erster Schultag

Heute Morgen um 08:30 Uhr startete der Ausbildungslehrgang zum Vital-Trainer. Teilnehmerkreis: 14 Frauen und ich... ;-)

Am Morgen standen vier Lektionen Bewegung auf dem Stundenplan und am Nachmittag dann vier Lektionen Grundlagen der Entspannung. Echte Herausforderungen. Wir bekamen zwei dick gefüllte Ordner mit kursbegleitenden Arbeitsunterlagen und zusätzlich muss ich noch verschiedene Bücher kaufen, die in den nächsten Monaten Schritt für Schritt gelesen, verarbeitet und verstanden sein sollen. Heavy! Ich habe vorhin noch kurz nachgesehen. Die Bewegungslektionen von heute werden auf etwa 10 Seiten beschrieben. Die Grundlagen der Entspannung brauchen dann schon fast 60 Seiten. Das muss ich nun bis zum nächsten Freitag aufarbeiten. Hey, hey... das geht ja gleich richtig los!

Dieser Schultag hat mich gefordert. Ich bin nun müde und werde heute wohl nicht mehr alt... Es scheint, dass ich "lernen" erst wieder lernen muss.

Es war ein spannender Tag.     Nun freue ich mich auf die die morgige Biketour...

erste Entscheidungen

Heute Mittag hatte ich so etwas wie ein Vorstellungsgespräch.

Ich interessiere mich für die Ausbildung zum Vitaltrainer bei der Klubschule migros und diese startet bereits am kommenden Freitag, 22.02.2008. Immer Freitags, zwei Jahre lang. Eigentlich hätte man Anfang Februar ein Schnupperanlass besuchen sollen, an dem man die Eignung für sich und für die Schule abklären konnte, doch dafür war es nun halt einfach zu spät. Es gibt nur ein Kurstermin pro Jahr. Also jetzt, oder erst wieder in einem Jahr.

Ich traf also den Kursverantwortlichen und wir konnten im Gespräch viele Fragen klären und uns ein etwas besseres Bild voneinander machen. Es hat noch Platz. Es liegt nun an mir, zu entscheiden.

Von der Sache her, spricht nicht mehr viel dagegen. Wenn ich künftig anderen Menschen zu mehr Lebensqualität verhelfen will, muss ein Basiswissen einfach da sein. Die Grundlagen von Anatomie, Ernährung, Bewegung und Entspannung sind einfach wichtig. Das Angebot an weiteren Themen wie Lernmethodik, Planung, Lektionsaufbau, etc. p.p. ist gut. Aqua-Fit und Nordic Walking kenne ich noch nicht, könnte mich aber bestimmt gut damit anfreunden.

Einziger Wehrmutstropfen ist "die Verpflichtung". Ich wollte mich eigentlich nicht so schnell entscheiden und mich nicht gleich wieder an etwas binden. Und nun gleich für zwei Jahre... nur, ein Jahr warten/verschenken, will ich auch nicht.

an Spannung zugenommen

Soviel ist klar: Mein Leben hat -zumindest für mich- deutlich an Spannung gewonnen, seit ich meinen Job gekündigt habe. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass ich ja nicht einfach den Job oder Arbeitgeber zu wechslen gedenke, sondern dass ich so quasi "aussteigen" will.

Wobei "aussteigen" in meinem Fall eigentlich ein viel zu grosses Wort ist. Ich will einfach vermehrt darauf schauen, was aus meiner ganz persönlichen Sicht Sinn macht und was nicht. Ich möchte versuchen, meinem Tun selbst sinngebend zu sein und als Konsequenz daraus, die unsinnigen Tätigkeiten zu unterlassen. Meine "nachpupertäre Midlifecrisis" zeigt mir zudem an, dass auch in meinem Leben das Ende des goldenen Fadens immer näher kommt und dass der Weg, der noch vor mir liegt, wohl kürzer sein wird, als der, den ich schon hinter mir habe. Stünde ich jetzt in der Lebensmitte, müsste ich ja schon 90 Jahre alt werden...

