rahmenkauf stehen nun plötzlich noch erhebliche neue Kosten im Raum. Das INTENSE wird schon nicht günstig und dann gleich nochmals investieren? Wenn das KISH quasi das Nöll als Alltags- Strassenrad  ersetzen soll, könnte ich ev. von da Teile übernehmen. Generell muss ich mir überlegen, wie es bezüglich Nöll S6cross weitergehen soll. Da darf man ruhig ein paar mal drüber schlafen. ;-) (schöne Probleme).

Gabel lackieren - geschafft!

Gestern abend sprühte ich die zweite und dritte Schicht Klarlack auf die Federgabel und beendete somit mein Vorhaben. Es sah wirklich gut aus! Am liebsten hätte ich gleich alle Abdeckungen entfernt und und das Teil befingert, doch das musste klarerweise noch bis heute abend warten. Das war dann auch das Erste, was ich gemacht habe, als ich nach Hause kam. ;-) . Es ist wirklich sehr gut geworden! Das gefällt mir. (Jetzt muss dann nur noch der Farbton mit dem Rahmen übereinstimmen).

Gabel lackieren Teil 4

So. Heute bin ich auf dem Nachhauseweg nochmals im Autozubehörhandel gewesen um "Renault blanc kilimandiaro" nachzukaufen. Die erste Sprühdose war leer und ich mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden. Zuhause angekommen habe ich dann gleich die Gabel aus dem Keller geholt, sie mit einem sauberen Tuch abgewischt und dann draussen zum vierten Mal lackiert. Nun ist sie richtig weiss. Ich denke, dass ich morgen Samstag die Farbe nochmals ganz leicht anschleifen und danach die letzte Schicht weiss aufbringen werde. Zum Schluss sollen dann noch zwei oder drei Schichten Klarlack die Farbe schützen. Macht also insgesamt acht Schichten (oder acht Abende). Es braucht wirklich genügend Zeit, doch bis jetzt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Hoffentlich bleibt dies bis zum Schluss so.

Gabel lackieren Teil 3

Nur kurz ein Bild. Habe heute ein zweites mal lackiert. Noch immer deckt das weiss nicht vollständig. Das braucht mindestens nochmals zwei Schichten. Und dann noch min. zwei Schichten Klarlack... das dauert... (gut Ding will Weile haben)

Gabel lackieren Teil 2

Am letzten Samstag bin ich mit dem Intense-Farbmuster durch den Baumarkt gepirscht und endete letztendlich bei drei Autolacken:

  1. Mercedes Polarweiss
  2. Renault blanc kilimandiaro
  3. Fiat bianco

In meinen Augen war alles gleich gut. Ich ging nach draussen um bei Sonne und Schatten die finale Auswahl zu treffen. Der Sieger war: Renault blanc kilimandiaro. Also habe ich zwei kleine Dosen weiss und eine  Klarlack gekauft.

Heute abend dichtete ich die verschiedenen Bohrungen ab, die eben nicht lackiert werden sollen und reinigte die Oberfläche zuerst mit Entfetter und dann unter dem heissen Wasser.  Nun war Zeit für eine Pause und das Nachtessen. Danach die startete ich die weiteren Vorbereitungen. Ich musste im Keller eine Halterung basteln, wo ich die Gabel jeweils zum trocknen lagern kann. Und zwar so, dass sie nirgends ansteht und doch stabil befestigt ist. Das alles brauchte seine Zeit und schon bald musste ich mich beeilen um noch bei Helligkeit die erste Lackschicht aufsprühen zu können. Ich vergewisserte mich nochmals, dass alles trocken war und legte dann los. Vorsicht! Nur nicht zu viel! Die erste Lackschicht kann nicht decken. Lieber ein paar Schichten mehr sprühen. Vielleicht 2 Minuten dauert der Vorgang. Das war's. Dafür habe ich mich fast zwei Stunden vorbereitet... da fällt es mir schon schwer, mich zurückzuhalten.