Die Jahre verfliegen und manchmal denke ich, ich werde nur noch älter. Mir zerinnt das Leben wie Sand zwischen den Fingern. Ja, auch deshalb habe ich diese Bremse gezogen und möchte einmal stillstehen und tief nachdenken. Das gute Geld meines technokratischen Jobs ist mir die Zeit nicht mehr wert, die ich dafür verbrauche. Es sind immer die acht besten Stunden des Tages und da wäre es doch schon sehr hilfreich, wenn ich daraus etwas Freude oder Erfüllung gewinnen könnte, als das in den letzten Jahren der Fall war. Am Schluss empfand ich wie Charlie Chaplin. Nichts, Leere. Nur ein kleines Rad in einer grossen Maschine. In genauen Prozessen funktionierend. Das ist mir nun zu wenig!

Ich werde mir keinen "mir angestammten" Job mehr suchen. Ich will mich wieder verselbständigen.

Einschub: Von 1994 bis 2001 arbeitete ich selbständig und versuchte dabei als DokuMenzi, Facility-Management, CAD-basierende Management Systeme zu verkaufen, zu installieren und zu betreuen. Leider war damals dafür nicht wirklich ein Markt (heute auch nicht, da man gerade bei Dokumentationen besonders gerne spart). Deshalb lag meine Kerntätigkeit in dieser Zeit im Dokumentieren von Verkabelungsinfrastrukturen für IT-Netzwerke und Telefonanlagen für Grosskunden (resp. deren Lieferanten). Ich arbeitete im Auftragsverhältnis als Unterstützung für Projektleiter und übernahm bei Gelegenheit auch gesamte Implementationsprojekte inkl. Dokumentation. So kam ich unter Anderem 1999 zu meinem jetztigen Arbeitgeber, der dauernd neue Projekte auf Lager hatte und mich immer weiter beschäftigte. 2001 wurde mir dann eine Position als Teamleiter angeboten und das war dann auch der Zeitpunkt, von wo ich wieder als Angestellter durchs Berufsleben ging.

So beim Schreiben fällt mir auf, dass ich beruflich scheinbar einem 7-Jahres-Zyklus unterliege. 7 Jahre selbständig (94-01), 7 Jahre angestellt (01-08) und nun? Wieder 7 Jahre selbständig?

Und wenn selbständig, wie? was? wodurch generiere ich in Zukunft mein Einkommen? Ja, es hat an Spannung zugenommen...

PS: In meinem neu eingerichteten Forum versuche ich u.A. meine diesbezüglichen Gedanken etwas zu strukturieren. Die geschäftsrelevanten Überlegungen sind jedoch nur für registrierte Benutzer sichtbar. Ich würde mich auch da über ein paar zusätzliche Leser freuen. Für die Registrierung schickt man mir einfach ein kurzes Mail an beat[at]dokumenzi.ch und danach richte ich gerne einen Benutzeraccount ein.

Projekt 2008

Ab 1. Mai 2008 verfüge ich zu 100 Prozent über meine Zeit.

Kann ich mir das vorstellen? Diesen Satz muss ich mir auf der Zunge zergehen lassen! " A b   1 .   M a i   2 0 0 8   v e r f ü g e   i c h   z u   1 0 0   P r o z e n t   ü b e r   m e i n e   Z e i t . "

Noch ist es schwierig, etwas mit dieser Aussage anzufangen.

Das Ziel ist es, bis etwa in einem Jahr die wirtschaftliche Basis wieder soweit aufzubauen, dass ich damit alt werden kann. ;-) . Ich muss nicht reich werden. Es muss finanziell funktionieren, doch diesmal soll der tägliche Arbeitsinhalt deutlich im Vordergrund stehen.

Management Summary: Ich nehme meinen Sabbatical.

Ich freue mich drauf.

ich habe gecarpe diemt

O.K. ich habe mir am Montag vorgenommen, den Tag zu nutzen und ich nutzte ihn insofern, als dass ich heute Dienstag meine Arbeitsstelle gekündigt habe.

Gedanken dazu:

  • Schade. Das ist der Kerngedanke. Es waren acht wirklich gute Jahre.
  • Es war kein schneller, unüberlegter Entscheid. Wer nahe genug dran war, hat es kommen sehen. (Der Beitrag gestern war drum so quasi eine Ankündigung...)
  • Schade um persönliche Beziehungen.
  • Schade um das schöne Geld, die gute Pensionskasse und die netten Zusatzleistungen.
  • Was ist jetzt der Plan für die weitere Zukunft?