Nun hoffe ich, in der kommenden Woche das Werk sauber zu vollenden ;-)

Gabel lackieren Teil 1

Heute besuchte ich nach der Arbeit einen Hobbymarkt um Schleifpapier in 180er, 320er und 600er Körnung zu kaufen, damit ich die Federgabel anschleifen kann.

Nach genauer Betrachtung habe ich mich nun entschlossen, nur den unteren Teil der Gabel zu lackieren. Die obere Gabelbrücke ist zu komplex, weil drei Rohre darin verpresst sind, die sich nicht entfernen lassen. Die Chance auf ein gutes Gelingen schätze ich als eher gering ein. Ausserdem wird der Vorbau auch schwarz sein und passt so dann  zur schwarzen Gabelbrücke.

Nach dem Nachtessen verzog ich mich dann in den Keller und schliff vorsichtig die  Pulverbeschichtung an. Zum Schluss dann in der Küche im Waschbecken mit 600er nass schleifen und alles fettfrei abspühlen. Soweit so gut.

Leider habe ich am Morgen das Farbmuster zuhause gelassen und deshalb konnte ich noch keinen passenden weissen Autolack kaufen. Das werde ich in den nächsten Tagen machen, so dass ich die nächste Woche dann die Gabel lackieren kann. Dann mache ich bestimmt auch ein paar Fotos.

das lange Warten...

Die Lieferung des INTENSE Spider 29 Rahmens verögert sich immer mehr. Nachdem zu Beginn Ausfälle an den CNC-Fräsmaschinen Verzögerungen brachten, ist es nun so, das INTENSE schlicht die Rohstoffe fehlen. Easton, der Rohrlieferant, kann nicht liefern. Es herrscht Mangel an hochwertigen Alu-Legierungen. Und was bei Easton derzeit produziert wird, geht zuerst natürlich an grosse Abnehmer. Da kann INTENSE lange warten, bis sie dran sind. Und wenn INTENSE dann die Rohre kriegt, werden auch hier zuerst die Modelle gebaut, wo die grössten Bestelleingänge vorliegen und da dürfte dann das Spider29 in Grösse L wohl auch wieder weit hinten stehen...

Derzeit hofft man, bis Ende April den Rahmen in der Schweiz zu haben... (das wird Mai)...

Natürlich bin ich etwas enttäuscht, denn sobald man bestellt hat beginnt man zu warten und ein halbes Jahr Lieferfrist finde ich dann schon mehr als üppig. Vor allem, wenn man bei Bestellung von einer Lieferfrist von zwei Monaten ausgegangen ist. Andererseits ist es für mich gar nicht so wichtig. Das ARROW ist nach wie vor ein gutes Bike und wenn es denn sein müsste, würde es auch die ganze Saison 2007 noch durchstehen. Das neue, weisse Bike soll dann im Sommer, bei schönem Wetter in den Einsatz kommen ;-) .

Sattel Fetisch

Das ist der Sattel für mein neues Intense Spider29... ein weisser Sattel zu einem weissen Bike. Das sieht bestimmt super aus. Seit ich am Arrow den roten Selle Italia SLR Gelflow fahre, stehe ich auf "nicht schwarze" Bikesättel. Ich sehe es als  Möglichkeit zu zeigen dass es nicht nur gut, sondern auch gut und schön geht. Zu signalisieren, dass man sich auch um kleine  Dinge kümmert. Habe den Sattel natürlich auf die Küchenwaage gelegt: 198 Gramm. (Der rote SLR wiegt 225 Gramm).

leichte Teile

Schnellspanner  für die Sattelstütze "Würger"  = 32 Gramm

Schnellspanner für das Vorderrad "AC 16" = 26 Gramm

Schnellspanner für das Hinterrad "AC 17" = 32 Gramm

macht zusammen 90 Gramm. Schöne, leichte  Teile von tune