Spannend! ;-)

Über Gründe schreibe ich hier nicht. Das wäre retrospektiv, also völlig unnütz. Wichtig ist, was alles noch vor mir liegt, was kommt und nicht was war.

Ich habe gecarpe diemt. ;-)

Jetzt, so im Moment, fühle ich mich ziemlich leer...

Wochenstart

Gestern abend entschied ich, heute ganz normal (mit dem Auto) zur Arbeit zu fahren. Ich fühlte mich zusehens gesunder und wusste, dass viel Arbeit im Büro auf mich wartet. Also hiess es heute Morgen: "in die Hosen"! 

Der Start war zwar noch etwas harzig, doch ganz o.k. Der Schnupfen ist noch da, hat aber im Laufe des Tages deutlich abgenommen. Es geht mir wirklich besser und bis Ende Woche hoffe ich, die Erkältung ausgestanden zu haben. Zum morgigen Squashabend werde ich bestimmt hingehen. Mal sehen, wie oft ich spielen mag.

Kurzfassung der Woche

Am Dienstag hatte ich Periode. ;-) Es war Vollmond. Ein ganz schlechter Tag für mich. Gegen Mittag setzten zudem erste Gliederschmerzen ein und so machte Squash am Abend auch nicht wirklich Spass. Ich merkte, dass ich krank werde. Ich begann trocken zu husten...

Am Mittwoch schon etwas mehr Husten und deutlich zunehmende Gliederschmerzen, abends dann erstmals etwas Fieber. Das bekämpfte ich mit Neocitran und früh zu Bett gehen.

Gestern Donnerstag musste ich mich am Morgen richtig zum Aufstehen zwingen. Es verschwand zwar der Husten in Laufe des Tages, doch nun begann die Nase zu laufen. Und zwar richtig übel! Tagsüber Pretuval C und abends wieder Neocitran und tschüss ins Bett.

Heute Freitag schmerzt mich die Nase vom ständigen schneuzen und ohne Medikamente hätte ich den Arbeitstag wohl nicht gepackt.

Gerne wäre ich gestern und heute zuhause geblieben um mich zu schonen, doch weil ich die ganze Woche Teilnehmer einer betriebsinternen Schulung war, wollte ich die zwei Schlusstage nicht verpassen. Deshalb wählte ich die chemische Variante um mich einigermassen fit zu halten. Ich bin wirklich stark erkältet und ich weiss nicht, ob es noch schlimmer kommt oder ob es schon bald bessert und vorüber geht.

Das kommende Wochenende werde ich also wohl kaum auf einem Fahrrad sitzen (auch wenn es mich juckt weil der Wetterbericht recht gut ist). Ich habe schon oft gelesen, dass man sich nichts Gutes tut, wenn man krank sich weiter belastet. Es sei wichtig sich auszuruhen und dem Körper Erholung zu gönnen und nicht zusätzlichen Stress aufzubauen. Mal sehen, ob ich genug vernünftig bin. ;-)

keine Ferien

Phua! Endlich ist Freitagabend!

Anfang Woche hatte ich noch nicht viele Worte, denn vieles war wie immer. Ab Mittwoch war dann vollgas Arbeitswelt angesagt. Von frühmorgens bis spätabends. Während der Bürozeiten Sitzungen und Telefonkonferenzen, dazwischen Mailverkehr und nachher Dokumente erarbeiten. Zweimal bis nach Mitternacht. Hohe Aufmerksamkeit, grosse Anspannung, wenig Schlaf...

0 km Velo fahren, 0x Arbeitsweg. Am Dienstagabend Squash, sonst kein Sport.

Morgen Samstag habe ich mich mit Freunden für eine Bikerunde verabredet. Das freue ich mich drauf, auch wenn es bestimmt recht dreckig werden wird. Der viele Regen und die gestiegenen Temperaturen der letzten Tage haben alles aufgeweicht; das wird wohl eine Matschrunde werden. Ich werde versuchen, ein paar Bilder zu liefern.